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03.04.2025
13:48 Uhr

Porsche vs. Rimac: Milliardenpoker um Luxus-Autobauer Bugatti

Was 2021 noch wie eine perfekte Liaison erschien, steht nun offenbar vor dem Aus. Die glamouröse Hochzeit zwischen dem deutschen Sportwagenbauer Porsche und dem kroatischen Elektroauto-Pionier Mate Rimac, die damals in einer malerischen Festung an der kroatischen Küste zelebriert wurde, könnte schon bald Geschichte sein.

Kulturschock zwischen deutscher Ingenieurskunst und Start-up-Mentalität

Die Zusammenarbeit, die einst als Meilenstein der automobilen Luxusklasse gefeiert wurde, offenbart nun die typischen Symptome einer gescheiterten Ehe zwischen zwei grundverschiedenen Unternehmenskulturen. Auf der einen Seite steht die deutsche Ingenieurskunst mit ihrer über Jahrzehnte gewachsenen Tradition, auf der anderen die dynamische Start-up-Mentalität des aufstrebenden Elektropioniers Rimac.

Milliardenpoker um Luxusmarke

Nach aktuellen Berichten erwägt die Rimac Group den Aufkauf von Porsches 45-prozentigem Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac. Der kroatische Unternehmer hat bereits ein vorläufiges Angebot in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro auf den Tisch gelegt. Dabei sollen auch weitere Investoren mit ins Boot geholt werden - ein klares Zeichen dafür, dass Rimac die vollständige Kontrolle über die Luxusmarke anstrebt.

David gegen Goliath der Automobilbranche

Die Dimensionen der beiden Unternehmen könnten unterschiedlicher kaum sein: Während Bugatti Rimac gerade einmal 100 Fahrzeuge pro Jahr produziert, rollt bei Porsche die schwindelerregende Zahl von 310.000 Automobilen jährlich vom Band. Diese extreme Diskrepanz verdeutlicht die grundlegend verschiedenen Geschäftsmodelle und technologischen Ausrichtungen der beiden Partner.

Strategische Neuausrichtung bei Porsche?

Für Porsche, die unter Druck stehen, ihren Börsenwert zu steigern und ihre Position im Luxussegment zu festigen, könnte ein Ausstieg aus dem Joint Venture zunächst als strategischer Rückschritt erscheinen. Doch die unterschiedlichen technologischen Fundamente der Fahrzeuge und die stark divergierenden Produktionsvolumina lassen einen Verkauf durchaus sinnvoll erscheinen. Die Stuttgarter befinden sich dabei in einer komfortablen Verhandlungsposition.

Ausblick auf die Zukunft der Luxusmarken

Diese Entwicklung wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der Automobilindustrie im Luxussegment. Während etablierte Hersteller wie Porsche ihre traditionellen Stärken ausspielen, drängen neue, technologiegetriebene Akteure wie Rimac mit innovativen Konzepten in den Markt. Der Ausgang dieser Verhandlungen könnte richtungsweisend für die Zukunft der automobilen Oberklasse sein.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die deutsch-kroatische Ehe tatsächlich geschieden wird und zu welchem Preis. Eines steht jedoch fest: Im Poker um die Luxusmarke Bugatti werden beide Seiten ihre Interessen mit harten Bandagen verteidigen.

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