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28.03.2025
09:12 Uhr

Bargeld als Freiheitsrecht: Orbán verankert Bargeldsicherheit in ungarischer Verfassung

In einem bemerkenswerten Schritt für die finanzielle Selbstbestimmung seiner Bürger hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán weitreichende Maßnahmen zum Schutz des Bargelds durchgesetzt. Während in Deutschland und anderen EU-Staaten die schleichende Bargeldabschaffung voranschreitet, geht Ungarn einen anderen Weg - einen Weg der Freiheit und Unabhängigkeit von digitalen Bezahlsystemen.

Verfassungsrechtliche Verankerung des Bargelds

Mit einer wegweisenden Verfassungsänderung, die am 11. März auf den Weg gebracht wurde, manifestiert Orbán das Recht auf Bargeld im höchsten Gesetz des Landes. Seine klare Botschaft dabei: "Bargeld ist eine Frage der Freiheit. Seine Verwendung ist kein Gewohnheitsrecht, sondern ein fundamentales Recht der Bürger." Diese Haltung steht in krassem Gegensatz zu den Bestrebungen vieler westeuropäischer Regierungen, die Bargeldnutzung zunehmend einzuschränken.

Drakonische Strafen für Banken

Begleitend zur Verfassungsänderung wurden zwei Verordnungen erlassen, die dem Bargeldschutz Zähne verleihen. Banken, die es wagen sollten, bestehende Geldautomaten zu entfernen, müssen künftig mit empfindlichen Strafen von bis zu 500.000 Euro rechnen. Zusätzlich werden Gemeinden in die Pflicht genommen, eine flächendeckende Bargeldversorgung sicherzustellen.

Klare Worte gegen die Macht der Banken

Orbáns Argumentation ist dabei so einfach wie überzeugend: "Die Bankkarte gehört der Bank, Bargeld gehört Ihnen." Mit dieser Aussage trifft er den Kern der Debatte um die zunehmende Digitalisierung des Geldsystems. Während die Befürworter digitaler Zahlungsmittel gerne von Fortschritt und Bequemlichkeit sprechen, warnt der ungarische Regierungschef vor der drohenden Abhängigkeit von Banken und Finanzinstituten.

EU plant weitere Bargeldeinschränkungen

Die Maßnahmen Ungarns stehen in deutlichem Kontrast zu den Plänen der Europäischen Union. Ab 2027 soll eine EU-weite Bargeldobergrenze von 10.000 Euro für gewerbliche Transaktionen eingeführt werden - natürlich unter dem altbekannten Vorwand der Geldwäsche- und Terrorismusbekämpfung. In Deutschland existiert bereits heute eine Ausweispflicht bei Barzahlungen über 10.000 Euro - ein weiterer Schritt in Richtung totaler Finanzkontrolle.

Vorbild für andere Nationen

Ungarn ist mit seinem Vorstoß nicht allein. Die Slowakei hat den Schutz des Bargelds ebenfalls in ihrer Verfassung verankert, während Länder wie Frankreich, Norwegen und Dänemark immerhin einfachgesetzliche Schutzmaßnahmen implementiert haben. Diese Entwicklung zeigt, dass sich zunehmend Widerstand gegen die schleichende Bargeldabschaffung formiert.

Orbáns Initiative könnte sich als wegweisend für andere europäische Staaten erweisen. Während die EU-Bürokratie weiter an der Bargeldfreiheit arbeitet, setzen einzelne Länder ein deutliches Zeichen für die finanzielle Selbstbestimmung ihrer Bürger. Es bleibt zu hoffen, dass auch andere Regierungen dem ungarischen Beispiel folgen und die Freiheit des Bargelds verfassungsrechtlich absichern.

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