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28.03.2025
10:35 Uhr

Putins "Sapad"-Manöver: Steht Deutschland vor einem Krieg mit Russland?

Die Spannungen zwischen Russland und der NATO erreichen einen neuen Höhepunkt. Der Kreml kündigt für den Herbst ein großangelegtes Militärmanöver namens "Sapad" (zu deutsch: "Westen") an der NATO-Ostgrenze an. Die Übungen sollen in Belarus, nahe der polnischen Grenze und des strategisch wichtigen Suwałki-Korridors stattfinden - eine Entwicklung, die bei vielen Experten die Alarmglocken schrillen lässt.

Beunruhigende Parallelen zur Ukraine-Invasion

Die Ankündigung weckt düstere Erinnerungen an das letzte "Sapad"-Manöver im Herbst 2021, das sich im Nachhinein als Generalprobe für den Überfall auf die Ukraine entpuppte. Damals probte die russische Armee in einem seit 40 Jahren nicht mehr dagewesenen Umfang - nur wenige Monate später rollten die ersten Panzer über die ukrainische Grenze.

Experten warnen vor möglichem NATO-Konflikt

Der renommierte Militärhistoriker Sönke Neitzel äußert sich besorgniserregend: "Vielleicht ist dieser Sommer der letzte Sommer, den wir noch im Frieden erleben." Auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte sah sich gezwungen, eine unmissverständliche Warnung an Moskau zu richten. Eine Aggression würde "die volle Härte dieser entschlossenen Allianz" zu spüren bekommen, die Reaktion wäre "verheerend".

Die erschreckende Bilanz der russischen Manöver

Beunruhigend ist vor allem die historische Erfahrung: Russland hat in der Vergangenheit wiederholt Militärmanöver als Deckmantel für tatsächliche Kriegshandlungen genutzt. So geschehen 2008 beim Angriff auf Georgien und 2014 bei der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim. Diese Vorgehensweise scheint Teil einer bewährten Strategie des Kremls zu sein.

Deutschlands fatale Schwäche

Besonders alarmierend ist die Situation der Bundeswehr. Trotz des vielbesprochenen Sondervermögens zeigt der aktuelle Wehrbericht ein erschreckendes Bild: Die Truppe ist nach wie vor mangelhaft ausgestattet, während gleichzeitig Material an die Ukraine abgegeben wird. Die grün-links-geprägte Verteidigungspolitik der letzten Jahre rächt sich nun bitter.

Fazit: Die Zeit drängt

Auch wenn ein unmittelbarer Kriegsausbruch derzeit unwahrscheinlich erscheint - die Gefahr wächst. Putins Rüstungsmaschinerie läuft auf Hochtouren, während der Westen noch immer nicht die notwendigen Konsequenzen aus der veränderten Sicherheitslage gezogen hat. Die Zeit bis zum Herbstmanöver muss genutzt werden, um ein klares Signal der Stärke und Entschlossenheit zu senden. Sonst könnte sich Putin erneut verkalkulieren - mit möglicherweise verheerenden Folgen für ganz Europa.

Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr, wie fatal die naive Friedenspolitik der letzten Jahrzehnte war. Deutschland muss endlich aufwachen und seine Verteidigungsfähigkeit massiv stärken. Die Zeiten des "Weiter so" sind endgültig vorbei.

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