
US-Bundesstaaten rebellieren: Gold und Silber als Alternative zum Dollar
In einem bemerkenswerten Schritt gegen die zunehmende Entwertung des US-Dollars durch die ausufernde Inflation bahnt sich in den Vereinigten Staaten eine regelrechte Währungsrevolution an. Immer mehr Bundesstaaten arbeiten an Gesetzen, die Gold und Silber nicht nur als Wertanlage, sondern auch als vollwertiges Zahlungsmittel im Alltag etablieren sollen.
Utah geht voran - andere Staaten folgen
Der Bundesstaat Utah hat vergangene Woche einen Meilenstein gesetzt: Das dortige Parlament verabschiedete ein Gesetz, das die Verwendung von Gold und Silber für staatliche Zahlungen an Lieferanten ermöglicht. Der Gesetzentwurf wartet nun auf die Unterschrift von Gouverneur Spencer Cox. Damit würde Utah zum ersten US-Bundesstaat, der ein solches "Transaktionsgold-Gesetz" einführt.
Eine Bewegung gewinnt an Fahrt
Was in Utah begann, entwickelt sich zu einer landesweiten Bewegung. Mittlerweile beschäftigen sich 25 Bundesstaaten mit ähnlichen Gesetzesinitiativen - darunter überraschenderweise auch traditionell demokratisch regierte Staaten. In Mississippi wurde bereits im Februar ein Gesetzentwurf eingebracht, der Gold- und Silbermünzen als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennen soll. Missouri folgte im Dezember mit dem "Constitutional Money Act".
Die erschreckende Wahrheit über den Dollarverlust
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit der Abkopplung des Dollars vom Goldstandard durch Richard Nixon 1971 hat der Greenback sage und schreibe 688 Prozent an Wert verloren. Was damals einen Dollar kostete, schlägt heute mit 7,88 Dollar zu Buche. Gold hingegen hat sich im gleichen Zeitraum von 40 Dollar pro Unze auf über 3.000 Dollar verteuert.
Technologie macht's möglich
Dank moderner Technologie wird die praktische Umsetzung von Gold-Transaktionen immer einfacher. Unternehmen wie Glint bieten bereits Debitkarten an, mit denen Kunden ihre Goldeinlagen wie gewöhnliches Geld ausgeben können - und das in beliebigen Beträgen und verschiedenen Währungen.
Ein Weckruf für die Politik
Diese Entwicklung ist auch ein deutliches Signal an die politischen Entscheidungsträger: Das Vertrauen in den Dollar als Währung schwindet zusehends. Die ausufernde Staatsverschuldung und die unkontrollierte Geldmengenausweitung der vergangenen Jahre haben tiefe Spuren hinterlassen. In den letzten vier Jahren mussten die Amerikaner einen Wertverlust ihrer Währung von über 20 Prozent verkraften - ein regelrechter Vermögensvernichtungsfeldzug zu Lasten der Bürger.
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich umfassend informieren. Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Erträge.

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