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Steuern - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker

16.10.2024
13:10 Uhr

ZF Friedrichshafen in der Krise: Betriebsrat fordert Klarheit für Beschäftigte

Die Situation beim deutschen Autozulieferer ZF Friedrichshafen ist angespannt, da das Unternehmen mit einem milliardenschweren Schuldenberg und Absatzschwäche kämpft. Betriebsratschef Achim Dietrich fordert den Vorstand zu Verhandlungen auf, um bis Ende des Jahres Klarheit für die Beschäftigten zu schaffen. ZF plant, zwischen 11.000 und 14.000 Stellen zu streichen, wobei unklar ist, welche Standorte betroffen sein werden. Hohe Zinsverpflichtungen und gescheiterte Preiserhöhungen belasten die finanzielle Lage zusätzlich. Dietrich kritisiert die Fokussierung auf Personalkosten und sieht die eigentlichen Probleme in den Krisen der letzten Jahre. Er betont die Notwendigkeit, die Mitarbeiter zu halten und fordert eine positive Zukunftsperspektive.
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16.10.2024
10:31 Uhr

G20 erwägt globale Vermögenssteuer: Milliardäre im Visier

Die nächste Sitzung der G20-Gruppe am 18. November in Brasilien könnte eine globale Vermögenssteuer einführen, die vor allem die 3.000 US-Dollar-Milliardäre betrifft, darunter Elon Musk. Der Vorschlag basiert auf einem Bericht des französischen Ökonomen Gabriel Zucman, der Mehreinnahmen von bis zu 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr erwartet. Milliardäre sollen jährlich mindestens 2 Prozent ihres Vermögens als Steuer abführen. Der Bericht zeigt, dass Milliardäre derzeit nur 0,3 Prozent Steuern auf ihr Vermögen zahlen, während es in einigen Gebieten keine Einkommenssteuer gibt. Länder wie Frankreich und Spanien unterstützen die Einführung der Steuer, während zwei Drittel der Milliardäre in den USA und China leben. Experten kritisieren, dass die Mittelschicht übermäßig besteuert wird, während die Superreichen Schlupflöcher nutzen.
16.10.2024
10:30 Uhr

Historischer Anstieg der Krankenkassen-Beiträge wegen Bürgergeld

Ein alarmierender Anstieg der Krankenkassen-Beiträge steht bevor. Laut einem Bericht des Portals Politico sollen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr drastisch steigen. Der Hauptgrund dafür ist die zunehmende Zahl der Bürgergeld-Bezieher, die querfinanziert werden müssen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung soll im kommenden Jahr um 0,8 Prozentpunkte auf 2,5 Prozentpunkte angehoben werden. Der Vorstandschef der DAK, Andreas Storm, macht die Ampel-Koalition für diese Entwicklung verantwortlich. Die gesetzlichen Krankenversicherungen erhalten für einen versicherten Bürgergeld-Empfänger monatlich deutlich weniger Geld als von einer arbeitstätigen Person.
16.10.2024
10:29 Uhr

Massiver Jobabbau in der Metall- und Elektroindustrie erwartet

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie steht vor einer beispiellosen Krise, wobei Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, einen erheblichen Stellenabbau in den kommenden fünf Jahren prognostiziert. Wolf betonte, dass der Stellenabbau „möglichst sozialverträglich“ gestaltet werden könne, jedoch wird der bereits bestehende Arbeitnehmermangel zu einer erhöhten Arbeitsbelastung führen. Er forderte von der Bundesregierung eine „vernünftige Energiepolitik“ und kritisierte die hohen Unternehmenssteuern und Sozialabgaben sowie die bürokratischen Hürden. Die bevorstehenden Tarifverhandlungen sind ebenfalls schwierig, da die Gewerkschaft IG Metall eine Lohnerhöhung von sieben Prozent fordert, während die Arbeitgeber 3,6 Prozent anbieten. Sollte bis Ende Oktober keine Einigung erzielt werden, drohen Warnstreiks. Die politischen Entscheidungen der Bundesregierung, insbesondere in der Energie- und Steuerpolitik, sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Branche.
16.10.2024
10:28 Uhr

Krankenkassen-Beitrag soll massiv steigen: Ein Rekord-Plus für Versicherte

Die gesetzlich Versicherten in Deutschland müssen sich auf eine erhebliche Belastung einstellen, da der durchschnittliche Zusatzbeitrag im kommenden Jahr um 0,8 Prozentpunkte auf 2,5 Prozentpunkte angehoben werden soll. Diese Erhöhung stellt den höchsten Anstieg des Zusatzbeitrags in der Geschichte der gesetzlichen Krankenversicherung dar. Wird die Erhöhung umgesetzt, steigt der Gesamtbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung auf 17,1 Prozent, was für Arbeitnehmer mit einem Bruttolohn von 2500 Euro ein Plus von 10 Euro monatlich bedeutet. Steffen Kampeter vom Arbeitgeberverband kritisiert die Erhöhung als „Strafsteuer auf Arbeit“, während Thomas Lemke vom Deutschen Finanz-Service Institut die Notwendigkeit der Erhöhung betont. Kritiker fordern tiefgreifende Reformen im Gesundheitssystem, um die finanzielle Stabilität der Krankenkassen zu sichern. Ob die Bundesregierung die notwendigen Reformen umsetzt, bleibt abzuwarten.
16.10.2024
09:08 Uhr

Bundesregierung subventioniert unrentable Industrien: Ein riskanter Weg zur CO₂-Neutralität

Die Bundesregierung unter der Führung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat ein umstrittenes Subventionsprogramm gestartet, das bis zu 2,8 Milliarden Euro für nicht rentable Industriezweige bereitstellt, um die Wirtschaft in Richtung CO₂-Neutralität zu transformieren. Das Programm fördert Unternehmen, die ihre Produktion auf klimaschonende Methoden umstellen, und der Staat trägt die finanziellen Mehrbelastungen bis zur wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit. Erste Klimaschutzverträge wurden bereits unterzeichnet, begünstigte Unternehmen umfassen deutsche Großkonzerne und internationale Firmen in energieintensiven Branchen. Kritiker bemängeln die Unterstützung nicht wettbewerbsfähiger Industrien und warnen vor hohen finanziellen Belastungen für Steuerzahler ohne Garantie auf Erfolg. Deutschland geht hier einen Sonderweg in der EU, was sich als riskant erweisen könnte, falls die erhofften wirtschaftlichen Vorteile ausbleiben. Die Entscheidung wird als gewagtes Experiment betrachtet, dessen langfristige Auswirkungen sorgfältig beobachtet werden müssen.
16.10.2024
08:11 Uhr

SPD will Vermögensteuer zurückbringen: Entlastung für die arbeitende Mitte oder populistischer Vorstoß?

