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FDP - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker

10.10.2024
12:28 Uhr

Luxus-Asylunterkunft am Starnberger See: Verschwendung von Steuergeldern?

In Bayern sorgt eine geplante Luxus-Asylunterkunft in der Gemeinde Seeshaupt am Starnberger See für Aufsehen und Empörung. Auf einem sechs Millionen Euro teuren Grundstück sollen knapp 100 Asylbewerber untergebracht werden, während Einheimische Schwierigkeiten haben, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Unterkunft soll nachhaltig in Vollholzbauweise mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpentechnik errichtet werden. Bürgermeister Fritz Egold (CSU) und andere lokale Politiker äußern sich kritisch und versuchen, das Projekt zu verhindern. Viele Bürger sehen darin eine Verschwendung von Steuergeldern und einen Spott gegenüber den Einwohnern. Ende Oktober sind Bürgerversammlungen geplant, bei denen die Bürger Fragen zum Projekt stellen können.
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10.10.2024
11:30 Uhr

Politisches Versagen bei der Corona-Aufarbeitung: Ein Trauerspiel auf Kosten der Bürger

Die Corona-Pandemie hat Schwächen im deutschen politischen System offengelegt, und die Ampelregierung scheitert an internen Differenzen bei der Aufarbeitung. Die FDP fordert eine wissenschaftliche Untersuchung durch einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss oder eine Enquete-Kommission, während SPD und Grüne einen Bürgerrat bevorzugen. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisiert die Regierung für ihre mangelnde Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, besonders im Bereich der Langzeitpflege. Es ist ein Armutszeugnis für die Regierung, dass sie sich nicht auf ein Format zur Aufarbeitung einigen kann, obwohl die Bürger ein Recht auf Transparenz haben. Diese Blockade zeigt, dass parteipolitische Machtkämpfe oft über den Interessen der Bürger stehen. Es bleibt zu hoffen, dass nach der nächsten Bundestagswahl eine Regierung kommt, die den Mut zur sachgerechten Aufarbeitung hat.
10.10.2024
06:02 Uhr

China droht mit weiteren Strafzöllen auf deutsche Luxusautos

Der Handelsstreit zwischen der EU und China verschärft sich weiter. Nachdem die EU Strafzölle auf chinesische Elektroautos verhängt hat, droht China mit Vergeltungsmaßnahmen, die besonders die deutsche Automobilindustrie betreffen könnten. Die chinesische Regierung erwägt, Einfuhrzölle auf Benzinautos mit großen Motoren zu erhöhen. Die EU zeigte sich empört und will die Maßnahmen vor der WTO anfechten, während die deutsche Automobilindustrie besorgt ist. Innerhalb Deutschlands herrscht Uneinigkeit über die Strafzölle, wobei Bundeskanzler Scholz und die FDP dagegen stimmten, während Außenministerin Baerbock sie unterstützte. Experten sind sich uneinig über die langfristigen Auswirkungen der Strafzölle auf den Verkauf deutscher Luxusautos in China.
09.10.2024
17:41 Uhr

FDP-Mitglieder drängen auf Mitgliederentscheid zum Austritt aus der Ampelkoalition

In der FDP-Basis wächst der Widerstand gegen die Ampelkoalition, und Mitglieder aus Hessen fordern einen Mitgliederentscheid zum vorzeitigen Austritt aus dem Regierungsbündnis, dessen Ergebnis bindend wäre. Rund 3.500 Parteimitglieder müssen zustimmen, um den Entscheid durchzuführen, der die Partei verpflichten würde. Bereits Ende 2023 scheiterte ein ähnlicher Versuch knapp. Die Unzufriedenheit über die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Grünen ist groß, und ein Austritt könnte zu vorgezogenen Neuwahlen führen. Die FDP sieht ihre traditionellen Werte und die Interessen der deutschen Wirtschaft durch die aktuelle Regierungspolitik gefährdet. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die FDP-Mitglieder bereit sind, diesen Schritt zu gehen und eine neue Ära in der deutschen Politik einzuläuten.
09.10.2024
16:22 Uhr

Neues Bürokratiepaket der Bundesregierung: Weniger Briefe und digitale Zutatenlisten

Das Bundeskabinett hat ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Bürokratie beschlossen, das Erleichterungen für Steuerberater, Änderungen bei der Zulassung von E-Rollern und Mofas sowie Neuerungen im Import- und Exportbereich umfasst. Steuerberater sollen künftig Rechnungen digital abwickeln können, was Einsparungen von rund 400 Millionen Euro pro Jahr ermöglichen soll. Unternehmen im Außenhandel profitieren von höheren Meldeschwellen im Kapital- und Zahlungsverkehr, was weitere 14 Millionen Euro an Einsparungen bringen soll. Im Lebensmittelrecht dürfen Geschäfte und Restaurants Informationen über Zutaten digital bereitstellen, was sechs Millionen Euro jährlich sparen soll. Die geplanten Änderungen bei der Zulassung von E-Scootern und Mofas sind umstritten, da sie ohne Zulassungsverfahren mit dauerhaften Kennzeichen versehen werden sollen, was der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft kritisiert. Zusätzlich sollen die Aufbewahrungsfristen von Buchungsbelegen verkürzt und die Hotelmeldepflicht für deutsche Gäste abgeschafft werden, insgesamt soll die Wirtschaft um 3,5 Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden.
09.10.2024
15:45 Uhr

Deutschland beschäftigt zu viele Richter und Staatsanwälte: Ein bürokratisches und ineffizientes Justizsystem

Das deutsche Justizsystem steht laut einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in der Kritik, da es teuer, bürokratisch und ineffizient ist. Deutschland beschäftigt über 22.000 Berufsrichter und mehr als 6.500 Staatsanwälte, was im internationalen Vergleich sehr hoch ist. Trotz dieser hohen Personalkapazität liegt Deutschland in Bezug auf Verfahrensdauer und Effizienz nur im Mittelfeld der EU. Hauptursachen für die Ineffizienz sind die fehlende Spezialisierung der Gerichte und die schleppende Digitalisierung. Die hohen Kosten des Systems stehen im krassen Gegensatz zu seiner Performance, weshalb umfassende Reformen dringend notwendig sind. Der Bericht fordert die Bundesregierung auf, diese Probleme ernst zu nehmen und Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und Kosteneffektivität des Justizsystems zu ergreifen.
09.10.2024
15:44 Uhr

