
Gold erreicht Rekordhoch: Trumps Autozölle treiben Anleger in sichere Häfen
Der Goldpreis kennt derzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Am Donnerstag durchbrach das Edelmetall die psychologisch wichtige Marke von 3.000 US-Dollar und markierte mit 3.060 Dollar je Feinunze ein neues Allzeithoch. Auslöser für den jüngsten Preissprung waren die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Autoimporte.
Trumps Handelspolitik verunsichert die Märkte
Mit der Ankündigung von 25-prozentigen Zöllen auf importierte Fahrzeuge und Autoteile hat Trump einmal mehr bewiesen, dass er vor handelspolitischen Konfrontationen nicht zurückschreckt. Die Europäische Union kündigte bereits Gegenmaßnahmen an - ein neuer Handelskrieg zwischen den USA und Europa scheint damit vorprogrammiert. Diese zunehmenden geopolitischen Spannungen treiben immer mehr Anleger in den "sicheren Hafen" Gold.
Goldman Sachs sieht weiteres Aufwärtspotenzial
Die renommierte US-Investmentbank Goldman Sachs zeigt sich für die weitere Goldpreisentwicklung äußerst optimistisch. In einer aktuellen Analyse hoben die Experten ihre Jahresendprognose auf 3.300 Dollar an. Als Hauptgrund führen sie die massiven Goldkäufe der Notenbanken ins Feld. Insbesondere Schwellenländer stocken ihre Goldreserven auf, um sich von der Dominanz des US-Dollars zu lösen - eine Entwicklung, die das grundlegende Misstrauen in das aktuelle Währungssystem offenbart.
Geopolitische Krisen befeuern den Goldpreis
Neben der eskalierenden Handelspolitik sorgen auch die anhaltenden geopolitischen Konflikte für Verunsicherung an den Märkten. Der nicht enden wollende Ukraine-Krieg und die sich zuspitzende Situation im Nahen Osten lassen viele Anleger nach Alternativen zu klassischen Investments suchen. Gold profitiert dabei von seinem Ruf als krisenresistente Anlage.
Deutsche Automobilbranche unter Druck
Während Gold neue Höchststände markiert, gerät die deutsche Automobilindustrie durch die drohenden US-Strafzölle massiv unter Druck. Der deutsche Leitindex DAX rutschte zeitweise unter die Marke von 22.500 Punkten. Besonders betroffen sind die Aktien der deutschen Autobauer, die einen Großteil ihrer Gewinne im US-Geschäft erwirtschaften.
Diese Entwicklung zeigt einmal mehr die fatalen Auswirkungen einer verfehlten Wirtschaftspolitik. Statt die heimische Industrie zu stärken, setzt die Bundesregierung weiter auf ideologiegetriebene Verbotspolitik und gefährdet damit den Wohlstand in Deutschland.
Wichtiger Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich ausführlich informieren, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Eine Investition in Edelmetalle kann, wie jede Anlage, mit Risiken verbunden sein.

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