Ein Jahr vor der Bundestagswahl hat die SPD die Wiedereinführung der 1997 abgeschafften Vermögensteuer ins Gespräch gebracht, um die „arbeitende Mitte“ zu entlasten und Spitzenverdiener stärker zu belasten. Der Vorschlag umfasst auch eine gerechte Erbschaftssteuer und eine Reform der Schuldenregeln. Innerhalb der Ampelkoalition und bei Experten stößt der Vorstoß auf Widerstand, insbesondere von FDP-Chef Christian Lindner, der vor weiteren Belastungen warnt. Experten wie Stefan Bach vom DIW zweifeln an der Wirksamkeit und betonen die hohen Erhebungskosten. Internationale Beispiele zeigen gemischte Ergebnisse, mit möglichen negativen Folgen wie der Verlagerung von Vermögen ins Ausland. Die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland befeuert die Debatte, doch die tatsächliche Effektivität der Vermögensteuer bleibt fraglich.
16.10.2024
07:21 Uhr

„Sozial gerechte Transformation“: Ein Eingriff in die Freiheit der Bürger?

In Berlin wurden am 14. Oktober aktuelle Erkenntnisse und Empfehlungen zum Thema „sozial gerechte Transformation“ diskutiert. Vertreter des Club of Rome, des Wuppertal Instituts und der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Prof. Dr. Dirk Messner, betonten die Notwendigkeit tiefgreifender Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen der Bürger. Prof. Dr. Manfred Fischedick erklärte, dass ein „großer Sprung“ notwendig sei, um soziale Gerechtigkeit zu erreichen, was Eingriffe in den Alltag der Menschen erfordere, etwa im Energiebereich und der Mobilität. Höhere Steuern und eine gerechtere Verteilung von Wohlstand sowie eine Begrenzung des Luxuskonsums wurden als zentrale Maßnahmen vorgeschlagen. Kritiker befürchten jedoch, dass solche Eingriffe die persönliche Freiheit und die Wirtschaft beeinträchtigen könnten. Prof. Dr. Dirk Messner beschrieb die aktuelle Haltung in Deutschland als „Veränderungsmüdigkeit“, betonte aber die Notwendigkeit einer ökologischen Umgestaltung.
16.10.2024
06:56 Uhr

Warnung vor gefälschten Steuerbescheiden: Betrügerische Masche in mehreren Bundesländern

In mehreren Bundesländern warnen Behörden vor einer neuen Betrugsmasche mit gefälschten Steuerbescheiden, die per Post versendet werden. Die Schreiben fordern zur kurzfristigen Nachzahlung von Einkommenssteuer auf und sehen täuschend echt aus, weisen jedoch bei genauerem Hinsehen Auffälligkeiten wie unzutreffende Absender, falsche Kontoverbindungen und fehlende Rechtsbehelfsbelehrungen auf. Betroffene sollten die Echtheit der Bescheide durch Vergleich mit vorherigen Bescheiden prüfen und sich bei Zweifeln an das zuständige Finanzamt wenden. Bei bestätigtem Betrug sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Die Betrugsmasche verdeutlicht die Notwendigkeit, dass politische Verantwortliche ihre Bürger besser schützen und den Fokus auf Sicherheit legen. Bürger werden zur Wachsamkeit aufgerufen, um gemeinsam gegen diese kriminellen Machenschaften vorzugehen.
16.10.2024
06:13 Uhr

Historischer Anstieg der Krankenkassenbeiträge: Ampelregierung in der Kritik

Zum Jahreswechsel 2025 droht den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenkassen ein erheblicher Beitragsschock, da Experten einen Anstieg der Beiträge auf einen historischen Höchststand befürchten. Andreas Storm, Vorstandschef der Krankenkasse DAK, macht die Ampel-Koalition dafür verantwortlich, weil sie eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag nicht einhalte. Bereits im Jahr 2024 mussten 25 gesetzliche Krankenkassen ihre Beiträge erhöhen, und die finanzielle Lage vieler Kassen sei dramatisch. Storm kritisiert, dass die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag vereinbarte Steuerfinanzierung nicht geleistet habe, was zu dem höchsten Beitragssprung seit vielen Jahrzehnten führen könnte. Jens Baas von der Techniker-Krankenkasse spricht von einer möglichen Steigerung um bis zu 0,8 Prozentpunkte, was erhebliche Mehrkosten für die Versicherten bedeuten würde. Die Kritik an der Ampel-Koalition ist deutlich, da versäumte steuerliche Maßnahmen die finanzielle Stabilität der Krankenkassen gefährden und die Versicherten zusätzlich belasten.
16.10.2024
06:06 Uhr

China plant Einführung einer Vermögenssteuer: Vorbild für den Westen?

Die chinesische Regierung plant die Einführung einer Vermögenssteuer, die vor allem Millionäre stärker besteuern soll, um ein umfassendes Investitionspaket zur Belebung der Wirtschaft zu finanzieren. Das Programm mit einem Volumen von sechs Billionen Yuan soll unter anderem Menschen mit geringem Einkommen und Studenten unterstützen sowie den Immobilienmarkt und den Kapitalstock staatlicher Banken stärken. Finanzminister Lan Fo'an betonte, dass die Zentralregierung über erheblichen Spielraum verfüge, um das Defizit und die Schulden zu erhöhen. Die Vermögenssteuer soll zusätzliche Einnahmen generieren und den Konsum ankurbeln, um die Binnenwirtschaft zu stimulieren. Einige Finanzanalysten sehen in Chinas Vorstoß ein mögliches Vorbild für westliche Länder, jedoch bleibt die politische Realität in diesen Ländern komplex. Während China entschlossen neue Wege zur wirtschaftlichen Stabilisierung beschreitet, bleibt abzuwarten, ob westliche Länder diesem Beispiel folgen werden.
16.10.2024
05:56 Uhr

Massiver Stellenabbau in der Metall- und Elektroindustrie: Bis zu 300.000 Jobs in Gefahr

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie, die größte Industriebranche des Landes, könnte in den nächsten fünf Jahren bis zu 300.000 Arbeitsplätze verlieren, wie Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, bekanntgab. Derzeit sind noch rund vier Millionen Menschen in der Branche beschäftigt, aber der bevorstehende Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge könnte zu einem erheblichen Stellenabbau führen. Wolf fordert mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten und tiefgreifende Strukturreformen von der Bundesregierung, um die Krise zu bewältigen. Er äußert sich kritisch gegenüber der aktuellen Ampel-Koalition und bezweifelt deren Fähigkeit, die strukturelle Krise zu lösen. Zudem fordert er eine vernünftige Energiepolitik und kritisiert die hohen Unternehmenssteuern und Sozialabgaben in Deutschland. Wolf erinnert an die Agenda 2010 von Gerhard Schröder und fordert nun eine neue Agenda 2040, um die Herausforderungen der Branche zu meistern.
15.10.2024
17:01 Uhr

Sanierungsbedarf im Bundestag: Eine kostspielige Herausforderung

Der Großteil der Bundestagsgebäude muss grundlegend saniert werden, was erhebliche Mehrkosten verursacht. Ein Bericht des Ältestenrats zeigt, dass bis 2045 nahezu alle Gebäude grundsaniert und energetisch ertüchtigt werden müssen. Die Sanierung betrifft mehrere Liegenschaften gleichzeitig, mit bis zu 1.500 Büros in Spitzenzeiten. Die Bundestagsverwaltung plant, Arbeiten „geringer Komplexität“ teilweise selbst durchzuführen, doch es besteht die Gefahr, dass einige Gebäude ab 2025 teilweise nicht genutzt werden können. Weitere kostspielige Bauprojekte umfassen das Bundeskanzleramt, das Bundesumweltministerium und das Auswärtige Amt. Die umfassenden Maßnahmen werfen ein bezeichnendes Licht auf die Planungs- und Baupolitik der Bundesregierung, die effizienter und kostensparender gestaltet werden muss.
15.10.2024
15:52 Uhr