Chemieunfall an Schule in Nordrhein-Westfalen: 14 Kinder verletzt

Ein missglücktes Chemieexperiment an einer Schule in Nordrhein-Westfalen führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und verletzte 14 Kinder leicht, die über Hautreizungen klagten. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmittag in der Gemeinde Alpen im Landkreis Wesel und wurde durch ein Experiment mit Kupfer ausgelöst. Elf der verletzten Kinder wurden vor Ort erstversorgt, drei weitere befanden sich bereits auf dem Heimweg. Eltern wurden aufgefordert, ihre Kinder zur Sicherheit in einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis vorzustellen. Der Vorfall hat Besorgnis in der Gemeinde ausgelöst und die Sicherheitsvorkehrungen an Schulen in Frage gestellt. Kritiker betonen, dass es an vielen Schulen an ausreichenden Sicherheitsstandards mangelt und sehen die Verantwortung bei der aktuellen Regierung.
09.10.2024
14:43 Uhr

Proteste gegen teureres Deutschlandticket: Bürger wehren sich gegen Preiserhöhung

Die jüngste Erhöhung des Deutschlandtickets auf 58 Euro sorgt für erhebliche Unruhe und Widerstand in der Bevölkerung. Bei der Verkehrsministerkonferenz in Duisburg wurden die Verkehrsminister mit einer Welle der Kritik konfrontiert. Vor dem Tagungsort versammelten sich mehrere Verbände und Organisationen, um gegen die Preiserhöhung zu demonstrieren und ein bundesweites Sozialticket sowie ein Bildungsticket zu fordern. Die Verkehrsminister hatten Ende September beschlossen, dass das derzeit 49 Euro teure Deutschlandticket ab 2025 neun Euro teurer wird und künftig 58 Euro pro Monat kosten soll. Auch der Fahrgastverband Allianz pro Schiene fordert Verlässlichkeit beim Deutschlandticket, um eine stabile Preisstruktur und solide Finanzierung sicherzustellen. Die Verkehrsminister stehen unter Druck, eine nachhaltige und verlässliche Finanzierung des Tickets sicherzustellen und gleichzeitig die marode Verkehrsinfrastruktur zu modernisieren.
09.10.2024
14:42 Uhr

Deutsche Wirtschaftslage „dramatisch“: Wirtschaftsweiser fordert Notlage und Aussetzung der Schuldenbremse

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Der renommierte Wirtschaftsweise Achim Truger fordert die Bundesregierung auf, eine Notlage zu erklären und die Schuldenbremse auszusetzen, um signifikante Investitionen tätigen zu können. Truger argumentiert, dass die deutsche Wirtschaft seit 2019 praktisch nicht mehr gewachsen sei und durch den Corona-Schock sowie die Energiekrise stark belastet wurde. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten resultieren maßgeblich aus diesen Krisen und der politischen Unsicherheit, die Investitionen verhindere. Er plädiert für einen Kurswechsel in der Finanzpolitik und kritisiert insbesondere die FDP für ihr Festhalten an einer restriktiven Schuldenbremse. Truger betont, dass die hitzigen Debatten innerhalb der Ampelkoalition zur Krise beitragen und es mutiger Maßnahmen bedarf, um den Abwärtstrend zu stoppen.
09.10.2024
11:51 Uhr

Union bereitet sich auf vorzeitige Neuwahlen im März 2025 vor

Die CDU bereitet sich intensiv auf vorgezogene Neuwahlen vor, die möglicherweise bereits im März 2025 stattfinden könnten. Berichten zufolge arbeitet die CDU an einer umfassenden „Agenda 2030“ und entwickelt neue Wahlslogans, um die Deutschen am 9. März 2025 zur Stimmabgabe zu bewegen. Das Grundgesetz sieht vor, dass nur der Bundespräsident vorgezogene Neuwahlen anordnen kann, wenn die Mehrheit der Abgeordneten dem Kanzler das Vertrauen entzieht. Innerhalb der CDU laufen die Diskussionen auf Hochtouren, und CDU-Chef Friedrich Merz hatte bereits das baldige Ende der Ampelkoalition prognostiziert. Bundesfinanzminister Christian Lindner von der FDP hatte kürzlich die Möglichkeit eines vorzeitigen Endes der Bundesregierung nicht ausgeschlossen. Die Umfragewerte sprechen derzeit eine deutliche Sprache: Laut einer INSA-Umfrage käme die CDU aktuell auf 31 Prozent, während die SPD und die Grünen lediglich auf 16 beziehungsweise elf Prozent kämen.
09.10.2024
11:23 Uhr

Faeser und Wissing im Bundestag: Regierungsbefragung zu Migration, Innerer Sicherheit und Verkehrspolitik

Am Mittwoch, den 9. Oktober 2024, stellten sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Bundesverkehrsminister Volker Wissing im Bundestag den Fragen der Abgeordneten zu Migration, Innerer Sicherheit und Verkehrspolitik. Faeser betonte die Notwendigkeit einer strikten Migrationspolitik und verstärkter Maßnahmen zur inneren Sicherheit, während Wissing den Schwerpunkt auf die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur und die Förderung nachhaltiger Verkehrsprojekte legte. Kritische Stimmen im Parlament bemängelten die bisherigen Maßnahmen als unzureichend und ineffizient. Im Anschluss wurde die Konjunkturlage und mehrere Gesetzesvorhaben debattiert, darunter ein Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für Geothermieanlagen und die Reform der Notfallversorgung. Die Regierungsbefragung offenbarte die wachsende Unzufriedenheit der Bürger mit der aktuellen Politik. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung die drängenden Probleme effektiv angehen und das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen kann.
09.10.2024
11:22 Uhr

Keine Corona-Aufarbeitung wegen fehlendem Konsens zwischen SPD und FDP

Die Aufarbeitung der staatlichen Corona-Politik durch den Bundestag ist in dieser Legislaturperiode gescheitert, da SPD und FDP sich bei zentralen Punkten nicht einigen konnten. SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast erklärte, dass eine zusätzliche Aufarbeitung nicht stattfinden werde, da die Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl nicht mehr ausreiche und kein Konsens bestehe. Die SPD wollte eine gemeinsame Aufarbeitung mit den Bundesländern, während die FDP ein Bundestagsgremium forderte und der SPD mangelndes Aufklärungsinteresse vorwarf. Die Grünen zeigten sich hinsichtlich der Form der Aufarbeitung flexibel, wiesen jedoch auf die Meinungsverschiedenheiten hin. Diese Entwicklung stellt eine verpasste Chance dar, um die staatlichen Maßnahmen während der Pandemie kritisch zu hinterfragen und daraus Lehren zu ziehen. Es bleibt abzuwarten, ob in der nächsten Legislaturperiode ein neuer Anlauf unternommen wird.
09.10.2024
10:44 Uhr

Georgische Hehlerbande zerschlagen – 12 Festnahmen nach Razzien in drei Bundesländern

