
UN-Sicherheitsrat in der Sackgasse: USA blockieren erneut Gaza-Resolution
In einer dramatischen Sitzung des UN-Sicherheitsrats haben die Vereinigten Staaten zum wiederholten Male ihr Veto gegen eine Resolution eingelegt, die eine sofortige Waffenruhe im Gazastreifen gefordert hätte. Diese Entscheidung verdeutlicht einmal mehr die tiefe Spaltung innerhalb der internationalen Gemeinschaft und wirft ernsthafte Fragen über die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen auf.
Diplomatischer Eklat im mächtigsten UN-Gremium
Der von allen zehn nicht-ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats eingebrachte Resolutionsentwurf scheiterte am entschiedenen Widerstand der USA. Besonders bemerkenswert: Alle anderen 14 Mitglieder des Rates stimmten für die Resolution. Der stellvertretende amerikanische UN-Botschafter Robert Wood begründete die Ablehnung damit, dass die Resolution ein falsches Signal an die Hamas senden würde.
Streitpunkt: Verknüpfung von Waffenruhe und Geiselfreilassung
Im Zentrum der Kontroverse stand die Formulierung des Resolutionsentwurfs. Die USA bestanden darauf, dass eine Waffenruhe direkt an die Freilassung der von der Hamas festgehaltenen israelischen Geiseln gekoppelt werden müsse. Diese Verknüpfung fehlte im vorliegenden Text - ein Umstand, den die amerikanische Delegation als inakzeptabel einstufte.
Wachsende Frustration im diplomatischen Corps
Die wiederholte Blockadehaltung der USA stößt bei vielen Diplomaten auf zunehmendes Unverständnis. Hinter den Kulissen wird der amerikanischen Regierung vorgeworfen, den notwendigen Druck auf die israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu scheuen.
Die Stimmung im Sicherheitsrat habe einen historischen Tiefpunkt erreicht, berichten Insider aus diplomatischen Kreisen.
Machtpolitische Realitäten im UN-Sicherheitsrat
Die aktuelle Situation offenbart einmal mehr die strukturellen Schwächen des UN-Sicherheitsrats. Das Vetorecht der ständigen Mitglieder - USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien - führt regelmäßig zur Blockade wichtiger Entscheidungen. Seit Beginn des Gaza-Konflikts haben die USA bereits mindestens vier Resolutionen zu Waffenruhen verhindert.
Konsequenzen für die internationale Ordnung
Diese wiederholte Blockade dringend notwendiger humanitärer Maßnahmen könnte weitreichende Folgen für das Ansehen und die Funktionsfähigkeit der Vereinten Nationen haben. Die mangelnde Handlungsfähigkeit des Sicherheitsrats in einer derart kritischen Situation untergräbt das Vertrauen in internationale Institutionen und könnte zu einer weiteren Destabilisierung der ohnehin fragilen Weltordnung führen.
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