Habecks umstrittene 1000-Euro-Jobprämie: Eine kritische Betrachtung

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hält trotz anhaltender Kritik an der geplanten 1000-Euro-Jobprämie für Langzeitarbeitslose fest, die als Anreiz dienen soll, um Menschen aus der verfestigten Arbeitslosigkeit zu holen. Die Prämie stößt auf erhebliche Kritik, da viele Erwerbstätige nicht verstehen, warum Langzeitarbeitslose finanziell belohnt werden sollen. Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte ebenfalls Zweifel an der Wirksamkeit der Maßnahme. Kritiker bemängeln, dass die Prämie nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei und nicht die grundlegenden Probleme des Arbeitsmarktes löse. Es wird vorgeschlagen, das Steuergeld in Bildung, Ausbildung und die Förderung von Unternehmen zu investieren, um nachhaltigere Lösungen zu schaffen. Angesichts der vielen Herausforderungen erscheint es fragwürdig, ob die Prämie der richtige Weg ist.
15.10.2024
14:57 Uhr

Kirchhoff Automotive-Chef: „Es gibt keine sicheren Bänke mehr“

Wolfgang Kirchhoff, CEO von Kirchhoff Automotive, betonte in einem Interview, dass alte Gewissheiten in der Automobilzulieferindustrie nicht mehr gelten und eine neue Form der Zusammenarbeit notwendig sei. Trotz hoher Qualitätsstandards und offener Kommunikation mit Kunden gibt es Probleme, insbesondere bei ungewissen Stückzahlen und hohen Vorentwicklungskosten, die durch die E-Mobilität verschärft werden. Kirchhoff sieht keine stabilen Produktionszahlen mehr und fordert neue Kooperationsmodelle zwischen OEMs und Zulieferern. Kirchhoff Automotive investierte erheblich in batterieelektrische Fahrzeuge, doch die Entwicklung stockt, während Wasserstoffantriebe im Pkw-Bereich keine Rolle spielen. Kirchhoff kritisierte die hohen Energiekosten, Steuern und Bürokratie in Deutschland, die den Standort unattraktiv machen, und bemängelte die mangelnde politische Orientierung. Kirchhoff Automotive expandiert international stark, besonders in Nordamerika und Osteuropa, während der Wettbewerb mit chinesischen Lieferanten zunimmt.
15.10.2024
13:48 Uhr

Deutschland auf dem Weltgesundheitsgipfel: WHO-Agenda und neue Steuerpläne

Auf dem Weltgesundheitsgipfel in Berlin zeigte sich die deutsche Regierung erneut spendabel und ging umfassende finanzielle Verpflichtungen gegenüber der WHO ein. Gesundheitsminister Karl Lauterbach betonte die Notwendigkeit, sich auf zukünftige Pandemien vorzubereiten und kündigte 50 Millionen Euro für den Pandemiefonds der Weltbank an. Entwicklungsministerin Svenja Schulze forderte eine globale Milliardärssteuer, um das Gesundheitssystem zu unterstützen, was von Bill Gates begrüßt wurde. Bundeskanzler Olaf Scholz versprach hunderte Millionen Euro Unterstützung für die WHO und betonte deren Rolle bei der Rettung von Leben durch Impfstoffe. Die EU verlängerte ihre Unterstützung für die WHO mit 75 Millionen Euro für den „mRNA Technology Hub“ in Südafrika, während Deutschland die Impfstoffentwicklung in Afrika mit 550 Millionen Euro finanziert. Die großzügigen Zusagen und die Forderung nach einer globalen Milliardärssteuer werfen jedoch Fragen hinsichtlich nationaler Souveränität und zusätzlicher Belastungen für Steuerzahler auf.
15.10.2024
13:04 Uhr

Streit in der Ampel-Koalition: FDP und Grüne im Clinch wegen Steuer- und Sozialabgabenreform

In der Ampel-Koalition ist ein heftiger Streit über geplante Reformen im Steuer- und Sozialabgabensystem entbrannt. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und die Grünen liefern sich einen offenen Schlagabtausch, der die ohnehin fragile Regierungskoalition weiter belastet. Lindner wirft den Grünen vor, Pläne zur steuerlichen Entlastung zu blockieren und betont, dass der Bundestag noch diese Woche Klarheit schaffen könnte. Die Grünen hingegen fordern, dass Lindner seinen Widerstand gegen die Anhebung der Rechengrößen in der Sozialversicherung aufgibt. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai sieht den automatischen Ausgleich der Inflation in der Einkommenssteuer als eine Frage der Gerechtigkeit. Der Sozialverband VdK warnt vor einer Beitragssatzerhöhung in der Rentenversicherung, falls die Beitragsbemessungsgrenze nicht wie geplant angehoben werde.
15.10.2024
11:43 Uhr

SPD-Strategiepapier: Drastische Steuererhöhungen durch die Hintertür

Die jüngste Veröffentlichung eines Strategiepapieres der SPD hat für erhebliche Aufregung gesorgt. Im Zentrum der Kontroverse steht die geplante Erhöhung des Spitzensteuersatzes, die weit mehr Bürger betreffen könnte als ursprünglich angekündigt. Während SPD-Vorsitzende Saskia Esken von einer Belastung der höchsten Einkommen sprach, legt das Strategiepapier des Seeheimer Kreises offen, dass bereits Jahreseinkommen ab 80.000 Euro betroffen sein sollen. Das Papier sieht vor, den Spitzensteuersatz von derzeit 42 Prozent auf 45 Prozent und den Reichensteuersatz von 45 Prozent auf 48 Prozent anzuheben. Die Pläne stoßen auf heftige Kritik, insbesondere aus den Reihen der CDU/CSU, die stattdessen niedrigere Energie- und Strompreise fordern. Die Diskussionen um die Steuerpläne der SPD zeigen die starke Spaltung der politischen Lager in Deutschland.
15.10.2024
11:43 Uhr

Steigende Sozialabgaben: Lindners Einknicken und die Belastung für Besserverdienende

Im jüngsten Streit innerhalb der Ampel-Koalition um die Erhöhung der Sozialabgaben hat Bundesfinanzminister Christian Lindner erneut nachgegeben. Die geplante Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze wird dazu führen, dass insbesondere Besserverdienende künftig deutlich mehr in die Sozialversicherungen einzahlen müssen, was für einige Bürger zusätzliche Belastungen von bis zu 1000 Euro pro Jahr bedeuten könnte. Arbeitsminister Hubertus Heil plant, die Beitragsbemessungsgrenze an das Lohnwachstum anzupassen, wodurch Einkommen bis zu 8050 Euro (alte Bundesländer) bzw. 5512,50 Euro (neue Bundesländer) berücksichtigt werden. Ursprünglich wollte Lindner diese Erhöhung verhindern, um eine Entlastung von 23 Milliarden Euro zu erreichen, doch dies wird nun durch die beschlossene Erhöhung der Sozialabgaben teilweise aufgehoben. Für Besserverdienende bedeutet dies eine spürbare Mehrbelastung, was zu Unmut und Kritik, vor allem aus konservativen Kreisen, führt. Die Entscheidung zeigt die Schwächen der aktuellen Ampel-Koalition und lässt Zweifel an Lindners Durchsetzungskraft aufkommen.
15.10.2024
10:50 Uhr