Die deutsche Polizei hat einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen organisierte Kriminalität erzielt, indem sie zwölf Mitglieder einer georgischen Hehlerbande in Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin festnahm. Bei der Aktion waren knapp 200 Beamte im Einsatz, die sechs Objekte durchsuchten und mutmaßliche Beweismittel sicherstellten. Die Ermittlungen begannen im Februar 2022 und richteten sich gegen georgische Personen, die verdächtigt wurden, Diebesgut in Asylbewerberunterkünfte zu bringen. Der Hauptbeschuldigte nutzte sein legales Speditionsgewerbe, um gestohlene Waren nach Georgien zu transportieren. Die Festnahmen sind ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und zeigen die Bedeutung koordinierter Polizeiarbeit. Der Fall unterstreicht die Notwendigkeit strengerer Überwachung und besserer Kontrolle, um kriminelle Aktivitäten in Asylbewerberunterkünften zu verhindern.
09.10.2024
09:41 Uhr

Bundesrechnungshof kritisiert Wissing: Steuerung der Deutschen Bahn ein „Totalversagen“

Der Bundesrechnungshof hat die Steuerung der Deutschen Bahn durch das Bundesverkehrsministerium scharf kritisiert und die Bahnpolitik von Verkehrsminister Volker Wissing als gescheitert bezeichnet. Auch die Gründung des Tochterunternehmens InfraGO konnte das Problem nicht lösen, was die CSU als „Totalversagen“ bezeichnet. In einem Schreiben an den Haushaltsausschuss des Bundestags wird bemängelt, dass die Trennung der Interessen des Konzerns von den allgemeinen Interessen des Bundes nicht gelungen sei und die Steuerungsgruppe im Ministerium nicht die nötige „Wirkkraft“ erreicht habe. Die Gründung von InfraGO scheiterte ebenfalls, sodass der Bundesrechnungshof einen „unmittelbaren und weitreichenden Einfluss“ der Bundesregierung empfiehlt. CSU-Politiker Ulrich Lange kritisiert die Maßnahmen als gescheitert und fordert eine vollständige Trennung von Infrastruktur und Verkehr. Die Deutsche Bahn schreibt rote Zahlen und plant Stellenstreichungen sowie steigende Ticketpreise, während die Bundesregierung unter Druck steht, die Empfehlungen des Bundesrechnungshofs umzusetzen.
09.10.2024
08:49 Uhr

Bundestagsverwaltung bereitet sich auf Neuwahlen im März vor

Die politische Landschaft in Deutschland steht vor einem möglichen Umbruch, da die Ampel-Koalition in einer tiefen Krise steckt und Neuwahlen im März 2024 in Betracht gezogen werden. Die Bundestagsverwaltung und das Bundespräsidialamt bereiten sich bereits intensiv auf dieses Szenario vor, mit möglichen Terminen am 2. und 9. März, wobei der 9. März als wahrscheinlicher gilt. Logistische Herausforderungen wie die Karnevalszeit machen den 2. März weniger geeignet. Bundeskanzler Olaf Scholz müsste die Vertrauensfrage stellen, um Neuwahlen einzuleiten, die innerhalb von 81 Tagen stattfinden müssten, falls er diese verliert. Angesichts der aktuellen Haushaltsstreitigkeiten könnte es Ende November zum Bruch der Koalition kommen. Die Vorbereitungen verdeutlichen die tiefe Krise innerhalb der Ampel-Koalition und machen vorgezogene Bundestagswahlen wahrscheinlich.
09.10.2024
06:26 Uhr

Rechnungshof kritisiert Verkehrsminister Wissing: Mangelnder Einfluss auf Deutsche Bahn

Der Bundesrechnungshof hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) scharf kritisiert, da er keinen ausreichenden Einfluss auf die Deutsche Bahn ausübt. Ein Gutachten bemängelt, dass Wissing und sein Ministerium es nicht schaffen, die Interessen des Bundes gegenüber der Deutschen Bahn AG durchzusetzen. Die von Wissing ins Leben gerufene „Steuerungsgruppe Transformation DB AG“ konnte keine nennenswerte Verbesserung der Kontrolle über den Konzern bewirken. Das Ministerium habe den Widerstand der Bahn gegen notwendige Umbauten hingenommen, kritisieren die Rechnungsprüfer. Währenddessen wächst der Widerstand gegen die ab 2026 geplante Erhöhung der Nutzungsgebühren für Bahnschienen, was den Nahverkehr schwächen könnte. Die geplante Erhöhung der Trassenpreise ist Thema der Verkehrsministerkonferenz in Duisburg.
09.10.2024
06:09 Uhr

Beitragssprung bei Krankenkassen: Droht den Versicherten eine Zusatzbelastung?

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland stehen vor einer finanziellen Herausforderung, die sich in den kommenden Jahren deutlich auf die Beiträge der Versicherten auswirken könnte. Laut einem aktuellen Medienbericht sollen die Zusatzbeiträge im Jahr 2025 signifikant ansteigen. Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, äußerte sich besorgt über die ungebremste Ausgabensteigerung und das Fehlen politischer Gegenmaßnahmen. Auch andere Krankenkassen-Chefs teilen diese Einschätzung und halten eine Erhöhung um bis zu einem Prozentpunkt für notwendig. Im Gesundheitsministerium scheint man sich bereits darauf einzustellen, dass die bisher prognostizierten 0,6 Prozentpunkte nicht ausreichen könnten. Angesichts der schwierigen finanziellen Lage fordert Baas höhere Steuerzuschüsse und höhere Beiträge für Bürgergeldempfänger.
09.10.2024
06:04 Uhr

Berlin verliert: Flugtaxi-Startup aus München soll Ampel-Millionen kriegen

Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat eine Kreditbürgschaft des Bundes in Höhe von 50 Millionen Euro für das bayerische Flugtaxi-Start-up Lilium vorgeschlagen, die vom Land Bayern verdoppelt werden könnte. Gleichzeitig erhält das Berliner Start-up Theion, welches revolutionäre Schwefel-Batterien entwickelt hat, keine Förderung. Diese Batterien könnten die Reichweite von Flugtaxis verdreifachen und sind nachhaltiger als Lithium-Ionen-Batterien. Verkehrsminister Wissing sieht großes Potenzial in der Luftmobilität, doch die endgültige Entscheidung liegt beim Haushaltsausschuss des Bundestages. Theion-Geschäftsführer Ulrich Ehmes kritisiert die mangelnde Unterstützung und warnt vor einer möglichen Abwanderung ins Ausland. Die Entscheidung, Lilium zu unterstützen und Theion zu vernachlässigen, könnte weitreichende Konsequenzen für die Innovationslandschaft in Deutschland haben.
08.10.2024
19:16 Uhr

Faeser fordert schnellere Asylverfahren an Flughäfen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) fordert die Beschleunigung von Asylverfahren an deutschen Flughäfen und die Prüfung von Asylbewerbern aus Herkunftsländern mit einer Anerkennungsquote von weniger als 20 Prozent bereits an der EU-Außengrenze. In den ersten neun Monaten des Jahres stellten rund 179.000 Menschen in Deutschland erstmals einen Asylantrag, darunter etwa 23.000 türkische Staatsbürger mit einer Gesamtschutzquote von 9,6 Prozent. Die Umsetzung der von der EU beschlossenen Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) ist bis Juni 2026 vorgesehen, wobei Abstimmungen zwischen Bund und Ländern erforderlich sind. Faeser betonte die bereits erzielten Erfolge der Ampel-Koalition, während die FDP weitere Staaten als sichere Herkunftsländer einstufen möchte. Das sogenannte Sicherheitspaket umfasst Änderungen im Waffenrecht und die Streichung von Leistungen für bestimmte Asylbewerber. Die politischen Entwicklungen verdeutlichen die Herausforderungen der deutschen Asylpolitik und die Notwendigkeit effizienter Maßnahmen.
08.10.2024
16:21 Uhr

Neues EU-Gremium: Zensur oder Schutz vor Falschinformationen?

