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03.04.2025
12:27 Uhr

Handelskrieg 2.0: USA läuten das Ende der Globalisierung ein

Die von den USA angekündigten Zollmaßnahmen haben die schlimmsten Befürchtungen der Wirtschaftsexperten bei weitem übertroffen. Was sich bereits seit Monaten angedeutet hatte, ist nun bittere Realität geworden: Die Ära der Globalisierung, wie wir sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kannten, steht vor ihrem Ende.

Deutsche Wirtschaft im Fadenkreuz der US-Zollpolitik

Besonders die deutschen Schlüsselindustrien müssen sich auf massive Einbußen einstellen. Mit einem Exportvolumen von über 160 Milliarden Euro waren die USA bisher der wichtigste Handelspartner der deutschen Wirtschaft. Doch diese Erfolgsgeschichte könnte nun ein jähes Ende finden. Renommierte Wirtschaftsinstitute prognostizieren einen Exportrückgang von bis zu 15 Prozent - ein Schlag ins Kontor der deutschen Wirtschaft.

Vernichtende Auswirkungen auf deutsche Vorzeigebranchen

Die Automobilindustrie trifft es besonders hart: Fast 450.000 Fahrzeuge aus deutscher Produktion wurden im vergangenen Jahr in die USA exportiert. Bei Premiumherstellern wie Porsche ging sogar jedes vierte Fahrzeug in die Vereinigten Staaten. Die neuen 25-Prozent-Zölle dürften diese Erfolgsgeschichte dramatisch beenden.

Arbeitsplätze in Gefahr

Die Auswirkungen werden bis auf den deutschen Arbeitsmarkt durchschlagen. Experten rechnen mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zwischen 0,3 und 0,5 Prozentpunkten - eine erschreckende Prognose, wenn man bedenkt, dass die deutsche Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten durchschnittlich nur um 0,46 Prozent gewachsen ist.

Kritik an verfehlter Politik

Diese Entwicklung zeigt einmal mehr das völlige Versagen der aktuellen Bundesregierung in der Wirtschaftspolitik. Statt die heimische Industrie zu stärken und neue Handelsbeziehungen aufzubauen, hat man sich zu lange auf dem Erfolg der Vergangenheit ausgeruht. Die Quittung für diese Politik der Untätigkeit bekommen nun die deutschen Arbeitnehmer und Unternehmen präsentiert.

Düstere Zukunftsaussichten

Ken Rogoff, ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, vergleicht die Situation mit einer "Atombombe auf das Welthandelssystem". Besonders besorgniserregend: Die USA haben wichtige Ausnahmen für bestimmte Produktgruppen festgelegt, die jedoch nur einen kleinen Teil der deutschen Exporte betreffen. Die Hauptlast werden weiterhin die traditionellen Stärken der deutschen Wirtschaft tragen müssen.

Ein Ausblick in die Zukunft

Die Situation erfordert ein radikales Umdenken in der deutschen Wirtschaftspolitik. Statt sich weiter auf internationale Verflechtungen zu verlassen, muss Deutschland seine eigene wirtschaftliche Souveränität zurückgewinnen. Die aktuelle Krise könnte dabei als Weckruf dienen, um die längst überfällige wirtschaftspolitische Wende einzuleiten.

Eines steht fest: Die goldenen Zeiten der Globalisierung sind vorbei. Deutschland muss sich auf härtere Zeiten einstellen - und das in einer Phase, in der die politische Führung des Landes mehr mit ideologischen Projekten als mit wirtschaftlicher Vernunft beschäftigt zu sein scheint.

"Die segensreiche Phase der Globalisierung ist definitiv zu Ende", warnt Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Eine Einschätzung, die angesichts der aktuellen Entwicklungen mehr als berechtigt erscheint.

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