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26.03.2025
07:03 Uhr

Putins Kriegswirtschaft in der Sackgasse: Zentralbank-Chefin gerät unter massiven Druck

Die russische Wirtschaft gleicht zunehmend einem Kartenhaus, das jeden Moment einzustürzen droht. Während der Kreml verzweifelt versucht, den Anschein wirtschaftlicher Stabilität zu wahren, bahnt sich ein dramatischer Machtkampf zwischen Präsident Putin und der Zentralbank-Chefin Elvira Nabiullina an. Der Grund: Die durch Putins kostspielige Kriegsmaschinerie verursachte galoppierende Inflation von über 10 Prozent.

Kriegswirtschaft treibt Russland in die Enge

Die Situation ist mehr als prekär. Mit einem Leitzins von astronomischen 21 Prozent versucht die russische Zentralbank verzweifelt, die ausufernde Inflation einzudämmen. Ein Unterfangen, das angesichts der ausufernden Militärausgaben des Kremls einem Kampf gegen Windmühlen gleicht. Das eigentliche Inflationsziel von vier Prozent erscheint mittlerweile wie ein ferner Wunschtraum.

Kreml sucht Sündenbock für hausgemachte Probleme

In typischer Manier autoritärer Regime sucht der Kreml nun einen Sündenbock für die selbstverschuldete Misere. Das Ziel: Zentralbank-Chefin Nabiullina, die mit ihrer straffen Geldpolitik versucht, das Schlimmste zu verhindern. Eine vom Russian Federation Council Accounts Chamber eingeleitete Untersuchung soll nun die Geldpolitik der vergangenen Jahre durchleuchten - ein kaum verhüllter Versuch, Nabiullina zu diskreditieren.

Die wahren Ursachen der Wirtschaftskrise

Dabei liegt die eigentliche Ursache der wirtschaftlichen Schieflage auf der Hand: Putins ruinöse Kriegspolitik hat die russische Wirtschaft in eine gefährliche Abhängigkeit von der Rüstungsindustrie getrieben. Ein toxisches System aus günstigen Krediten an kriegswirtschaftlich verbundene Unternehmen schafft eine gefährliche Blase, die jeden Moment platzen könnte.

Dramatische Folgen für den Arbeitsmarkt

Die Auswirkungen dieser verfehlten Politik sind bereits deutlich spürbar. Der russische Arbeitsmarkt blutet aus - zahlreiche qualifizierte Arbeitskräfte haben dem Land den Rücken gekehrt oder wurden in den Kriegsdienst gepresst. Eine Entwicklung, die langfristig katastrophale Folgen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes haben dürfte.

Düstere Zukunftsaussichten

Experten warnen bereits vor einer drohenden Stagnation, sollte der Kriegszustand enden. Die westlichen Sanktionen zeigen zunehmend Wirkung, während sich im Bankensektor durch die kremlfreundliche Kreditvergabe ein Berg "toxischer Schulden" aufgetürmt hat. Die wirtschaftliche Zukunft Russlands erscheint düsterer denn je - eine direkte Folge der kurzsichtigen und ideologisch getriebenen Politik des Kremls.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob Nabiullina dem wachsenden Druck standhalten kann oder ob Putin seine Macht auch über die Zentralbank ausweiten wird. Eines steht jedoch fest: Die wirtschaftlichen Grundprobleme Russlands lassen sich nicht durch politische Manöver lösen - sie erfordern fundamentale Reformen, zu denen das aktuelle Regime weder willens noch in der Lage erscheint.

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