Ein neues außergerichtliches Gremium in Dublin wird künftig über Nutzerbeschwerden zu gesperrten Konten oder gelöschten Beiträgen auf Plattformen wie Facebook, TikTok und YouTube entscheiden. Anfangs finanziert durch das Kontrollgremium für Meta, soll es sich später durch Gebühren selbst tragen. Das unabhängige Gremium, vorgeschrieben durch das EU-Gesetz für digitale Dienste (DSA), zielt darauf ab, Falschinformationen und Hassbotschaften zu verhindern und die Macht der Digitalkonzerne zu beschränken. Kritiker befürchten jedoch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit und eine mögliche Zensur. Der Vorsitzende Thomas Hughes betont die Bedeutung für die Regulierung von Online-Inhalten. Die Maßnahmen könnten weitreichende Folgen für die Nutzung sozialer Medien in der EU haben.
08.10.2024
15:53 Uhr

Änderung des Sprengstoffgesetzes: Verschärfte Maßnahmen gegen Kriminalität

Das Bundeskabinett hat eine Änderung des Sprengstoffgesetzes beschlossen, um den Missbrauch von Sprengstoffen zu verhindern und die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen. Die Novellierung reagiert auf zunehmende Sprengungen von Geldautomaten und andere kriminelle Aktivitäten, wobei strengere Strafen und erweiterte Befugnisse für Strafverfolgungsbehörden vorgesehen sind. Telekommunikationsüberwachung wird bei Verdacht auf gewerbsmäßige oder bandenmäßige Straftaten vereinfacht. Bundesinnenministerin Nancy Faeser und FDP-Justizminister Heiko Buschmann unterstützen die Maßnahmen. Die Gesetzesänderung ist Teil eines globalen Trends zur Erhöhung der Sicherheitsanforderungen und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Kritiker weisen auf mögliche Eingriffe in die Grundrechte hin.
08.10.2024
15:52 Uhr

EU-Kommission plant digitalen Reisepass: Ein Schritt in Richtung Überwachungsstaat?

Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für die Einführung eines digitalen Reisepasses vorgelegt, der auf dem Smartphone gespeichert werden soll, um Grenzkontrollen zu digitalisieren und Passkontrollen an Flughäfen zu beschleunigen. Dieser digitale Reisepass soll in einer sogenannten digitalen Brieftasche gespeichert werden, die auch andere Dokumente wie Führerschein, Krankenkassenkarte oder Zeugnisse enthalten kann, was erhebliche Risiken birgt. Kritiker befürchten, dass dies ein weiterer Schritt in Richtung eines Überwachungsstaates sein könnte, in dem die Bewegungen und Aktivitäten der Bürger stärker kontrolliert werden. Die Einführung des digitalen Reisepasses könnte weitreichende politische und gesellschaftliche Implikationen haben, wobei die Frage besteht, ob der Preis für die Beschleunigung der Passkontrollen zu hoch ist. Es bleibt abzuwarten, wie die Bevölkerung auf diese Pläne reagieren wird, insbesondere in Deutschland, wo der Datenschutz traditionell einen hohen Stellenwert hat. Die Pläne sind zweifellos ambitioniert, doch die potenziellen Risiken und Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Überwachung dürfen nicht ignoriert werden.
08.10.2024
15:47 Uhr

Koalition Einigt Sich Über Letzte Details der Krankenhausreform – Lauterbach Optimistisch

Die Ampel-Parteien haben letzte Hürden der Krankenhausreform beseitigt, sodass der Bundestag nächste Woche darüber abstimmen kann, sagte Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Ziel der Reform ist eine Entökonomisierung und bessere Daseinsfürsorge in der Krankenhauslandschaft, was zehn Jahre dauern wird. Das Fallpauschalen-System wird abgeschafft und Kliniken sollen sich spezialisieren. Private Krankenkassen sollen zur Finanzierung des Transformationsfonds beitragen, der die Kliniken in der Umsetzungsphase unterstützt. Lauterbach plant, die Reform zum Jahreswechsel in Kraft treten zu lassen, um Insolvenzen zu verhindern. Die Einigung der Koalition zeigt laut Heike Baehrens, dass die Ampel in der Gesundheitspolitik gut funktioniert.
08.10.2024
14:46 Uhr

Reform der Altersvorsorge: Lindners Depotkonzept im Fokus

Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform der privaten Altersvorsorge unter der Leitung von Finanzminister Christian Lindner, die es Arbeitnehmern ermöglichen soll, über ein staatlich gefördertes Depot in Aktien und ETFs zu investieren. Ziel ist es, die Probleme der Riester-Rente zu überwinden und die private Altersvorsorge attraktiver zu gestalten. Der Plan sieht kostengünstige, einfache und transparente Altersvorsorgeprodukte vor, die eine breite Bevölkerungsschicht ansprechen sollen. Der Staat soll 20 Prozent der Investitionen in Aktien bezuschussen, und die Erträge aus dem Depot sollen nicht versteuert werden, bis die Rente ausgezahlt wird. Während der deutsche Fondsverband BVI die Reform lobt, äußern Sozialverbände und Verbraucherschützer Bedenken, insbesondere hinsichtlich der Eignung des Aktienmarktes für Geringverdiener. Die wesentlichen Teile der Reform sollen ab Januar 2026 in Kraft treten.
08.10.2024
12:46 Uhr

Joe Biden in Deutschland: Ein Staatsbesuch von historischer Bedeutung

Der Besuch von US-Präsident Joe Biden in Deutschland ist ein historisches Ereignis und ein klares Signal der transatlantischen Verbundenheit. Biden wird mit militärischen Ehren empfangen und trifft sich mit hochrangigen Politikern wie Bundeskanzler Olaf Scholz und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Am Samstag findet ein Gipfeltreffen der Ukraine-Kontaktgruppe auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein statt, bei dem Selenskyj seinen „Siegesplan“ vorstellen wird. Biden, der bei der nächsten US-Wahl nicht mehr antritt, könnte mit diesem Besuch die Unterstützung für die Ukraine vor einer möglichen Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus festigen. Weitere Themen des Staatsbesuchs sind der Krieg im Nahen Osten und die transatlantische Zusammenarbeit. Am Sonntag wird Biden seinen Deutschlandbesuch beenden und nach Angola weiterreisen.
08.10.2024
12:19 Uhr

