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28.03.2025
06:59 Uhr

Heizungsgesetz vor dem Aus? Experten warnen vor drastischen Kostenexplosionen für Verbraucher

Die Diskussion um das umstrittene Heizungsgesetz nimmt eine neue, besorgniserregende Wendung. Nach Informationen aus den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD könnte das erst kürzlich in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG) komplett abgeschafft werden. Ein Vorstoß, der bei Umweltexperten die Alarmglocken schrillen lässt.

Paradigmenwechsel mit weitreichenden Folgen

Die Arbeitsgruppe für Verkehr, Infrastruktur, Bauen und Wohnen hat sich offenbar darauf verständigt, das bestehende Heizungsgesetz durch eine völlig neue Regelung zu ersetzen. Statt der bisherigen Fokussierung auf kurzfristige Energieeffizienz beim einzelnen Gebäude soll künftig die langfristige Emissionseffizienz im Vordergrund stehen. Ein Ansatz, der von Fachleuten scharf kritisiert wird.

Experten schlagen Alarm: "Fatale Entwicklung"

Paula Brandmeyer von der Deutschen Umwelthilfe findet deutliche Worte für die geplante Neuausrichtung. Die künftige Regierung sei dem Lobbydruck der Wohnungswirtschaft erlegen und habe dabei eines der wichtigsten Prinzipien der Energiewende aus den Augen verloren: das Energiesparen. Eine Entwicklung, die vor allem für einkommensschwache Haushalte dramatische Folgen haben könnte.

Soziale Sprengkraft: Ärmere Haushalte besonders betroffen

Besonders alarmierend ist die soziale Komponente der geplanten Gesetzesänderung. Menschen mit niedrigem Einkommen leben überdurchschnittlich häufig in energetisch mangelhaften Gebäuden. Gerade diese Bevölkerungsgruppe wäre von steigenden Energiepreisen und der zunehmenden CO₂-Bepreisung am stärksten betroffen. Die Abkehr von strengen Energieeffizienz-Vorgaben könnte somit zu einer weiteren sozialen Spaltung der Gesellschaft führen.

Forderung nach klarem Kurswechsel

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe, fordert einen radikalen Kurswechsel in der Gebäudepolitik. Nur durch konsequente Sanierungen könne sichergestellt werden, dass Heizkosten auch in Zukunft bezahlbar bleiben und die Klimaziele erreicht werden. Die bisherigen Verhandlungen zwischen Union und SPD ließen jedoch befürchten, dass dieses zentrale Thema sträflich vernachlässigt werde.

Milliardenförderung steht auf dem Spiel

Das erst Anfang 2024 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz sieht bislang einen schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen vor, der mit Milliardenbeträgen vom Staat gefördert wird. Diese wichtige Unterstützung für den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme könnte nun auf der Kippe stehen - ein weiterer Rückschlag für den Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit in Deutschland.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die künftige Regierung den Mut aufbringt, an den dringend notwendigen Klimaschutzmaßnahmen festzuhalten oder ob sie dem Druck der Lobbyverbände nachgibt. Für Millionen von Bürgern steht dabei nicht weniger als die Bezahlbarkeit des Heizens auf dem Spiel.

Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen stellen keine Anlage- oder Rechtsberatung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich jederzeit ändern. Für Investitionsentscheidungen sollten Sie sich an qualifizierte Fachberater wenden.

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