
Elektroautos als Ladenhüter: Kfz-Absatz in Europa dramatisch eingebrochen
Der europäische Automobilmarkt steht vor einer ernsten Krise. Laut den neuesten Zahlen des Verbands der europäischen Automobilhersteller (ACEA) ist der Absatz von Neuwagen im August um fast ein Fünftel eingebrochen. Besonders alarmierend ist der drastische Rückgang bei den Neuzulassungen von Elektroautos, der sich in Deutschland besonders gravierend zeigt.
Einbruch bei Elektroautos
Die Nachfrage nach Elektroautos ist in Europa um fast 44 Prozent gesunken, was dazu führte, dass ihr Marktanteil von 21 Prozent im Vorjahr auf nur noch 14,4 Prozent fiel. In Deutschland, dem größten europäischen Automarkt, stürzten die Neuzulassungen von E-Autos sogar um fast 70 Prozent ab. Auch in Frankreich, dem zweitgrößten Markt, war ein Rückgang von etwa 33 Prozent zu verzeichnen.
Gesamtmarkt unter Druck
Insgesamt wurden im August 18,3 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen waren neben Deutschland und Frankreich auch andere große Märkte, wobei die Rückgänge dort ebenfalls überdurchschnittlich ausfielen. Der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) fordert daher dringend Entlastungsmaßnahmen von der EU-Kommission, um den Markt zu stabilisieren, bevor die neuen CO2-Ziele für Pkw und Nutzfahrzeuge im Jahr 2025 in Kraft treten.
Wachstum in Südeuropa
Interessanterweise gab es in den ersten acht Monaten des Jahres 2024 in einigen südeuropäischen Ländern ein leichtes Wachstum. Spanien und Italien verzeichneten Zuwächse von 4,5 Prozent und 3,8 Prozent. Deutschland und Frankreich hingegen mussten auch in diesem Zeitraum Rückgänge um etwa einen halben Prozentpunkt hinnehmen.
Ökonom warnt vor Deindustrialisierung
Ein führender Ökonom warnte, dass sich die Deindustrialisierung in Europa beschleunigen könnte, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die hohen Energiekosten und die Unsicherheiten durch die aktuelle politische Lage tragen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.
Forderungen an die EU-Kommission
Angesichts der alarmierenden Verkaufszahlen hat der Herstellerverband ACEA eine förmliche Aufforderung an Brüssel gerichtet. Die EU-Kommission solle eine Überarbeitung der CO2-Grenzwertregelung, die erst für 2026 angesetzt ist, vorziehen. Dies sei notwendig, um den Automobilmarkt zu stabilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hersteller zu sichern.
Die aktuellen Entwicklungen auf dem Automobilmarkt werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen die europäische Wirtschaft steht. Es bleibt abzuwarten, ob die EU-Kommission die Dringlichkeit der Lage erkennt und entsprechende Maßnahmen ergreift, um den Markt zu stabilisieren und die Deindustrialisierung zu verhindern.

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