Krankenstand auf Rekordniveau – Lindner will telefonische Krankschreibung abschaffen

Der Krankenstand bei Beschäftigten in Deutschland erreicht in diesem Jahr ein Rekordniveau, wobei Atemwegserkrankungen und psychische Erkrankungen maßgeblich zu den Fehlzeiten beitragen. Zwischen Januar und August gab es auf 100 Versicherte etwa 225 krankheitsbedingte Arbeitsausfälle, was bereits der Gesamtzahl des Vorjahres entspricht. Finanzminister Christian Lindner (FDP) spricht sich angesichts der steigenden Fehlzeiten für die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung aus, da er Missbrauch befürchtet. Die AOK sieht jedoch keine Belege für einen nennenswerten Missbrauch und vermutet, dass Krankheitsfälle durch die einfache telefonische Krankschreibung umfassender erfasst werden. Die Diskussion wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Abwägung zwischen Gesundheitsschutz und Systemeffizienz.
08.10.2024
06:56 Uhr

Jobcenter können Bürgergeld-Empfänger bald monatlich einbestellen

Eine neue Regelung des Bundesarbeitsministeriums ermöglicht es den Jobcentern, Bürgergeld-Empfänger künftig monatlich zu persönlichen Gesprächen einzuladen, um ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern. Insbesondere arbeitslose Jugendliche und Personen, die Gefahr laufen, in die Langzeitarbeitslosigkeit abzurutschen, sollen davon betroffen sein. Parallel dazu gibt es Diskussionen um eine 1.000-Euro-Prämie für Langzeitarbeitslose, die einen sozialversicherungspflichtigen Job aufnehmen, der mindestens ein Jahr dauert. SPD und FDP unterstützen diese Prämie, während eine Umfrage zeigt, dass 47 Prozent der Bürger dagegen sind. Die neuen Regelungen und die kontroverse Prämie verdeutlichen die Bemühungen der Bundesregierung, die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen, wobei die Meinungen der Bevölkerung gespalten sind. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen.
08.10.2024
06:26 Uhr

Chaos bei Marburg-Virus-Verdacht in Hamburg: Behörde gesteht Fehler ein

Ein Verdacht auf das gefährliche Marburg-Virus sorgte jüngst in Hamburg für erhebliche Unruhe. Zwei Personen, die möglicherweise infiziert waren, lösten eine Kette von Ereignissen aus, die nun von der Hamburger Sozialbehörde als fehlerhaft eingestanden wurden. Am 2. Oktober reiste ein Medizinstudent aus Ruanda nach Deutschland ein und meldete sich bei Ärzten in Hamburg, da er Kontakt zu einem Marburg-Virus-Patienten gehabt hatte. Fälschlicherweise ging die Behörde davon aus, dass der Student mit dem Flugzeug nach Hamburg weitergereist sei, obwohl er den ICE nutzte. Die Kontaktdaten der Mitreisenden im ICE wurden nicht erfasst, was als gravierender Fehler herausgestellt wurde. Die betroffenen Personen wurden getestet und die negativen PCR-Ergebnisse lagen dem Bernhard-Nocht-Institut in der Nacht vor, wurden der Sozialbehörde jedoch erst am Morgen übermittelt.
08.10.2024
06:15 Uhr

Neuer Gesetz-Entwurf: Bürgergeld-Empfänger sollen künftig monatlich im Jobcenter vorsprechen

Die Ampel-Koalition plant eine Reform des Bürgergelds, die vorsieht, dass bestimmte Empfänger monatlich im Jobcenter erscheinen müssen, um die Einhaltung von Absprachen zu überprüfen und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu fördern. Besonders im Fokus stehen arbeitslose Jugendliche und Langzeitarbeitslose, für die die Jobcenter entsprechende Ressourcen bereitstellen sollen. Der kontinuierliche Kontakt zu den Leistungsberechtigten wird als zentral erachtet, insbesondere in den ersten zwölf Monaten des Leistungsbezugs. Die Jobcenter sollen die Gespräche nach eigenem Ermessen gestalten, um sie auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen zuzuschneiden. Es gibt jedoch auch Kritik, dass die Reform zusätzlichen bürokratischen Aufwand bedeuten könnte und nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen führen muss. Die Reform zeigt, dass die Bundesregierung die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt erkannt hat, es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Maßnahmen die gewünschten Effekte erzielen.
08.10.2024
06:10 Uhr

Krawalle in Berlin-Neukölln: Polizei greift hart durch

In der Nacht zum Dienstag kam es in Berlin-Neukölln zu massiven Ausschreitungen anlässlich des Jahrestags des Hamas-Überfalls auf Israel. Die Polizei nahm mehrere Personen fest und überprüfte zahlreiche Verdächtige. Insgesamt wurden vier Personen vorläufig festgenommen und 84 Menschen überprüft. Rund 50 Personen errichteten Barrikaden und warfen Pyrotechnik sowie Steine auf Einsatzkräfte. Ein Zusammenhang mit einer propalästinensischen Demonstration in Berlin-Kreuzberg konnte nicht bestätigt werden, bei der ebenfalls zu Ausschreitungen und Festnahmen kam. Die Ereignisse verdeutlichen die tiefen politischen und gesellschaftlichen Spannungen in Deutschland und werfen Fragen zur Vorbereitung der Politik auf solche Situationen auf.
07.10.2024
19:43 Uhr

Anti-israelische Krawalle am Jahrestag des Terrors: Journalisten und Polizisten attackiert

Am Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel kam es in Berlin zu schweren Ausschreitungen. Israelfeindliche Demonstranten griffen Journalisten an, warfen Flaschen auf Polizisten und skandierten Hassparolen. Rund 400 Demonstranten versammelten sich in Kreuzberg zu einer „Solidarität mit Palästina“-Kundgebung, die rasch in Gewalt eskalierte. Die Polizei musste Reizgas und Pfefferspray einsetzen und nahm mehrere Personen fest. Greta Thunberg war ebenfalls vor Ort und skandierte „Free, Free, Palestine“. Parallel zu den Krawallen gedachte Berlin der Opfer des Hamas-Terrors mit einer bewegenden Zeremonie am Brandenburger Tor und einem Schweigemarsch.
07.10.2024
14:26 Uhr

