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23.03.2025
14:23 Uhr

Machtkampf im Sudan: Armee erobert symbolträchtigen Präsidentenpalast zurück

In einem bedeutenden Wendepunkt des sudanesischen Bürgerkriegs hat die Armee nach zwei Jahren der Besetzung die Kontrolle über den historischen Präsidentenpalast in Khartum zurückgewonnen. Ein Erfolg, der nicht nur militärisch, sondern vor allem auch symbolisch von immenser Bedeutung ist.

Historischer Triumph in Khartum

Der sudanesische Informationsminister Khaled al-Aiser verkündete am Freitag triumphierend die Rückeroberung des Palastkomplexes. In sozialen Medien kursierten Aufnahmen jubelnder Soldaten, die das geschichtsträchtige Gebäude am Blauen Nil wieder unter ihre Kontrolle gebracht haben. Ein Sieg, der die Machtposition der regulären Streitkräfte deutlich stärkt.

Ein Palast mit bewegter Geschichte

Der Komplex besteht aus zwei markanten Gebäuden: Dem ursprünglichen osmanisch-ägyptischen Republikanischen Palast von 1825 und einem moderneren Bau aus dem Jahr 2015. Besonders der ältere Teil ist von historischer Bedeutung - hier fand 1885 der britische General Charles George Gordon auf den Palasttreppen den Tod, ein Ereignis, das das Ende der osmanisch-ägyptischen Herrschaft im Sudan markierte.

Tragischer Zwischenfall überschattet Erfolg

Der militärische Triumph wurde jedoch von einem tragischen Vorfall überschattet. Nur Stunden nach der Rückeroberung sollen bei einem Drohnenangriff der RSF drei Journalisten des sudanesischen Staatsfernsehens ums Leben gekommen sein. Die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) behaupten weiterhin, in der Nähe des Palastes präsent zu sein und betonen, der Kampf sei "noch nicht vorbei".

Gefahr einer Spaltung des Landes

Die jüngsten Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die besorgniserregende Situation im Sudan. Während die Armee in Zentralsudan Gebiete zurückerobert, festigt die RSF ihre Kontrolle über die westliche Region Darfur. Dort werden der paramilitärischen Gruppe schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen - internationale Beobachter sprechen sogar von Genozid an nicht-arabischen Bevölkerungsgruppen.

Humanitäre Katastrophe nimmt kein Ende

Die Bilanz des zweijährigen Konflikts ist verheerend: Über 10 Millionen Menschen wurden vertrieben, mehr als 12 Millionen leiden unter akuter Nahrungsmittelknappheit. Tausende verloren ihr Leben. Die internationale Gemeinschaft beobachtet mit wachsender Sorge die Entwicklung einer "libyschen Situation" - die drohende Spaltung des Landes in verschiedene Machtbereiche könnte die humanitäre Katastrophe weiter verschärfen.

Die Rückeroberung des Präsidentenpalasts könnte sich als entscheidender Wendepunkt im Kampf um die Zukunft des Sudans erweisen. Doch der Weg zu Frieden und Stabilität ist noch lang und steinig.

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