
Immer schnellere Angriffe der russischen Armee im Ukraine-Krieg
Der Krieg in der Ukraine eskaliert weiter, und die jüngsten Entwicklungen lassen die Situation immer düsterer erscheinen. Bei einem Raketenangriff auf die zentrale ukrainische Stadt Poltawa kamen nach Angaben der ukrainischen Behörden mindestens 53 Menschen ums Leben, viele davon Soldaten. Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte in einer abendlichen Videobotschaft mit, dass 271 Menschen verletzt wurden.
Angriff auf militärische Einrichtungen
Die russischen Raketen trafen ein militärisches Ausbildungszentrum und eine Klinik in Poltawa. Bisher konnten mindestens 25 Menschen aus den Trümmern gerettet werden, jedoch werden noch etwa ein Dutzend Personen vermisst. Selenskyj betonte, dass „alles getan werde, um so viele Leben wie möglich zu retten“ und ordnete eine „vollständige und sofortige Untersuchung“ an, um die Sicherheitsvorkehrungen für das Personal zu überprüfen.
Kritik an der ukrainischen Militärführung
Nach dem Angriff wurde scharfe Kritik an der ukrainischen Militärführung laut. Unbestätigten Angaben russischer Militärblogger zufolge zielte der Angriff auf eine militärische Zeremonie im Freien. Der ukrainische Militärblogger Sergej Naumowich fragte: „Wie kann es sein, dass eine so große Anzahl von Menschen in einer solchen Einrichtung zusammenkommen kann?“ Auch die Parlamentsabgeordnete Marjana Besuhla warf hochrangigen Offizieren die Gefährdung von Soldaten vor.
Weitere Angriffe und Eskalation
In der westukrainischen Stadt Lwiw wurden bei einem nächtlichen Luftangriff mindestens sieben Menschen getötet, darunter drei Kinder. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, und mehrere Wohnhäuser sowie Schulen und medizinische Einrichtungen erlitten Schäden. Präsident Selenskyj forderte die westlichen Verbündeten erneut auf, schnell neue Luftabwehrsysteme zu liefern und den Einsatz bereits gelieferter Waffen für Angriffe auf russisches Territorium zu ermöglichen.
Strategische Vorstöße der russischen Armee
Die russische Armee macht immer schnellere Fortschritte, vor allem im Osten der Ukraine. Laut „t-online“ näherten sich die russischen Streitkräfte der „letzten großen Verteidigungslinie am Donbass“. Sollte diese Linie überwunden werden, drohe der Verlust der gesamten Region für die Ukraine. Innenpolitisch steht Präsident Selenskyj unter erheblichem Druck, insbesondere nach der riskanten Offensive in der Region von Kursk Anfang August, bei der bis zu 20.000 Soldaten im Einsatz waren, die nun am Donbass fehlen.
Politische Instabilität in der Ukraine
Die politische Lage in der Ukraine bleibt angespannt. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Außenminister Dmytro Kuleba seinen Rücktritt eingereicht hat. Dies ist bereits der sechste Minister, der im Zuge einer Regierungsumbildung sein Amt verlässt. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die instabile politische Situation im Land, die durch den andauernden Krieg weiter verschärft wird.
Die jüngsten Vorstöße der russischen Armee und die damit einhergehenden Verluste für die Ukraine verdeutlichen die ernste Lage, in der sich das Land befindet. Die Kritik an der ukrainischen Militärführung und die politischen Turbulenzen tragen zusätzlich zur Unsicherheit bei. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob die westlichen Verbündeten ihre Unterstützung intensivieren werden.
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