Grüne kritisieren FDP-Vorschläge zur Asylpolitik als übereilt

Die Grünen kritisieren das von der FDP-Bundestagsfraktion beschlossene Neun-Punkte-Papier zur Migrationspolitik als übereilt. Omid Nouripour, scheidender Co-Vorsitzender der Grünen, betont, dass Maßnahmen erst umgesetzt werden sollten, bevor neue Vorschläge gemacht werden, und warnt vor Diskussionen über verfassungswidrige Vorschläge. Die FDP fordert unter anderem eine Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten und eine bessere Kooperation für Abschiebungen. Kritik kommt auch von Pro Asyl und innerhalb der SPD, die der FDP Anbiederung an Hardliner vorwerfen. 35 SPD-Abgeordnete äußerten Bedenken gegenüber den neuen Vorschlägen. Die Diskussion zeigt die Spannungen innerhalb der Ampel-Koalition und die Herausforderung, einen Kompromiss zu finden.
07.10.2024
11:28 Uhr

SPD attackiert FDP für Forderung nach strengerer Migrationspolitik

Die Diskussion um die Migrationspolitik in Deutschland nimmt wieder Fahrt auf, nachdem die FDP ein „neun Punkte“-Programm vorgestellt hat, das die Einwanderung strenger regulieren soll. Die SPD kritisiert diesen Vorstoß scharf und warnt vor möglichen Konsequenzen. Die FDP möchte den Druck auf ihre Koalitionspartner, insbesondere die Grünen, erhöhen und greift Vorschläge aus grün mitregierten Bundesländern auf, die eine Beschleunigung der Asylverfahren fordern. Dirk Wiese von der SPD warnt, dass zu harte Maßnahmen den rechten Rand stärken könnten und betont die Notwendigkeit von Offenheit. Stephan Thomae von der FDP fordert eine Reduktion der Pull-Effekte für Flüchtlinge durch Begrenzung der Leistungen. Die Forderungen der FDP und die Reaktionen der SPD zeigen die tiefen Risse innerhalb der deutschen Politiklandschaft und die Schwierigkeiten, einen gemeinsamen Nenner zu finden.
07.10.2024
10:39 Uhr

Baerbock gibt Scheitern als Kanzlerkandidatin zu: Habeck soll Grünen in den Wahlkampf führen

Außenministerin Annalena Baerbock hat in einem Interview ihr Scheitern als Kanzlerkandidatin bei der Bundestagswahl 2021 eingeräumt und den Weg für Wirtschaftsminister Robert Habeck als neuen Spitzenkandidaten der Grünen freigemacht. Dies geschieht nach einer Reihe von Wahlniederlagen, die zu einem Rücktritt des Bundesvorstands der Grünen führten. Interne Konflikte und Flügelkämpfe innerhalb der Partei sind wieder aufgeflammt, insbesondere zwischen den „Realos“ und den linken „Fundis“. Auch innerhalb der Ampel-Koalition gibt es erhebliche Spannungen, insbesondere wegen der Schuldenbremse. Robert Habeck steht nun vor der Herausforderung, die Partei in einer schwierigen Phase zu führen, wobei Franziska Brantner als mögliche Kandidatin für den Parteivorsitz gilt. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, ob die Grünen bei der Bundestagswahl 2025 wieder an frühere Erfolge anknüpfen können.
07.10.2024
10:38 Uhr

EU ebnet Weg für Auto-Zölle gegen China – Deutschland scheitert mit Widerstand

Die Europäische Union hat den Weg für Zusatzzölle auf Elektroautos aus China freigemacht, trotz des Widerstands von Deutschland. Die EU-Kommission kann nun Abgaben von bis zu 35,3 Prozent einführen. Deutschland stimmte in Brüssel gegen die Zölle, konnte jedoch keine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten mobilisieren. Uneinigkeit innerhalb der Bundesregierung, insbesondere zwischen SPD, FDP und den Grünen, schwächte die deutsche Position. Die Zölle wurden angekündigt, nachdem eine Untersuchung Peking Subventionen für Elektroautos vorgeworfen hatte, die den EU-Markt verzerren. Die Entscheidung könnte weitreichende Konsequenzen für den internationalen Handel und die Beziehungen zwischen der EU und China haben.
07.10.2024
10:18 Uhr

Sigmar Gabriel kritisiert EU-Verbrennerverbot: Mutwillige Schädigung der deutschen Wirtschaft

Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat das von der EU beschlossene Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 scharf kritisiert und als mutwillige Schädigung der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Gabriel äußerte sein Unverständnis über diese weltweit einzigartige Maßnahme und betonte, dass nicht nur große Automobilkonzerne, sondern vor allem der Mittelstand und die Zuliefererindustrie betroffen seien. Er wies darauf hin, dass moderne Dieselmotoren oft umweltfreundlicher als Elektroautos seien. Die EU-Regelung sieht vor, dass ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen verkauft werden dürfen, mit einer Ausnahmeregelung für synthetische Kraftstoffe. Gabriel kritisierte die Politik für ihre Überraschung über den drohenden Arbeitsplatzverlust und forderte mehr Fokus auf die wirtschaftlichen Auswirkungen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will die Regelung beibehalten, was auf Unverständnis bei vielen Bürgern und Politikern stößt.
07.10.2024
09:45 Uhr

Gewalteskalation im Wiener Sprachzentrum: Migrantenstreit endet mit Verletzungen

Am Donnerstag kam es in einem Sprachzentrum im Wiener Bezirk Favoriten zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen syrischen Migranten, bei der mehrere Personen verletzt wurden, darunter auch eine Polizistin. Die Eskalation begann mit der wiederholten Belästigung einer 16-jährigen Kursteilnehmerin durch einen 29-jährigen Syrer, was zu einer handfesten Prügelei führte. Der 23-jährige Landsmann, der zur Hilfe gerufen wurde, schlug zurück, und der Angreifer musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Als die Polizei eintraf, beruhigte sich die Lage zunächst, eskalierte jedoch erneut, als der Vater und der 15-jährige Bruder der 16-Jährigen eintrafen und die Polizisten attackierten. Sprachbarrieren erschwerten die Aufklärung des Vorfalls erheblich, erst durch den Einsatz eines Dolmetschers konnte die Polizei die Situation erfassen und rechtliche Konsequenzen ziehen. Der Vorfall wirft gesellschaftliche Fragen zur Integration und Sicherheit in Problembezirken auf und zeigt die Herausforderungen im Umgang mit Migranten.
07.10.2024
09:11 Uhr

Kontroverse um geplante Prämie für Bürgergeldempfänger: Ampel-Regierung unter Beschuss

Die Ampel-Koalition plant ab dem 1. Januar 2025 eine Prämie von 1000 Euro für Bürgergeldempfänger, die ein Jahr lang in einem regulären Job arbeiten, was zu hitzigen Debatten führt. Kritiker wie der CSU-Generalsekretär Martin Huber bezeichnen die Prämie als „blanken Hohn“ gegenüber langjährig Arbeitenden. Auch innerhalb der Koalition gibt es Widerstand, etwa vom Grünen-Sozialpolitiker Frank Bsirske. FDP-Haushaltspolitiker wie Frank Schäffler fordern die Ablehnung der Prämie im Bundestag, um steigende Staatsausgaben zu vermeiden. Die Diskussion zeigt die tiefe Spaltung der Gesellschaft, wobei einige die Prämie als Anreiz für Arbeit sehen, während andere sie als Beleidigung empfinden. Diese Kontroverse könnte die politische Lage in Deutschland weiter verschärfen.
07.10.2024
09:02 Uhr