Condor reduziert Streckennetz in Deutschland: Hohe Flughafengebühren als Hauptgrund

Die deutsche Fluggesellschaft Condor reduziert ihr Streckennetz in Deutschland drastisch, insbesondere am Hamburger Flughafen. Hauptgrund sind die steigenden Flughafengebühren, die auch andere Airlines wie Ryanair und Easyjet zu ähnlichen Maßnahmen veranlasst haben. Condor-CEO Peter Gerber betont, dass die Erhöhung der Entgelte in Hamburg zu dieser Entscheidung geführt hat und fordert eine Kurskorrektur der Politik. Die steigenden Kosten, einschließlich der Luftverkehrsteuer und Flugsicherungsgebühren, belasten die Airlines erheblich. Neue Umweltauflagen der EU erhöhen zusätzlich die Betriebskosten. Weniger Wettbewerb führt zu höheren Preisen für Passagiere, und auch andere deutsche Flughäfen sind von Kürzungen betroffen.
15.10.2024
09:53 Uhr

Verschwendung von Steuergeldern: Kreis Unna finanziert „Ofen-Führerscheine“

Der Kreis Unna in Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, 15.000 Euro aus öffentlichen Mitteln zu investieren, um Bürgern den sogenannten „Ofen-Führerschein“ zu ermöglichen. Diese Maßnahme soll den Bürgern einen „klimafreundlicheren“ Umgang mit ihren Kaminöfen beibringen. In diesem Rahmen werden 700 Gutscheine für entsprechende Kaminworkshops an die Bewohner des Kreises vergeben. Der anderthalbstündige Onlinekurs soll den Teilnehmern zeigen, wie sie ihre Öfen effizienter betreiben und dadurch einen positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Der Kreis Unna betont, dass das richtige Heizen mit Holz die Umwelt und den Geldbeutel schone, während die „Ofenakademie“ wirtschaftliche Interessen vermuten lässt. Die Entscheidung wirft Fragen zur Sinnhaftigkeit und Effizienz der Verwendung öffentlicher Gelder auf.
15.10.2024
07:52 Uhr

Finanzminister Lindner stellt Bedingungen für höhere Sozialabgaben

Die Debatte um die Erhöhung der Sozialabgaben für Gutverdiener nimmt eine neue Wendung, da Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) seine Zustimmung an eine Reform der Steuertarife koppelt. Das Bundesarbeitsministerium plant, die Sozialabgaben zu erhöhen, doch die FDP will nur zustimmen, wenn die Kalte Progression beseitigt wird. Diese Forderung sorgt für Spannungen innerhalb der Ampel-Koalition, insbesondere mit den Grünen, die die Verabschiedung des Steuerfortentwicklungsgesetzes blockieren. Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Gesundheit haben ihren Widerstand gegen die Anhebung der Rechengrößen in der Sozialversicherung aufgegeben, während die Grünen weiterhin blockieren. Mit der Verordnung des Bundesarbeitsministeriums sollen die Beitragsbemessungsgrenzen an die Lohnentwicklung angepasst werden, was zu einer stärkeren Belastung der Gutverdiener führt. Ohne eine Einigung auf die Steuerreform bleibt die Umsetzung jedoch ungewiss.
15.10.2024
07:51 Uhr

FDP: Koalition wird nicht an Rentenfrage zerbrechen, sondern an Wirtschaftspolitik

Die Unzufriedenheit innerhalb der Ampelkoalition ist groß, doch laut dem FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai wird die Koalition nicht wegen der Rentenfrage scheitern. Djir-Sarai betonte in einem Interview, dass die Rentenpolitik zwar wichtig sei, jedoch nicht der Hauptgrund für ein mögliches Scheitern der Koalition. Vielmehr bereitet die schlechte Wirtschaftsentwicklung des Landes Sorgen. Er erklärte, dass steigende Beitragssätze im Rentensystem die Menschen finanziell belasten und negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung wirken würden. Djir-Sarai drängte darauf, die Wirtschaftsinitiative der Regierung schnell umzusetzen, um einen Aufschwung zu ermöglichen. Zudem kritisierte er die Steuerpläne der SPD und verwies auf die hohen Steuern in Deutschland, die den Wirtschaftsstandort benachteiligen.
15.10.2024
07:47 Uhr

Alarmierende Fluggebühren: Deutschland wird für Airlines zunehmend unattraktiv

Die deutsche Luftverkehrswirtschaft steht vor großen Herausforderungen, da drastisch gestiegene Steuern und Gebühren viele Fluggesellschaften dazu zwingen, ihr Angebot in Deutschland zu reduzieren. Seit 2020 haben sich staatliche Standortkosten wie Luftverkehrssteuer und Sicherheitsgebühr nahezu verdoppelt, was Deutschland im internationalen Vergleich unattraktiv macht. Eine Analyse zeigt, dass die Gebühren für Flüge von deutschen Flughäfen im Vergleich zu anderen europäischen Flughäfen erheblich höher sind. Airlines wie Ryanair und Eurowings ziehen bereits Konsequenzen und reduzieren ihr Angebot in deutschen Städten. Die Lufthansa fordert die Abschaffung der Luftverkehrssteuer, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Entwicklungen werfen ein kritisches Licht auf die Politik der Bundesregierung, die dadurch die Attraktivität des Luftverkehrsstandorts Deutschland gefährdet.
15.10.2024
07:42 Uhr

Putins Neue Steuerpolitik: Ein harter Schlag für abwanderungswillige Unternehmen

Russland verschärft die Bedingungen für Unternehmen, die das Land verlassen wollen, indem sie einen Abschlag von 60 Prozent auf den Verkaufswert ihrer Betriebe und eine Erhöhung des Steuersatzes von 15 Prozent auf 35 Prozent einführt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Exodus ausländischer Unternehmen zu bremsen und die russische Wirtschaft zu stabilisieren. Firmen, die seit Beginn des Ukraine-Krieges Russland verlassen haben, erlitten bereits über 100 Milliarden US-Dollar an Verlusten. Unternehmen mit einem Wert von mehr als 50 Milliarden Rubel müssen zudem eine Genehmigung einholen, bevor sie das Land verlassen dürfen, was den Rückzugsprozess weiter verkompliziert. Die verschärften Maßnahmen könnten das Vertrauen ausländischer Investoren erschüttern und langfristig zu einer Isolation der russischen Wirtschaft führen. Die russische Regierung scheint entschlossen, den Exodus ausländischer Firmen zu stoppen, unabhängig von den Kosten.
15.10.2024
07:41 Uhr

