
Israelische Offensive im Gaza: Verteidigungsminister droht mit totaler Zerstörung - Tausende protestieren in Jerusalem
Die kurze Phase der Waffenruhe im Nahen Osten ist vorbei. Israel hat seine militärischen Operationen im Gaza-Streifen wieder aufgenommen und führt nun eine neue Bodenoffensive durch. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz ließ dabei keine Zweifel an der Entschlossenheit seines Landes aufkommen: Entweder die Hamas lasse die verbliebenen Geiseln frei und verlasse den Gaza-Streifen, oder es drohe die "völlige Verwüstung" des Gebiets.
Neue Eskalation nach gescheiterter Waffenruhe
Die israelische Armee setzt ihre "umfangreichen Angriffe" gegen Hamas-Stellungen und deren Infrastruktur im gesamten Küstengebiet fort. Das erklärte Ziel ist die Schaffung einer strategischen Pufferzone zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des Gaza-Streifens. Dabei rückten israelische Truppen bereits bis zur Mitte des sogenannten Netzarim-Korridors vor - eine Operation von höchster militärischer Bedeutung.
Dramatische Opferzahlen und internationale Kritik
Die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde spricht von mindestens 436 Toten seit Wiederaufnahme der israelischen Angriffe, darunter 183 Minderjährige. Diese Zahlen lassen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen und unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern. Besonders Frankreichs Präsident Emmanuel Macron übte scharfe Kritik an der israelischen Offensive und forderte eine sofortige Rückkehr zum Waffenstillstand.
Innenpolitische Spannungen in Israel
Während die militärischen Operationen weitergehen, brodelt es auch innenpolitisch in Israel. In Jerusalem demonstrierten Tausende Menschen bis in die Nacht hinein gegen die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen. Zusätzlich sorgt die geplante Entlassung des Chefs des Inlandsgeheimdienstes Schin-Bet für Unmut. Kritiker werfen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor, er wolle Ronen Bar durch einen gefügigeren Nachfolger ersetzen - vor allem nachdem eine Untersuchung des Geheimdienstes über die verheerenden Ereignisse vom 7. Oktober 2023 auch für Netanjahu wenig schmeichelhaft ausfiel.
Humanitäre Lage verschärft sich weiter
Die ohnehin prekäre humanitäre Situation im Gaza-Streifen droht sich durch die neue Offensive weiter zu verschärfen. Bei einem Angriff auf eine UN-Einrichtung wurde mindestens ein UN-Mitarbeiter getötet. "Das kann kein Unfall sein", erklärte der Exekutivdirektor des UN-Büros für Projektdienste. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Israel und der Hamas gehen derweil weiter.
Der brutale Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem etwa 1200 Menschen getötet und über 250 als Geiseln verschleppt wurden, markiert den Ausgangspunkt dieser verheerenden Entwicklung. Nach israelischen Angaben werden noch immer 24 Geiseln am Leben im Gaza-Streifen festgehalten, zusätzlich zu den sterblichen Überresten von 35 weiteren Verschleppten. Die Situation zeigt einmal mehr die komplexe Gemengelage in einem Konflikt, der weit von einer friedlichen Lösung entfernt scheint.
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