Europa stellt Russophobie über Multikulturalismus

In Europa wenden sich immer mehr Wähler rechten, euroskeptischen Parteien zu, darunter die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), die bei den letzten Parlamentswahlen den ersten Platz errungen hat. Diese Parteien profitieren von der Unzufriedenheit mit der Migrationspolitik und der Kritik an der Haltung gegenüber Russland. Trotz Maßnahmen wie dem Verbot des Niqab in Österreich und verschärften Regeln für Aufenthaltsgenehmigungen bleibt die harte Linie gegenüber Russland bestehen. Auf EU-Ebene zeigt sich ein ähnliches Bild, wobei die Konfrontation mit Russland oberste Priorität hat. Dieser Trend könnte langfristig negative Folgen für Europa haben, wie die Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltung. Die etablierten politischen Kräfte müssen sich anpassen, um den Einfluss der rechten Euroskeptiker zu begrenzen.
07.10.2024
08:49 Uhr

Schumpeters Theorie in Deutschland: Eine unschöpferische Zerstörung

Joseph Schumpeters Konzept der "schöpferischen Zerstörung" wird in Deutschland durch ideologiegetriebene Maßnahmen ins Gegenteil verkehrt, indem der Staat erstarrte Strukturen für Interessengruppen erhält. Reformen werden durch mächtige Interessengruppen blockiert, wie die deutsche Wirtschaftspolitik während der Pandemie zeigt, die auf Kurzarbeit und Arbeitsplatzsicherung setzte. Mancur Olson argumentiert, dass stabile Gesellschaften zunehmend Interessengruppen hervorbringen, die Reformen blockieren und den Wettbewerb schwächen. Im Vergleich zu den USA blieb die Beschäftigung in Deutschland während der Pandemie weitgehend unverändert, was zu stagnierender Arbeitsproduktivität führte. Die deutsche Befindlichkeit schätzt Sicherheit und Beständigkeit, was sich in der Wirtschaftspolitik widerspiegelt und notwendige Veränderungen erschwert. Eine ideologiegetriebene staatliche Wirtschaftsplanung, wie die fehlgeschlagene "Energiewende" und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), führt zu wirtschaftlicher Ineffizienz und Deindustrialisierung.
07.10.2024
08:49 Uhr

Politisches Wachkoma im Kanzleramt: Die Ampelregierung in der Kritik

Henry Kissinger sagte einst: „Macht ist ein starkes Aphrodisiakum“. Doch bei der aktuellen Bundesregierung könnte man eher an ein Breitbandantibiotikum denken. Die derzeitige Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP, die ursprünglich als Hoffnungsträger für einen politischen Neuanfang galt, hat sich zunehmend als dysfunktional erwiesen. Die Grünen, die sich als progressive Kraft verstanden, haben sich durch zahlreiche Fehltritte und mangelnde Expertise in wichtigen Bereichen selbst geschwächt. Die Liberalen, die sich als Garant für wirtschaftliche Vernunft und individuelle Freiheit positionierten, haben in der Ampelkoalition ihre Identität verloren. Die politische Lähmung der Ampelkoalition und die Schwäche der Opposition haben gravierende Folgen für Deutschland.
07.10.2024
08:48 Uhr

China und Deutschland: Ein Blick auf die aktuelle Beziehung

Deutschland befindet sich in einer Krisenzeit und der Blick auf andere Länder, wie China, zeigt interessante Perspektiven. China hat eine bemerkenswerte wirtschaftliche Transformation durchgemacht und sieht Deutschland in einer turbulenten Phase. Besonders die deutsche Automobilindustrie steht im Fokus, da sie sich einer wachsenden Konkurrenz aus China gegenübersieht. Ole Döring betont, dass Deutschland einst ein Vorbild in vielen Bereichen war, nun aber von Unsicherheit und mangelnder Führung geprägt ist. Die aktuelle Ampelkoalition wird für ihre inkonsistente Politik kritisiert, insbesondere die Grünen für ihre ideologischen Ansätze. China nutzt die Gelegenheit, seinen globalen Einfluss auszubauen, während Deutschland mit internen Problemen kämpft.
07.10.2024
08:42 Uhr

Grundsteuerreform: Eigentümerverband warnt vor massiven Mehrbelastungen

Die Grundsteuerreform sorgt für erhebliche Aufregung unter Immobilienbesitzern in Deutschland. Der Eigentümerverband Haus & Grund kritisiert die Neuregelung scharf und spricht von „Staatsversagen“. Präsident Kai Warnecke warnt vor erheblichen Mehrbelastungen, die sich auf über 1.000 Euro pro Jahr belaufen könnten. Die Reform, die aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts notwendig wurde, lässt etwa 90 Prozent der Eigentümer im Unklaren über ihre zukünftige Belastung. In Berlin wurde der Hebesatz gesenkt, um gravierenden Steigerungen entgegenzuwirken, während der Deutsche Städte- und Gemeindebund ebenfalls vor erheblichen Mehrbelastungen warnt. Die FDP fordert die Bundesländer auf, von der Öffnungsklausel Gebrauch zu machen und eine alternative Lösung zu suchen, um Mehrbelastungen zu verhindern.
07.10.2024
08:41 Uhr

INSA-Umfrage: BSW verliert an Zustimmung

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat in der neuesten INSA-Umfrage einen deutlichen Rückgang verzeichnet und fällt auf nur noch acht Prozent zurück, was einem Verlust von zwei Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche entspricht. Trotz eines leichten Verlustes von einem Prozentpunkt bleibt die CDU/CSU mit 31 Prozent weiterhin die stärkste Partei in Deutschland, während die AfD um einen Prozentpunkt zulegt und nun 20 Prozent erreicht. Innerhalb der Ampel-Koalition konnte lediglich die SPD einen Zuwachs verzeichnen und steigt um einen Prozentpunkt auf 16 Prozent, während die Grünen bei elf Prozent stagnieren und die FDP unverändert bei vier Prozent verharrt. Die Linke bleibt mit unveränderten drei Prozent weiterhin unter der Fünf-Prozent-Hürde. Sonstige Parteien gewinnen leicht und erreichen nun sieben Prozent. Die Umfrage zeigt eine wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen politischen Landschaft, von der die CDU/CSU und die AfD profitieren, während die Ampel-Parteien Schwierigkeiten haben, ihre Wählerbasis zu erweitern.
07.10.2024
08:39 Uhr