SPD-Wirtschaftspläne: Lob und Kritik von Ökonomen und Politikern

Führende Ökonomen begrüßen die neuen Investitionsanreize der SPD, kritisieren jedoch die geplante Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro. Clemens Fuest und Michael Hüther äußerten sich positiv zu den Steuervergünstigungen und Investitionsanreizen, bemängelten jedoch die Einmischung in die Arbeit der Mindestlohn-Kommission. Die SPD plant Superabschreibungen und Steuerprämien, um Investitionen in Deutschland zu fördern, sowie eine schrittweise Anhebung des Mindestlohns und Kaufprämien für Elektroautos. Zudem ist eine Einkommenssteuerreform vorgesehen, die 95 Prozent der Steuerzahler entlasten soll, während das reichste Prozent stärker belastet wird. CDU-Chef Friedrich Merz kritisiert die Steuerpläne scharf und warnt vor negativen Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft mittelständischer Unternehmen. Insgesamt setzen die geplanten Maßnahmen der SPD auf mehr Staat und höhere Steuern, was von Kritikern als potenziell schädlich für die Wirtschaft angesehen wird.
15.10.2024
07:35 Uhr

Milliardenschwere LNG-Terminals: Kritik an Steuerverschwendung durch Umwelthilfe

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine Beschwerde beim Bundesrechnungshof eingereicht, in der sie die Bundesregierung wegen angeblicher Steuerverschwendung bei der Finanzierung von LNG-Terminals kritisiert. Laut der DUH seien Milliardenbeträge für den Ausbau und Betrieb dieser Terminals veranschlagt worden, obwohl diese nur einen geringen Beitrag zur Gaseinspeisung leisten. Die DUH fordert eine sofortige Beendigung des LNG-Ausbaus und eine Umwidmung der Haushaltsmittel zugunsten erneuerbarer Energien und Gebäudesanierung. Besonders kritisch sieht die DUH das LNG-Projekt in Mukran auf Rügen, das mit 865 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln und einer Bundesgarantie über 1,878 Milliarden Euro veranschlagt ist, aber nur 1,5 Prozent des jährlichen Gasbedarfs in Deutschland deckt. Die Analyse der DUH zeigt, dass auch andere LNG-Projekte in Deutschland ein schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen. Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH, fordert daher, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags die Notbremse zieht und sämtliche Mittel für den LNG-Ausbau sperrt.
15.10.2024
07:32 Uhr

SPD drängt auf Einkommensteuer-Reform: Wohlhabende sollen mehr beitragen

Die SPD im Bundestag hat eine Reform der Einkommensteuer angekündigt, die die Steuerlast für sehr wohlhabende Bürger erhöhen soll. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Joachim Post betonte, dass etwa 95 Prozent der Steuerzahler durch eine Senkung der Einkommensteuer entlastet werden sollen. Bereits im Bundestagswahlkampf 2021 forderte die SPD die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Ein einheitlicher Steuersatz von einem Prozent für sehr hohe Vermögen wurde vorgeschlagen, wobei hohe persönliche Freibeträge sicherstellen sollen, dass die Steuerlast hauptsächlich die besonders Reichen trifft. Am vergangenen Wochenende beschloss der SPD-Vorstand ein Strategiepapier zur Bekämpfung der Wirtschaftsflaute, das ebenfalls eine Einkommenssteuerreform vorsieht. CDU-Chef Friedrich Merz kritisierte den Plan scharf, und die Debatte um die Steuerreform wird sicherlich weitergehen.
15.10.2024
07:32 Uhr

SPD fordert Wiedereinführung der Vermögenssteuer: Ein umstrittenes Wahlkampfversprechen

Die SPD-Fraktion hat unter Kanzler Olaf Scholz die Wiedereinführung der Vermögenssteuer als zentrales Wahlkampfversprechen vorgestellt, um wohlhabende Bürger stärker zu belasten und Normalverdiener zu entlasten. Kritiker befürchten jedoch, dass dies die Investitionsbereitschaft und das wirtschaftliche Wachstum hemmen könnte. Die Vermögenssteuer wurde 1997 wegen verfassungsrechtlicher Bedenken ausgesetzt, da die Bewertung von Immobilienvermögen nicht gleichmäßig erfolgte. Die Wiedereinführung könnte weitreichende wirtschaftliche und politische Folgen haben, wobei Kritiker eine Abwanderung vermögender Bürger und Unternehmen ins Ausland befürchten. Konservative und wirtschaftsliberale Kräfte lehnen die Steuer ab, da sie das Investitionsklima verschlechtern könnte, und plädieren stattdessen für Steuerreformen und Bürokratieabbau. Die Diskussionen um die Vermögenssteuer werden die politische Landschaft in den kommenden Monaten stark beeinflussen.
15.10.2024
07:32 Uhr

SPD plant weitere Belastungen für Vermögende: Ein Schritt in die falsche Richtung?

Die SPD plant, die finanzielle Last für Vermögende durch Maßnahmen wie die Erhöhung der Erbschaftssteuer, Einführung einer neuen Vermögenssteuer und einer Reform der Schuldenregel zu erhöhen. Co-Vorsitzende Saskia Esken sprach von einer möglichen Erhöhung des Spitzensteuersatzes und der Reichensteuer, um höhere Einkommen stärker zu belasten. Diese Pläne werfen jedoch Fragen zur Gerechtigkeit und möglichen negativen Auswirkungen auf das Investitionsklima und die Wirtschaft auf. Zudem hält die SPD an einer einmaligen Krisenabgabe für die höchsten Vermögen fest, um die durch Krisen stark geforderten Bürger zu entlasten. Gleichzeitig verspricht die Partei eine Entlastung für die „arbeitende Mitte“, ohne konkrete Details zu nennen. Historische Beispiele zeigen, dass hohe Steuern oft zu Kapitalabflüssen führten, was der heimischen Wirtschaft schadete, weshalb die SPD ihre Pläne kritisch überdenken sollte.
15.10.2024
07:31 Uhr

SPD plant umfassende Steuerreform: Heftige Kritik von Merz und Lindner

Die SPD hat ihre Pläne für eine umfassende Steuerreform vorgestellt, die vor allem die Mittelschicht entlasten und Spitzenverdiener stärker besteuern soll. Diese Reform stößt auf heftige Kritik von der Union und der FDP. Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz kritisiert die Pläne als unrealistisch und warnt vor einer Belastung des Mittelstands, während FDP-Chef Christian Lindner ebenfalls Bedenken äußert und alternative Finanzierungsvorschläge macht. Ökonomen loben die neuen Investitionsanreize, kritisieren jedoch die geplante Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro. Der SPD-Generalsekretär Matthias Miersch kontert die Kritik von Merz und betont die Vorteile der Reform für die breite Masse der Beschäftigten. Die Steuerreform wird ein zentrales Thema im kommenden Bundestagswahlkampf sein, wobei die Reaktionen der Wähler abzuwarten bleiben.
15.10.2024
06:49 Uhr

Haushalts-Krater: Finanzierungsengpass bei der Krankenkasse durch Bürgergeld-Empfänger

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steht vor einer massiven Finanzierungslücke, hauptsächlich bedingt durch die hohe Zahl der Bürgergeld-Empfänger, die das System stark belasten. Eine Studie des GKV-Spitzenverbandes zeigt, dass der GKV mehr als neun Milliarden Euro fehlen, da für Bürgergeld-Empfänger viel weniger eingezahlt wird als für arbeitende Personen. Die Pauschalzahlungen des Staates decken die durchschnittlichen Kosten von Bürgergeld-Empfängern bei weitem nicht ab. Der Koalitionsvertrag sah vor, diese Pauschalzahlungen aus zusätzlichen Steuermitteln zu finanzieren, doch angesichts der angespannten Haushaltslage wird dies wohl nicht umgesetzt. Bereits Anfang 2024 mussten viele Krankenkassen die Beiträge erhöhen, und weitere Erhöhungen gelten als nicht unwahrscheinlich. Die aktuelle Situation verdeutlicht die Versäumnisse der Ampel-Koalition, und die Bürger müssen sich auf weitere Belastungen einstellen, während die Politik weiterhin keine tragfähige Lösung anbietet.
15.10.2024
06:13 Uhr

SPD plant neue Kaufprämien für E-Autos: Ein Schritt in die richtige Richtung?

