
Brüssel plant Maßnahmen gegen "Killer-Akquisitionen" in Europa und darüber hinaus
Die Europäische Kommission strebt an, ihre Befugnisse zur Kontrolle von Übernahmen auszuweiten, um sogenannte "Killer-Akquisitionen" zu verhindern, die eine Bedrohung für Start-ups in Europa und darüber hinaus darstellen könnten. Dies berichten Personen, die mit den Diskussionen vertraut sind. Die EU plant, ihr Regelwerk für Fusionen und Übernahmen erstmals seit Jahrzehnten zu überarbeiten. Ziel ist es, die Zuständigkeit der Kommission für Fusionen erheblich zu erweitern, auch wenn die beteiligten Unternehmen den Großteil ihrer Einnahmen außerhalb Europas erzielen.
Neue Schwellenwerte für Übernahmeprüfungen
Eine der diskutierten Optionen ist die Einführung neuer Schwellenwerte für die Überprüfung von Fusionen, die auf dem Wert des Geschäfts basieren, anstatt sich auf die bestehenden Umsatzkriterien zu stützen. Diese Reformen könnten der Kommission ermöglichen, in einer größeren Anzahl von Fällen zu intervenieren und sicherzustellen, dass größere Unternehmen kleinere Wettbewerber nicht einfach aufkaufen, um Konkurrenz zu eliminieren.
Priorität für die neue Wettbewerbskommissarin
Eine der Hauptprioritäten der neuen Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera wird es sein, sich mit der Bedrohung durch "Killer-Akquisitionen" auseinanderzusetzen. In einem Missionsschreiben hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die spanische Kandidatin aufgefordert, die Risiken ausländischer Unternehmen zu bekämpfen, die versuchen, kleinere Rivalen zu übernehmen, um den Wettbewerb zu eliminieren.
Reaktionen und Bedenken
Unternehmen hoffen, dass die überarbeiteten Regeln rechtliche Klarheit bringen, indem sie festlegen, wann Transaktionen der Kommission gemeldet werden müssen, insbesondere in Fällen, in denen kleine, aber wachstumsstarke Unternehmen von größeren etablierten Unternehmen übernommen werden. Einige Beamte befürchten jedoch, dass solche Reformen eine "Büchse der Pandora" öffnen könnten, indem sie den EU-Mitgliedstaaten die Möglichkeit geben, Reformen einzuführen, die ihren Märkten zugutekommen, oder Befugnisse von Brüssel auf nationale Wettbewerbsbehörden zu verlagern.
Widerstand und mögliche Verzögerungen
Andere EU-Beamte haben darüber diskutiert, der Kommission mehr Befugnisse zu geben, um Fusionen auch ohne die vorherige Zustimmung der Mitgliedstaaten zu überprüfen. Diese Option könnte jedoch auf Widerstand von Ländern wie Frankreich und Deutschland stoßen. Alle Reformen müssen noch den formalen Konsultationsprozess der Kommission durchlaufen, und es könnte Jahre dauern, bis Änderungen umgesetzt werden. Ribera müsste zunächst ihr Amt antreten, und der gesetzgeberische Prozess wird voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen.
Die Kommission lehnte eine Stellungnahme ab.
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