
FTI-Pleite in Ägypten: Deutsches Konsulat als letzter Anker für gestrandete Urlauber
Die Nachrichten über die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI haben eine Welle der Verunsicherung unter deutschen Urlaubern ausgelöst, die sich derzeit in Ägypten aufhalten. Gestrandet in Hurghada, sehen sich Reisende mit ernsten Problemen konfrontiert, die an die Substanz gehen: Zahlungsforderungen der Hotels und der Mangel an offiziellen Ansprechpartnern vor Ort setzen ihnen zu.
Verzweiflung und Hilflosigkeit unter Urlaubern
Die dramatische Lage, in der sich die Urlauber befinden, verdeutlicht der Fall von Gerrit-Ben (49) und seiner Frau Kerstin (47), die von Hannover aus zu einem vermeintlich erholsamen Urlaub aufgebrochen waren. Statt Entspannung erleben sie nun einen Albtraum. Ohne Vorwarnung ihres Reiseveranstalters, lediglich durch soziale Medien informiert, stehen sie vor der Herausforderung, ihre Rückreise selbst zu organisieren und finanzielle Forderungen zu bewältigen.
Druck und Forderungen seitens der Hotels
Die Hotels, in denen die FTI-Kunden untergebracht waren, verlangen nun die vollständige Bezahlung des Reisepreises. Gerrit-Ben berichtet von einer Atmosphäre des Drucks und der Unfreundlichkeit. "Wer nicht bezahlt, darf das Hotelgelände nicht verlassen", so die drastische Aussage, die die Verzweiflung der Gäste weiter schürt.
Kinder und Senioren besonders betroffen
Besonders prekär ist die Lage für Familien mit Kindern und ältere Reisende, die auf Medikamente angewiesen sind. Ein Urlauber berichtet von unmenschlichem Verhalten des Hotelpersonals und einer Situation, die an die Grenzen des Erträglichen stößt.
Das Konsulat - Ein Hoffnungsschimmer?
Als letzte Hoffnung wenden sich Betroffene wie Gerrit-Ben an das deutsche Konsulat in Ägypten, allerdings mit gemischtem Erfolg. Während das Konsulat bemüht ist zu helfen, scheinen die Hotels nicht gewillt, diese Unterstützung anzuerkennen.
Unterstützung durch Dertour und Deutschen Reisesicherungsfonds
Dennoch gibt es einen Lichtblick: Der Reiseveranstalter Dertour wurde vom Deutschen Reisesicherungsfonds beauftragt, sich um die gestrandeten Urlauber zu kümmern. Diese Maßnahme bietet den Betroffenen eine dringend benötigte Hilfe und zeigt, dass in Zeiten der Not doch auf die Solidarität der Reisebranche gehofft werden kann.
Ein Urlaub, der nach Urlaub schreit
Gerrit-Ben resümiert die Situation mit bitterer Ironie: "Nach dem ganzen Stress brauchen wir nach dem Urlaub eigentlich nochmal Urlaub." Ein Satz, der die Lage der Urlauber treffend zusammenfasst und zeigt, dass die Auswirkungen der FTI-Pleite noch lange nachwirken werden.
Transparenzhinweis: Dieser Text wurde auf Basis von Informationen von RTL und t-online erstellt, welche die verzweifelte Lage der Urlauber nach der FTI-Pleite aufzeigen. Es spiegelt die Notwendigkeit wider, dass Reisende in derartigen Krisensituationen auf die Unterstützung durch Konsulate und die Solidarität der Reisebranche angewiesen sind.
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