Die SPD hat ein neues Strategiepapier vorgestellt, das Kaufprämien für Elektrofahrzeuge und eine E-Auto-Quote für Leasinganbieter sowie steuerliche Vorteile für elektrische Dienst- und Betriebswagen beinhaltet, um die deutsche Autoindustrie zu fördern. Dies soll die Wirtschaftsflaute beenden und den Absatz von E-Autos ankurbeln, nachdem die bisherige Förderung abrupt endete. Der Förderstopp war auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zurückzuführen, das ein Finanzloch im Klima- und Transformationsfonds aufdeckte, was zu kurzfristigen Einsparungen im Bundeshaushalt 2024 führte. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Experten wie Ferdinand Dudenhöffer kritisierten den Förderstopp scharf. Das Strategiepapier enthält zudem steuerliche Anreize für „Made in Germany“, eine Reform der Schuldenbremse, Maßnahmen zur Senkung der Strompreise, eine Einkommenssteuerreform, Investitionsanreize, eine Mindestlohnerhöhung und ein zweites Rentenpaket. Die SPD nutzt das Papier, um die Wirtschaftspolitik der CDU zu kritisieren und sich für die Bundestagswahl 2025 zu positionieren.
15.10.2024
05:56 Uhr

Friedrich Merz fordert private Investitionen für den Infrastrukturausbau

Friedrich Merz skizzierte auf dem CSU-Parteitag in Augsburg seine Vision für Deutschlands Zukunft und betonte die Notwendigkeit, privates Kapital für den Infrastrukturausbau zu mobilisieren. Er kritisierte den Kapitalabfluss aus Deutschland und machte dafür das Bürgergeld, den bürokratischen Staatsapparat und die mangelnde Innovationsbereitschaft verantwortlich. Merz forderte eine „Agenda 2030 für die Fleißigen“ und betonte die Priorität des Ausbaus der Telekommunikationsinfrastruktur. Er sieht großes Potenzial in den privaten Spareinlagen der Bürger und argumentierte, dass es an Instrumenten fehle, dieses Kapital sinnvoll zu mobilisieren. Vorbilder aus dem Ausland und konkrete Maßnahmen wie Steuergutschriften und Infrastrukturfonds könnten helfen, privates Kapital zu mobilisieren. Ob sein Vorschlag realistisch ist, bleibt abzuwarten, doch die Union setzt auf eine Mischung aus staatlichen Anreizen und privatem Engagement.
15.10.2024
05:53 Uhr

Deutschlands Chemieindustrie in der Krise: Massive Umsatzrückgänge und Stellenabbau

Die deutsche Chemieindustrie, der drittgrößte Industriezweig des Landes, steht vor einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte. Besonders betroffen ist der Chemiekonzern BASF, der sich mit einem drastischen Umsatzrückgang und enormen Energiekosten konfrontiert sieht. BASF verzeichnete im zweiten Quartal 2023 einen Umsatzrückgang von 24,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Standort Ludwigshafen schreibt seit Jahren Verluste, während internationale Standorte profitabel arbeiten. BASF plant bis 2026 ein Siebtel der Produktionsanlagen in Ludwigshafen stillzulegen, was langfristig zu einem Stellenabbau im vierstelligen Bereich führen könnte. Auch andere deutsche Chemiekonzerne wie Evonik und Lanxess kämpfen mit ähnlichen Schwierigkeiten und planen massive Sparmaßnahmen sowie Stellenabbau.
15.10.2024
04:17 Uhr

Massiver Stellenabbau bei Brose: 1000 Arbeitsplätze in Gefahr

Der fränkische Automobilzulieferer Brose plant den Abbau von 950 Stellen an Hochlohnstandorten trotz eines Umsatzes von fast 8 Milliarden Euro. Verwaltungsratsvorsitzender Michael Stoschek betont die Notwendigkeit einer schlankeren Organisation und die mangelnde Auslastung der hochautomatisierten Fertigungsanlagen. Stoschek, der kürzlich in eine Schlüsselposition zurückgekehrt ist, strebt mehr Einfluss der Eigentümerfamilien auf den Vorstand an. Brose, im Besitz der Familien Volkmann und Stoschek, ist offen für Partnerschaften, um das wirtschaftliche Risiko zu verteilen. Der Stellenabbau wird erhebliche Auswirkungen auf die Region Coburg haben und wirft ein Schlaglicht auf die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Die Bundesregierung wird kritisiert, Unternehmen durch Bürokratie und hohe Steuern zu belasten, was zu solchen Maßnahmen führt.
14.10.2024
18:32 Uhr

SPD kehrt mit neuem Strategiepapier zu proletarischen Wurzeln zurück

Die SPD versucht mit einem neuen Strategiepapier, an ihre historischen Wurzeln anzuknüpfen und den Staat stärker in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen zu lassen, ähnlich wie vor dem Godesberger Programm von 1959. Der Plan umfasst eine stärkere Rolle des Staates, höhere Steuern und eine erhöhte Verschuldung, was an alte Konzepte erinnert, die sich bereits als wenig erfolgreich erwiesen haben. Kritiker bemängeln die Realitätsferne des neuen Kurses, da die klassische Vorstellung von Proletariern in der heutigen Gesellschaft kaum noch existiert und die SPD starke linke Konkurrenten wie die Grünen und die Linkspartei hat. Auch die zunehmende Inflation und hohen Lebenshaltungskosten relativieren den Begriff des Reichtums, was die zentrale Botschaft der SPD weiter entkräftet. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2025 stellt sich die Frage, ob die Rückkehr zu den alten Wurzeln wirklich erfolgversprechend ist oder ob die SPD ihre Wählerbasis verlieren wird. Es bleibt abzuwarten, wie die Wähler auf diesen Kurs reagieren werden.
14.10.2024
18:30 Uhr

Olaf Scholz: Die verfehlte Führung eines Kanzlers

Seit drei Jahren wartet die Bundesrepublik darauf, dass Olaf Scholz die versprochene Führung liefert. Bei einer Klausur des SPD-Parteivorstandes wurden wichtige Weichen für den Bundestagswahlkampf 2025 gestellt, doch die Umfragen sind ernüchternd. Innerhalb der SPD wächst die Kritik an Scholz, und es wird mehr Führung von ihm gefordert. Scholz' Versprechen, wie der Bau von 400.000 Wohnungen jährlich, blieben unerfüllt. Der Begriff „Scholzen“ beschreibt seine Tendenz, gute Absichten zu kommunizieren, aber deren Umsetzung zu verzögern. Es bleibt unklar, ob Scholz die nötige Führung und Dynamik in Zukunft liefern kann.
14.10.2024
16:20 Uhr

