
Grüne in der Krise: Vorbereitung für die Zeit nach der Ampel
Die Grünen befinden sich in einer tiefen Krise und versuchen nun, durch eine personelle und inhaltliche Neuaufstellung wieder Fuß zu fassen. Besonders das Thema Migration soll dabei eine zentrale Rolle spielen, was möglicherweise auch eine Tür für eine zukünftige Koalition mit der Union öffnen könnte.
Schärfere Profilierung als Ausweg
Der neue Wahlkampfleiter der Grünen, Andreas Audretsch, betonte die Notwendigkeit einer schärferen Profilierung, um aus der Krise zu kommen. Eine Koalition bedeute Kompromisse, aber auch Klarheit darüber, wofür die Partei stehe. „Wir werden uns neu aufstellen in der Anmutung. Wir werden mehr Härte brauchen – gerade was Desinformation angeht, gerade dann, wenn sie aus dem Kreml gesteuert wird. Und wir werden aber auch mehr Freude brauchen: Freude und Selbstbewusstsein, in dem, was wir sind und was wir Deutschland anzubieten haben“, sagte Audretsch im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF.
Kurskorrektur beim Thema Migration
Eine zentrale inhaltliche Neuausrichtung betrifft das Thema Migration. Audretsch erklärte, es gehe darum, ein positives Bild der Zuwanderung zu vermitteln, da ohne sie der Fachkräftemangel nicht zu bewältigen sei. Gleichzeitig wollen die Grünen weiterhin klar gegen Islamismus und Terrorismus eintreten. Weitere zentrale Themen sind steigende Mieten, Spekulationen mit Immobilien, Klimaschutz und die Auflösung des Investitionsstaus.
Brücke zur Union
Die Grünen hoffen, durch ihre Migrationspolitik eine Brücke zur Union als möglichen Koalitionspartner nach der nächsten Bundestagswahl zu bauen. Franziska Brantner, Kandidatin für den Grünen-Parteivorsitz, lobte den Schulterschluss von CDU und Grünen auf Länderebene in der Migrationspolitik. Auch Außenministerin Annalena Baerbock äußerte sich ähnlich und betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein.
Unions-Länderchefs loben Grüne
Wohlwollende Signale kommen bereits aus der Union. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst sagte, dies könne eine Brücke sein, über die man zügig gehen sollte, um das Problem der irregulären Migration zu lösen. Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sprach sich für einen positiveren Umgang der Union mit den Grünen aus und lobte deren Verlässlichkeit in der Koalition.
Zukunftskongress und Parteitag
Heute berät die Partei bei einem Zukunftskongress über den künftigen Kurs und die Themen für den Bundestagswahlkampf. Im November sollen auf dem Parteitag Personalfragen geklärt und die neue Grünen-Spitze gewählt werden. Spätestens dann, so die Hoffnungen, soll die aktuelle Krise beendet sein.
Die Grünen stehen vor einer entscheidenden Phase. Die Neuausrichtung und die möglichen Koalitionen könnten die politische Landschaft Deutschlands nachhaltig verändern. Es bleibt abzuwarten, ob die Partei ihre Krise überwinden und wieder an alte Erfolge anknüpfen kann.

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