
Robotik-Dominanz: USA und China sichern sich Löwenanteil der globalen Investitionen
In einem bemerkenswerten Wettlauf um die technologische Vorherrschaft haben die Vereinigten Staaten und China ihre Position im globalen Robotik-Sektor weiter gefestigt. Wie eine aktuelle Studie des renommierten Analysehauses GlobalData enthüllt, vereinen die beiden Supermächte sage und schreibe 75 Prozent aller Risikokapitalinvestitionen in der Robotik-Branche auf sich - ein deutliches Zeichen dafür, wie die Weichen für die automatisierte Zukunft gestellt werden.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
In den vergangenen sechs Jahren flossen insgesamt atemberaubende 100,9 Milliarden US-Dollar in die Robotik-Branche. Dabei sicherten sich die USA mit 49,9 Milliarden Dollar den Löwenanteil, während China Investitionen in Höhe von 24,4 Milliarden Dollar an Land ziehen konnte. Diese massive Kapitalkonzentration spiegelt sich auch in der Anzahl der Deals wider: Von knapp 6.000 weltweiten Venture-Capital-Vereinbarungen entfielen mehr als 2.000 auf US-amerikanische Start-ups und 1.532 auf chinesische Unternehmen.
Chinas staatlich gelenkter Technologie-Vorstoß
Besonders interessant ist Chinas Strategie: Anders als im marktwirtschaftlich orientierten Westen stammt der Großteil des chinesischen Venture Capitals aus staatlich kontrollierten Fonds. Dies ist kein Zufall, sondern Teil einer durchdachten Strategie. Im Rahmen der "Made in China 2025"-Initiative wurde Robotik als eine von zehn strategischen Schlüsseltechnologien identifiziert. Damit verfolgt das Reich der Mitte gleich zwei Ziele: Zum einen soll der gigantische Produktionssektor modernisiert werden, zum anderen sucht man nach Wegen, den dramatischen Geburtenrückgang durch Automatisierung zu kompensieren.
Warnung vor wachsender Abhängigkeit
Diese Entwicklung sollte uns in Europa alarmieren. Während die USA und China ihre Vormachtstellung in der Robotik-Technologie zementieren, droht der alte Kontinent den Anschluss zu verlieren. Die Konzentration von Know-how und Kapital in den Händen zweier Supermächte könnte für die deutsche Wirtschaft fatale Folgen haben. Schließlich ist die Robotik-Technologie der Schlüssel zur Industrie der Zukunft.
Fazit: Europa muss handeln
Die Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll, wie sehr Europa im globalen Technologie-Wettlauf ins Hintertreffen gerät. Während sich unsere Politiker lieber mit Gender-Sternchen und klimaideologischen Experimenten beschäftigen, bauen andere Nationen ihre technologische Führungsposition systematisch aus. Es wird höchste Zeit, dass die deutsche und europäische Politik aufwacht und massiv in Zukunftstechnologien investiert - sonst droht uns der dauerhafte Abstieg in die technologische Bedeutungslosigkeit.

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