Jahressteuergesetz der Ampelkoalition: Ein umstrittenes Signal an den Kapitalmarkt

Die Ampelkoalition hat den Entwurf des Jahressteuergesetzes vorgestellt, der insbesondere die Aufhebung der Verlustverrechnungsbeschränkung bei Termingeschäften vorsieht, was Kapitalanlegern zugutekommen könnte. Diese Regelung, die rückwirkend bis 2020 gilt, wurde auf Initiative der FDP eingeführt, um Kapitalanleger vor ungerechten Steuerforderungen zu schützen. Zudem wird die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten um bis zu 800 Euro erhöht, um arbeitende Eltern zu entlasten. Kritiker sehen in der Abschaffung der Verlustverrechnungsbeschränkung eine einseitige Begünstigung von Kapitalmarktakteuren und befürchten eine Verschärfung der sozialen Ungleichheit. Historisch betrachtet, zeigt sich, dass vor allem große Kapitalanleger und Unternehmen von steuerlichen Erleichterungen profitieren, während der Mittelstand und Familien oft das Nachsehen haben. Die Frage, ob die Ampelkoalition eine gerechte Steuerpolitik für alle Bürger verfolgt, bleibt daher umstritten.
14.10.2024
06:11 Uhr

Friedrich Merz kritisiert SPD-Steuerpläne scharf: "Rechnung geht nicht auf"

Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz hat die jüngsten Steuerpläne der SPD als unrealistisch kritisiert und bezeichnete die geplanten Entlastungen für 95 Prozent der Steuerzahler als „Rechnung, die nicht aufgeht“. Merz argumentierte, dass die SPD in fast zwei Jahrzehnten Regierungsverantwortung genug Zeit gehabt hätte, solche Entlastungen umzusetzen. Die Pläne der SPD sehen vor, durch eine Einkommenssteuerreform 95 Prozent der Steuerzahler zu entlasten und das obere Einkommensprozent stärker zu besteuern, was laut Merz die „Leistungsträger“ unserer Gesellschaft betreffe. Merz warnte zudem, dass die geplanten Steuererhöhungen zu einer Steuerlast von bis zu 60 Prozent führen könnten und die Abwanderung von Unternehmen ins Ausland fördern würden. Der SPD-Bundesvorstand setzt auf einen aktiven Staat und die Rettung der Industrie, während die Union diese Strategie als unglaubwürdig kritisiert und für wirtschaftliche Vernunft und die Stärkung des Mittelstands plädiert. Die kommenden Monate werden von intensiven Debatten und kontroversen Diskussionen geprägt sein, die die Richtung Deutschlands bestimmen werden.
13.10.2024
19:24 Uhr

Christian Lindner kritisiert SPD für Abkehr von der Sozialen Marktwirtschaft

Der FDP-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Christian Lindner hat der SPD vorgeworfen, sich mit ihrer neuen Wirtschaftsstrategie von der Sozialen Marktwirtschaft zu verabschieden. Lindner kritisierte insbesondere die Pläne der SPD, mittelständische Betriebe stärker zu besteuern und staatliche Subventionen durch Schulden zu finanzieren. Die SPD plant, das oberste ein Prozent der Steuerzahler stärker zu belasten, um 95 Prozent der Bevölkerung steuerlich zu entlasten und die Wirtschaft zu beleben. Lindner betonte, dass es unverantwortlich sei, die Steuerlast auf den Mittelstand zu erhöhen, und schlug alternative Finanzierungswege vor. Auch der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP und die CDU äußerten sich kritisch zu den SPD-Plänen und warnten vor deren langfristigen Folgen. Die Debatte zeigt die tiefen politischen Gräben und die Unsicherheit über die zukünftige Wirtschaftsstrategie Deutschlands.
13.10.2024
19:07 Uhr

Vier Milliarden Euro für Kitas: Umstrittene Umverteilung von Steuergeldern

Der Bundestag hat beschlossen, vier Milliarden Euro zur Verbesserung der Kita-Qualität bereitzustellen, die in den kommenden zwei Jahren für frühkindliche Bildung eingesetzt werden sollen. Trotz dieser Mittel gibt es Zweifel, ob sie ausreichen, um bestehende Probleme wie lange Wartelisten und Fachkräftemangel zu lösen. Die Finanzierung erfolgt durch eine Umverteilung der Umsatzsteuer zugunsten der Länder und zulasten des Bundes. Das neue „Kita-Qualitätsgesetz“ soll ab 2025 in Kraft treten und die Personalsituation verbessern, jedoch werden ab 2026 keine Bundesmittel mehr für kostenlose Kitas zur Verfügung stehen. Kritiker halten die geplanten vier Milliarden Euro für unzureichend und fordern zusätzliche Mittel zur Inflationsanpassung. Die enorm gestiegenen Kosten für den Kita-Ausbau erfordern laut dem Deutschen Städte- und Gemeindebund eine dauerhafte Beteiligung des Bundes für Planungssicherheit.
13.10.2024
14:45 Uhr

Erbschaftssteuer: Eine Belastung für Familienunternehmen und die deutsche Wirtschaft

Die deutsche Erbschaftssteuer stellt im internationalen Vergleich einen erheblichen Standortnachteil dar, insbesondere für Familienunternehmen. Eine Studie des ZEW zeigt, dass Deutschland die höchste Erbschaftssteuerbelastung in Europa aufweist, was jährlich schätzungsweise 400 Milliarden Euro durch Erbschaften und Schenkungen betrifft. Trotz Freibeträgen generierte die Erbschaftssteuer 2022 Einnahmen von 11,4 Milliarden Euro, doppelt so viel wie im Durchschnitt der OECD-Länder. Im Vergleich zu anderen Ländern steht Deutschland mit seiner Erbschaftssteuerpolitik isoliert da, da 14 von 33 untersuchten Ländern keine Erbschaftssteuer erheben. Die komplexen Verschonungsregeln für vererbte Unternehmen in Deutschland können zu erheblichen Steuerlasten und Liquiditätsproblemen führen. Die Abschaffung der Erbschaftssteuer könnte die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken und die wirtschaftliche Stabilität von Familienunternehmen sichern.
13.10.2024
11:08 Uhr

Chinas Wettbewerbsvorteile setzen europäische Airlines unter Druck

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat die Europäische Union aufgefordert, Maßnahmen gegen den „unfairen“ Wettbewerb durch chinesische Fluggesellschaften zu ergreifen. Europäische Airlines leiden unter dem Verbot, den russischen Luftraum zu nutzen, was zu längeren Flugzeiten und höheren Betriebskosten führt, während chinesische Fluggesellschaften von der Erlaubnis, diesen Luftraum zu nutzen, profitieren. Marjan Rintel, CEO von KLM, und ein Sprecher der Lufthansa forderten die EU auf, Maßnahmen zu ergreifen, um diesen ungleichen Wettbewerb zu beenden. Die geopolitischen Spannungen zwischen der EU und China verschärfen die Situation zusätzlich, da der neue NATO-Generalsekretär Mark Rutte China davor warnte, Russlands Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklungen sind erheblich, und europäische Fluggesellschaften kämpfen mit steigenden Steuern, hohen regulatorischen Anforderungen und einer unzureichenden Infrastruktur. Su Tzu-Yun betonte, dass eine geschlossene EU-Strategie notwendig sei, um Pekings Konkurrenz in der Luftfahrtindustrie zu bekämpfen und das chinesische Regime zur Einhaltung internationaler Handelsregeln zu zwingen.
13.10.2024
11:01 Uhr

