
Amazon setzt auf Atomenergie zur Deckung des steigenden Strombedarfs durch KI
Der Technologie-Gigant Amazon hat angekündigt, bedeutende Investitionen in die Entwicklung kleiner modularer Atomreaktoren (Small Modular Reactors – SMR) zu tätigen. Diese Entscheidung kommt angesichts des massiv steigenden Strombedarfs, der durch die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) entsteht.
Investitionen in Small Modular Reactors
Amazon plant, in Zusammenarbeit mit drei Energieunternehmen neue SMR zu entwickeln. Energy Northwest soll im Bundesstaat Washington vier neue Kernreaktoren bauen, die Anfang der 2030er Jahre in Betrieb gehen und bis zu 960 Megawatt Strom erzeugen sollen. Diese Reaktoren sollen durch ihre standardisierte Bauweise einfacher und kostengünstiger installiert werden können.
Die Vorteile der Kernenergie
Matt Garman, Chef des Cloud-Anbieters von Amazon, AWS, erklärte: „Einer der schnellsten Wege, den Klimawandel zu bekämpfen, ist die Umstellung unserer Gesellschaft auf kohlenstofffreie Energiequellen. Kernenergie ist sowohl kohlenstofffrei als auch skalierbar – deshalb ist sie ein wichtiger Investitionsbereich für Amazon.“
Technologiekonzerne setzen auf Atomenergie
Amazon folgt damit dem Beispiel anderer großer Technologiekonzerne. Google hat kürzlich ein ähnliches Vorhaben angekündigt und arbeitet mit dem kalifornischen Startup Kairos zusammen, das auf neuartige Reaktoren spezialisiert ist. Diese verwenden geschmolzenes Fluoridsalz als Kühlmittel. Microsoft hingegen setzt auf klassische Atomkraftwerke und plant, ein vor fünf Jahren abgeschaltetes Atomkraftwerk in Pennsylvania wieder in Betrieb zu nehmen.
Herausforderungen und Zukunftsaussichten
Obwohl die SMR-Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, sehen Experten großes Potenzial in dieser Technologie. Die kompakten Reaktoren könnten eine wichtige Rolle bei der Deckung des steigenden Energiebedarfs spielen und gleichzeitig zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.
Historischer Kontext und politische Implikationen
Es ist bemerkenswert, dass die Entscheidung zur Nutzung von Kernenergie in einem Land wie den USA, das in der Vergangenheit unter schwerwiegenden Atomunfällen wie dem in Three Mile Island litt, wieder an Bedeutung gewinnt. Dies zeigt, dass die Dringlichkeit der Klimakrise und der steigende Energiebedarf durch KI-Anwendungen die Unternehmen dazu zwingt, auf bewährte, wenn auch kontroverse Energiequellen zurückzugreifen.
Die deutsche Bundesregierung hingegen hat sich aufgrund ideologischer und politischer Gründe von der Atomenergie abgewandt. Dies könnte sich langfristig als Fehler erweisen, insbesondere wenn man bedenkt, dass andere Industrienationen weiterhin auf diese kohlenstofffreie Energiequelle setzen, um ihre Klimaziele zu erreichen und ihre Energieversorgung zu sichern.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Investitionen von Amazon in die Kernenergie ein starkes Signal sind. Es zeigt, dass die großen Technologiekonzerne bereit sind, innovative und möglicherweise umstrittene Wege zu gehen, um den steigenden Energiebedarf zu decken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Es bleibt abzuwarten, ob andere Länder und Unternehmen diesem Beispiel folgen werden.
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