
Wirtschaftsstandort Deutschland: Nächstes Traditionsunternehmen vor dem Aus - Depot kämpft ums Überleben
Die deutsche Einzelhandelslandschaft steht vor einem weiteren dramatischen Einschnitt. Die Deko- und Einrichtungskette Depot, ein seit 1948 bestehendes Familienunternehmen, kämpft verzweifelt um ihr Überleben. In einem beispiellosen Wettlauf gegen die Zeit muss das Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Wochen einen Investor finden, um die drohende Insolvenz abzuwenden.
Dramatische Entwicklung in der deutschen Einzelhandelsbranche
Die Situation bei Depot spiegelt die prekäre Lage des deutschen Einzelhandels wider. Während die Ampel-Regierung sich in ideologischen Debatten verliert und die Wirtschaft mit immer neuen Auflagen belastet, kämpfen traditionelle Unternehmen ums nackte Überleben. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete Depot einen erschreckenden Verlust von 330 Millionen Euro - ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr der stationäre Handel unter der verfehlten Wirtschaftspolitik leidet.
Von der Expansion in die Existenzkrise
Die Geschichte von Depot gleicht einer griechischen Tragödie: Von bescheidenen Anfängen mit etwa 100 Filialen expandierte das Unternehmen auf zeitweise 500 Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Doch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich dramatisch verschlechtert. Bereits 2024 mussten 27 Filialen schließen, Anfang 2025 folgten weitere 20 Standorte. Nun stehen die verbliebenen 275 Filialen auf der Kippe.
Tausende Arbeitsplätze in Gefahr
Besonders bitter ist die Situation für die Mitarbeiter. 3.300 Beschäftigte bangen um ihre Existenz, viele wurden bereits über ihre Kündigung zum 31. Mai informiert. Die Gries Deco Company GmbH, Muttergesellschaft von Depot, beschäftigt insgesamt sogar 4.400 Menschen. Ein möglicher Rettungsanker könnte der Nonfood-Händler Tedi sein, der als potenzieller Übernehmer gehandelt wird.
Die aktuelle Entwicklung bei Depot ist ein weiteres Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Während andere Länder ihre Unternehmen unterstützen, werden deutsche Traditionsfirmen durch überbordende Bürokratie, hohe Energiekosten und eine verfehlte Wirtschaftspolitik in die Knie gezwungen.
Letzte Hoffnung Eigenverwaltung
In einem verzweifelten Versuch, das Ruder herumzureißen, hatte die Gries Deco Company bereits im vergangenen Jahr Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Diese Maßnahme scheint jedoch nicht ausgereicht zu haben, um das Unternehmen zu stabilisieren. Die einzige verbliebene Hoffnung liegt nun in einer Übernahme durch einen finanzstarken Investor.
Die dramatische Situation bei Depot ist symptomatisch für die Krise des deutschen Einzelhandels. Während die Politik sich in ideologischen Grabenkämpfen verliert, kämpfen Familienunternehmen, die seit Generationen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden, um ihre nackte Existenz. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung ihre wirtschaftsfeindliche Politik überdenkt und endlich Rahmenbedingungen schafft, die den Mittelstand stärken, statt ihn zu schwächen.

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