
EU droht USA mit massiven Vergeltungsmaßnahmen im Handelsstreit
In einer dramatischen Zuspitzung des transatlantischen Handelskonflikts hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nun die Reißleine gezogen. Mit deutlichen Worten kündigte sie vor dem Europäischen Parlament einen "starken Vergeltungsplan" gegen die von der US-Regierung geplanten Strafzölle an. Die Botschaft ist unmissverständlich: Europa lässt sich vom großen Bruder jenseits des Atlantiks nicht länger auf der Nase herumtanzen.
Europas Arsenal der wirtschaftlichen Kriegsführung
Die EU-Kommission hat offenbar einen ganzen Werkzeugkasten an Vergeltungsmaßnahmen in der Hinterhand. Besonders pikant: Im Visier stehen ausgerechnet die amerikanischen Tech-Giganten, die bislang nahezu ungehindert vom europäischen Binnenmarkt profitieren konnten. Von der Leyen machte unmissverständlich klar, dass die EU bereit sei, den Export von Dienstleistungen massiv einzuschränken - ein Bereich, in dem die USA traditionell einen Handelsüberschuss verzeichnen.
Die scharfen Waffen der EU
Das Arsenal der EU ist beeindruckend: Von der Aussetzung von Rechten am geistigen Eigentum bis hin zum Ausschluss amerikanischer Unternehmen von öffentlichen Aufträgen reicht die Palette der möglichen Maßnahmen. Besonders brisant: Die EU könnte erstmals ihr "Anti-Zwangs-Instrument" zum Einsatz bringen, das noch härtere Einschnitte ermöglicht. Auch der Zugang amerikanischer Finanzdienstleister zum europäischen Markt könnte empfindlich eingeschränkt werden.
Der Preis des Handelskriegs
Von der Leyen warnte eindringlich vor den Folgen einer weiteren Eskalation. Strafzölle würden nicht nur die Inflation anheizen, sondern auch amerikanische Arbeitsplätze kosten und einen "bürokratischen Monster" schaffen. Dennoch scheint die US-Regierung nicht nur auf Zölle zu schielen - auch die europäischen Gesundheitsstandards, die Mehrwertsteuersysteme und die Digital-Regulierung stehen in der Kritik.
China als gemeinsamer Nenner?
Interessanterweise streckte von der Leyen trotz aller Drohgebärden auch einen Olivenzweig aus. Sie bot eine Zusammenarbeit bei der Eindämmung des chinesischen Exportmodells an - wenn auch ohne das Reich der Mitte beim Namen zu nennen. "Überkapazitäten, Ungleichgewichte, unfaire Subventionen, verwehrter Marktzugang, Diebstahl geistigen Eigentums" - die Liste der gemeinsamen Beschwerden ist lang.
Fazit
Der sich abzeichnende Handelskrieg zwischen den USA und der EU markiert einen besorgniserregenden Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen. Die harte Haltung der EU-Kommission zeigt jedoch auch: Die Zeiten, in denen Europa sich von Washington am Nasenring durch die Manege führen ließ, sind endgültig vorbei. In dieser unsicheren Zeit wäre es für Anleger ratsam, sich verstärkt mit krisensicheren Anlagen wie physischen Edelmetallen zu beschäftigen.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Gewähr übernommen. Anlageentscheidungen sollten stets auf Basis einer ausführlichen Beratung und eigener Recherche getroffen werden.

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