
Zunehmende Gewalt in deutschen Arztpraxen: Ein wachsendes Problem
Die Gewalt in deutschen Arztpraxen und Kliniken nimmt besorgniserregend zu. Andreas Gassen, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, warnt vor einer gefährlichen Entwicklung, die das medizinische Personal zunehmend bedroht. Laut Gassen handelt es sich dabei um ein „kleines, leider aber größer werdendes Klientel“, das für diese Eskalationen verantwortlich sei.
Eine neue Art von Patienten
Gassen beschreibt eine beunruhigende Situation: „Da ist einer krank, und sechs Leute kommen als Begleitung mit in die Praxis oder die Notaufnahme und machen Radau.“ Diese Szenarien seien nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich für das medizinische Personal. Besonders auffällig sei, dass Patienten sich sowohl verbal als auch physisch immer seltener unter Kontrolle hätten.
Zunehmende Polizeieinsätze
Die Gewalt in Kliniken und Praxen ist kein neues Phänomen, aber die Häufigkeit nimmt zu. Berlins Innensenatorin, Iris Spranger, berichtete von einem Anstieg der Polizeieinsätze in Kliniken um 40 Prozent in den letzten fünf Jahren. Laut Tagesspiegel seien alkoholisierte Patienten, psychisch gestörte Personen und aggressive Großfamilien die Hauptverursacher dieser Gewalt.
Die Forderung nach härteren Strafen
In Anbetracht der zunehmenden Gewalt fordert Gassen, dass Justizminister Marco Buschmann die Gesetzgebung verschärft. Ein bereits bestehender Gesetzesentwurf, der Anfeindungen und Gewalt gegen Beamte und Rettungssanitäter unter härtere Strafen stellt, solle auch auf Arztpraxen ausgeweitet werden. „Es ist überfällig, das Strafgesetz an der Stelle zu verschärfen. Auch Praxen müssen sich nicht alles bieten lassen“, betont Gassen.
Ein wachsendes Problem
Die Problematik ist nicht auf eine bestimmte Nationalität zurückzuführen, betont Gassen, obwohl Vorfälle mit ausländisch aussehenden Männern in der Vergangenheit Schlagzeilen machten. So hatte ein Vorfall im Januar, bei dem Krankenhauspersonal in Berlin-Lichtenberg von solchen Männern wegen zu langer Wartezeit zusammengeschlagen wurde, eine Debatte um die Sicherheit der medizinischen Fachkräfte ausgelöst.
Ein Appell an die Politik
Gassen macht deutlich, dass es nicht nur um verbale Bedrohungen geht. „Ich hatte selbst schon einen Patienten, der eine Tür kaputtgetreten hat“, berichtet er. Diese Entwicklungen seien spätestens seit Anfang des Jahres zu beobachten. Er fordert die Politik auf, endlich zu handeln und die Sicherheitslage für das medizinische Personal zu verbessern.
Fazit
Die zunehmende Gewalt in Arztpraxen und Kliniken ist ein ernstes Problem, das nicht länger ignoriert werden kann. Es bedarf dringender Maßnahmen seitens der Politik, um das medizinische Personal zu schützen und die Arbeitsbedingungen in deutschen Praxen und Kliniken zu verbessern. Härtere Strafen und eine konsequente Durchsetzung der Gesetze könnten ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.

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