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02.04.2025
16:34 Uhr

Deutsche Politiker zweifeln an Sicherheit der deutschen Goldreserven in den USA

Die politische Landschaft in den USA wandelt sich dramatisch - und damit wachsen auch die Sorgen um Deutschlands Goldschatz in amerikanischen Tresoren. Was jahrzehntelang als Verschwörungstheorie abgetan wurde, wird nun von deutschen Politikern offen diskutiert: Ist unser Gold in den Vereinigten Staaten noch sicher?

Deutschlands gigantischer Goldschatz unter Manhattans Straßen

Deutschland verfügt über die zweitgrößten Goldreserven weltweit, nur übertroffen von den USA selbst. Ein beträchtlicher Teil dieses nationalen Schatzes - genauer gesagt 1.236 Tonnen im Wert von etwa 113 Milliarden Euro - lagert tief unter den Straßen von Manhattan bei der Federal Reserve Bank of New York. Diese Lagerung galt lange Zeit als kluge Absicherung, die Deutschland im Krisenfall schnellen Zugriff auf Dollar-Liquidität ermöglichen sollte.

Politiker fordern kritische Überprüfung

Marco Wanderwitz von der CDU, der sich schon 2012 für eine persönliche Inspektion der Goldbestände einsetzte, bringt die Diskussion erneut ins Rollen. Der CDU-Europaparlamentarier Markus Ferber geht noch weiter und fordert eine akribische Überprüfung: Offizielle Vertreter der Bundesbank müssten die Goldbarren persönlich zählen und dokumentieren.

Wachsendes Misstrauen gegenüber amerikanischen Institutionen

Diese Forderungen kommen zu einer Zeit, in der das Vertrauen in die einstmals als unantastbar geltenden Institutionen der Nachkriegszeit bröckelt. Die jüngste Aufweichung der Schuldenbremse zeigt bereits, dass Deutschland bereit ist, lange als unverrückbar geltende Prinzipien zu überdenken. Warum also nicht auch die Lagerung unseres Goldes in New York kritisch hinterfragen?

Bundesbank beschwichtigt - doch Zweifel bleiben

Bundesbankpräsident Joachim Nagel versucht zu beruhigen und beteuert das "vollste Vertrauen" in die amerikanischen Partner. Doch solche Beschwichtigungsversuche erinnern fatal an die Situation von 2013, als die Bundesbank - trotz ähnlicher Vertrauensbekundungen - hunderte Tonnen Gold aus Paris nach Deutschland zurückholte.

Heute lagert mehr als die Hälfte des deutschen Goldes wieder sicher in Frankfurt, weitere 13 Prozent in London. Doch ausgerechnet der in New York gelagerte Teil, einst Symbol transatlantischen Vertrauens, sorgt nun für schlaflose Nächte bei deutschen Politikern.

Fazit: Nationale Souveränität neu denken

Die aktuelle Debatte zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, nationale Interessen zu wahren und kritisch zu hinterfragen, ob jahrzehntealte Vereinbarungen noch zeitgemäß sind. In einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen sollte Deutschland seine Goldreserven - immerhin ein wesentlicher Teil unseres Nationalvermögens - einer gründlichen Überprüfung unterziehen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Für Investitionsentscheidungen sollten Sie sich umfassend informieren und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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