Lufthansa-Chef warnt vor weiterem Rückgang des Flugangebots in Deutschland

Der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, Carsten Spohr, hat vor den negativen Auswirkungen gestiegener staatlicher Kosten im Luftverkehr gewarnt, die das Flugangebot in Deutschland weiter schrumpfen lassen und den Wirtschaftsstandort beeinträchtigen könnten. Spohr kritisierte die geplanten zusätzlichen staatlichen Regulierungen, wie die Beimischungsquote für E-Fuels, die in ausreichender Menge noch nicht verfügbar sind, und die Anbindungsqualität wichtiger Wirtschaftsregionen verschlechtern. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Eurowings und Ryanair, haben bereits angekündigt, ihr Angebot in Deutschland drastisch zu reduzieren. Die hohen Flughafen- und Luftsicherheitsgebühren sowie die erhöhte Luftverkehrssteuer machen günstige Flüge unmöglich und veranlassen Airlines, deutsche Flughäfen zu meiden. Spohr warnte vor wirtschaftlichen Schäden und forderte die Bundesregierung und die EU auf, umzusteuern, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie staatliche Eingriffe die Attraktivität des Standortes Deutschland gefährden können.
13.10.2024
10:53 Uhr

Warum hat Yellen den Bericht über US-Schuldenstand ausfallen lassen?

US-Finanzministerin Janet Yellen hat die Veröffentlichung des Treasury Statements zum US-Schuldenstand vom 10. Oktober 2024 verschoben, was zu erheblicher Unruhe führt. Die regelmäßige Veröffentlichung ist wichtig für die Information der Finanzmärkte und Steuerzahler, und es wird spekuliert, dass die Verschiebung politische Gründe im Wahlkampf hat. Der US-Kapitalmarktstratege Charlie Bilello kritisiert die Verschleierung, während die US-Regierung in den letzten 16 Monaten eine Schuldenlast von 4,25 Billionen Dollar angehäuft hat. Die steigenden Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihe und die gestiegenen Inflationserwartungen erhöhen die Zinsen für Privatkredite und den Immobilienmarkt. Die Regierung steht vor der Herausforderung, innerhalb eines Jahres bis zu zehn Billionen Dollar an Alt-Anleihen zu refinanzieren. Yellen hat bisher auf kurzlaufende Anleihen gesetzt und es wird erwartet, dass die Zinsen bis Ende 2025 sinken könnten.
13.10.2024
10:28 Uhr

SPD-Wahlkampfstrategie: Kaufprämie für E-Autos und Steuersenkung für fast alle

Ein Jahr vor der Bundestagswahl präsentiert die SPD ihre Wahlkampfstrategie mit wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die die Mehrheit der Steuerzahler entlasten sollen. Eine Einkommenssteuerreform, die 95 Prozent der Steuerzahler entlastet, steht im Mittelpunkt, während die höchsten ein Prozent stärker besteuert werden sollen. Zudem plant die SPD einen Mindestlohn von 15 Euro und eine Reform der Schuldenregeln. Unternehmenssteuern sollen nicht pauschal gesenkt, sondern durch einen „Made in Germany“-Bonus zielgerichtet gefördert werden. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Förderung der Elektromobilität gelegt, einschließlich einer Kaufprämie für E-Autos. In bundesweiten Umfragen liegt die SPD bei 16 bis 17 Prozent und setzt auf eine Kombination aus Steuersenkungen, Mindestlohn und Elektromobilität, um ihre Position zu stärken.
13.10.2024
10:26 Uhr

Gesundheitsgipfel in Berlin: Kritische Betrachtung der WHO-Finanzierungsrunde

Der World Health Summit in Berlin, der vom 13. bis 15. Oktober stattfindet, steht dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht die historische Finanzierungsrunde zur Stärkung der WHO, um 40 Millionen krankheitsbedingte Todesfälle zu verhindern. Gesundheitsminister und der WHO-Chef warnen vor Rückschritten beim Engagement für globale Gesundheit und plädieren für gemeinsame Investitionen aller Länder. Kritiker bemängeln jedoch die fehlende Transparenz und die immense finanzielle Belastung der Mitgliedstaaten. Im Jahr 2021 lag das WHO-Budget bei rund 3,5 Milliarden US-Dollar, wobei Deutschland 31 Millionen US-Dollar als Pflichtanteil und über 600 Millionen US-Dollar freiwillig zahlte. Die Verflechtung von öffentlichen und privaten Interessen, insbesondere durch Sponsoren wie die Gates Stiftung und Pharmakonzerne, wirft Fragen nach der Unabhängigkeit der WHO auf.
13.10.2024
06:19 Uhr

Bürgergeld-Pläne der Ampel in der Kritik: Verschleierung oder Ignoranz?

Die aktuellen Pläne der Ampel-Koalition für das Bürgergeld stoßen auf heftige Kritik. Trotz einer anhaltenden Wirtschaftsflaute und steigender Arbeitslosenzahlen plant Arbeitsminister Hubertus Heil, die Ausgaben für das Bürgergeld im kommenden Jahr zu senken, was für Unverständnis und scharfe Reaktionen, insbesondere aus den Reihen der Union, sorgt. Deutschland befindet sich bereits im zweiten Jahr in Folge in einer Rezession, und die Konjunkturprognose der Regierung wurde erneut nach unten korrigiert. Das Arbeitsministerium hat angekündigt, die Steuerschätzung abzuwarten, die für den 24. Oktober erwartet wird, was für die Ampel-Koalition zu unangenehmen Diskussionen führen könnte. Der Bundesrechnungshof hat den Haushaltsentwurf ebenfalls kritisiert und bemerkt, dass etwa 600.000 Menschen aus dem Bürgergeld ausscheiden müssten, um das Ziel der Ampel zu erreichen, was als „nicht wahrscheinlich“ gilt. Der Haushaltsentwurf wird derzeit im Fachausschuss des Bundestags bearbeitet, wobei Änderungen bis November möglich sind.
13.10.2024
06:19 Uhr

Der deutsche Bürokratie-Wahnsinn: Ein unendliches Drama

Die deutsche Bürokratie wird zunehmend als unkontrollierbares Problem wahrgenommen, das sowohl einfache Amtsvorgänge als auch Baumaßnahmen erschwert. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) kritisiert, dass trotz eines leichten Rückgangs der Bürokratiekosten seit 2012, die Anzahl der Gesetze und Vorschriften stark gestiegen ist. Die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter hat sich seit 2015 ebenfalls erhöht, was zusätzliche Steuergelder erfordert. In Pforzheim erschweren bürokratische Hürden die Suche nach Kita-Plätzen, und in Hessen muss ein Sprungturm wegen fehlender fünf Zentimeter abgerissen werden. Der Ausbau der Autobahn A33 bei Osnabrück stockt aufgrund eines komplizierten innerdeutschen Dienstwegs, der eine EU-Stellungnahme erfordert, die bisher nicht eingetroffen ist.
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