
Trumps Handelskrieg 2.0: EU muss sich auf 20 Prozent Strafzölle einstellen
Mit einer historischen Ankündigung im Rosengarten des Weißen Hauses hat Donald Trump die internationale Handelspolitik auf den Kopf gestellt. Der US-Präsident verkündete ein radikales neues Zollpaket, das besonders die Europäische Union hart treffen wird. Die Botschaft ist unmissverständlich: Das Zeitalter des einseitigen Freihandels ist vorbei.
Reziproke Zölle als Waffe im Handelskrieg
Mit einem Mindestzoll von 10 Prozent auf ausländische Waren will Trump die amerikanische Wirtschaft schützen. Für die EU sieht der Plan saftige 20 Prozent vor - eine direkte Antwort auf die nach Trumps Darstellung überzogenen europäischen Zölle von 39 Prozent auf US-Waren. "Was sie mit uns machen, das machen wir auch mit ihnen", erklärte der Präsident mit gewohnt markigen Worten.
Das neue "Goldene Zeitalter" für Amerika
Trump inszenierte die Ankündigung als historischen Wendepunkt für die amerikanische Wirtschaft. "Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem die amerikanische Industrie wiedergeboren wurde", verkündete er pathetisch. Jahrzehntelang sei Amerika von "Freunden und Feinden gleichermaßen" ausgenutzt worden. Damit sei nun Schluss.
Europas hilflose Reaktion
Die ersten Reaktionen aus Europa offenbaren die typische Ratlosigkeit des alternden Kontinents. Während EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen einen "starken Plan" ankündigt, warnt der Chef der EVP-Fraktion, Manfred Weber, vor Schäden auf beiden Seiten des Atlantiks. Die deutsche Chemieindustrie fürchtet eine "Eskalationsspirale" - bezeichnend für die defensive Haltung der exportabhängigen deutschen Wirtschaft.
Made in America - Trumps Vision wird Realität
Hinter den Zöllen steht Trumps strategisches Ziel, die amerikanische Industrie zu revitalisieren. Durch niedrige Energiekosten, Deregulierung und Steuersenkungen soll der Standort USA wieder attraktiv werden. Die Botschaft ist klar: Amerika first - und der Rest der Welt muss sich anpassen.
Besonders hart: Die deutsche Autoindustrie
Mit zusätzlichen 25 Prozent Zoll auf importierte Fahrzeuge trifft Trump die deutsche Automobilindustrie ins Mark. Für die exportabhängigen deutschen Premiumhersteller könnte dies existenzbedrohend werden. Einmal mehr zeigt sich, wie anfällig das deutsche Geschäftsmodell der einseitigen Exportorientierung ist.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob die EU eine wirksame Antwort auf Trumps Handelspolitik findet. Die bisherigen Reaktionen lassen jedoch vermuten, dass Europa auch diesmal nur reagieren statt agieren wird. Der Handelskrieg hat gerade erst begonnen - und die USA haben den ersten Schlag gesetzt.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Für Anlageentscheidungen sollten Sie sich umfassend informieren und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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