Geplante 1000-Euro-Prämie für Langzeitarbeitslose stößt auf breite Kritik

Die jüngst von der Bundesregierung beschlossene 1000-Euro-Prämie für Langzeitarbeitslose, die einen sozialversicherungspflichtigen Job annehmen und mindestens ein Jahr lang behalten, sorgt für erheblichen Unmut quer durch die politischen Lager. Der Vorschlag wird von Vertretern der SPD, Grünen, FDP und Union gleichermaßen kritisiert. Ziel der Prämie sei es laut Wirtschaftsministerium, die Aufnahme regulärer, dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse zu stärken und Langzeitarbeitslosen den Ausstieg aus der staatlichen Grundsicherung zu ermöglichen. Innerhalb der Grünen und der FDP gibt es Widerstand gegen die Prämie, und auch die Union äußert heftige Kritik. Die Bundesagentur für Arbeit steht der geplanten Prämie ebenfalls kritisch gegenüber und sieht keine Notwendigkeit für dieses Förderinstrument. Ob die geplante 1000-Euro-Prämie letztlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten, da die breite und parteiübergreifende Kritik erhebliche Widerstände im Bundestag vermuten lässt.
07.10.2024
08:33 Uhr

Elterngeld-Kahlschlag durch Steuerklassen-Gesetz? Fachleute sehen Kürzungen voraus

Die geplante Reform der Steuerklassen durch Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sorgt für erhebliche Unruhe unter Familien und Experten. Laut dem Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine könnte das neue Gesetz zu empfindlichen Kürzungen beim Elterngeld führen. Besonders betroffen wären Familien, die bislang von den Steuerklassen III und V profitiert haben. Die Bundesregierung hatte Ende Juli beschlossen, die Steuerklassen III und V für Verheiratete abzuschaffen und durch eine einheitliche Steuerklasse IV zu ersetzen. Experten warnen vor erheblichen finanziellen Nachteilen für Familien, insbesondere in der sensiblen Phase der Familienplanung. Weitere diskutierte Maßnahmen wie der Übergang vom Ehegattensplitting zu einem Familiensplitting könnten die finanzielle Belastung von Familien zusätzlich erhöhen.
07.10.2024
08:25 Uhr

Verurteilung von CJ Hopkins: Ein beunruhigendes Signal für Regierungskritiker

Am 30. September 2024 wurde der Autor CJ Hopkins vom Kammergericht für schuldig befunden, gegen das Kennzeichenverbot gemäß Paragraf 86a StGB verstoßen zu haben, womit der Freispruch des Amtsgerichts Tiergarten aufgehoben wurde. Hopkins hatte während der Coronazeit autoritäres Regierungshandeln unter Verwendung von Hakenkreuzen kritisiert. Die Justiz wird kritisiert, mit zweierlei Maß zu messen, da Medien wie Der Spiegel NS-Kennzeichen verwenden dürfen, während Regierungskritiker verurteilt werden. Das Gericht argumentierte, dass solche Posts weder von der Meinungs- noch von der Kunstfreiheit gedeckt seien, was die Frage aufwirft, was dann noch als Meinungs- bzw. Kunstfreiheit gilt. Kritiker sehen hierin eine Tendenz, Regierungskritiker mundtot zu machen und verweisen auf eine bedenkliche Entwicklung in Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht die Meinungs- und Kunstfreiheit auch 2024 schützt.
07.10.2024
08:04 Uhr

Strafzölle für E-Autos aus China: VW rechnet mit Nachteilen – FDP fordert neue Verhandlungen

Ab November 2024 werden in der EU Strafzölle von bis zu 35,3 Prozent auf Elektroautos aus China eingeführt, was VW und andere deutsche Autohersteller erheblich benachteiligen könnte. VW-Chef Oliver Blume warnt vor einem Handelskrieg und fordert die deutsche Regierung auf, gegen die Zölle vorzugehen und eine Einigung mit Peking zu suchen. Die FDP unterstützt diese Position und sieht die Zölle als schädlich für die deutsche Wirtschaft und den freien Welthandel. Sie fordert eine Freihandels-Offensive und einen realpolitischen Ansatz zur Reduzierung der Abhängigkeit vom chinesischen Markt. Chinas mögliche Gegenmaßnahmen könnten Strafzölle auf europäische Produkte wie Brandy und Milchprodukte umfassen. Die deutsche Regierung steht unter Druck, bis Ende Oktober eine Lösung zu finden, um die Eskalation zu verhindern.
07.10.2024
08:03 Uhr

Not oder Leidenschaft? Immer mehr Rentner arbeiten trotz Altersrente

In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen auch nach dem Eintritt ins Rentenalter weiter. Laut einer aktuellen Mitteilung des Statistischen Bundesamtes sind 13 Prozent der Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren weiterhin berufstätig. Männer sind mit 16 Prozent häufiger erwerbstätig als Frauen, von denen nur zehn Prozent weiterhin arbeiten, und Rentner mit höherem Bildungsstand sind mit 18 Prozent häufiger berufstätig als jene mit mittlerem (zwölf Prozent) oder niedrigem Bildungsniveau (elf Prozent). Ein Drittel der erwerbstätigen Rentner gibt finanzielle Notwendigkeit als Hauptgrund an, während 29 Prozent aus Freude an der Tätigkeit arbeiten. Die meisten Rentner arbeiten mit reduziertem Stundenumfang, wobei 40 Prozent weniger als zehn Stunden pro Woche tätig sind. Die Zahlen werfen ein Schlaglicht auf die ökonomischen und sozialen Herausforderungen, denen sich viele ältere Menschen in Deutschland gegenübersehen, und zeigen die Notwendigkeit einer Reform der Rentenpolitik.
07.10.2024
07:44 Uhr

Pflegeversicherung vor dem Kollaps: Droht Deutschland ein Pflege-Desaster?

Die finanzielle Lage der gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland ist alarmierend, und laut einem Bericht des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND) könnte sie bereits im Februar 2025 zahlungsunfähig werden. Pflegebedürftige und Pflegekräfte könnten dadurch in eine prekäre Lage geraten. In der Ampel-Koalition laufen intensive Gespräche, um dies zu verhindern, wobei eine Erhöhung des Beitragssatzes auf bis zu 0,3 Prozentpunkte diskutiert wird. Der allgemeine Beitragssatz liegt derzeit bei 3,4 Prozent, kinderlose Bürger zahlen vier Prozent, und eine Erhöhung würde die finanzielle Belastung der Bürger erheblich erhöhen. Eine Finanzspritze aus dem Bundeshaushalt wird als Alternative erwogen, wobei DAK-Chef Andreas Storm einen Nachtragshaushalt von 6 Milliarden Euro fordert. Die drohende Zahlungsunfähigkeit zeigt den dringenden Bedarf an Reformen und nachhaltigen Finanzierungsmodellen im deutschen Gesundheitssystem.
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