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28.03.2025
07:59 Uhr

Gold durchbricht 3.000-Dollar-Marke: Globale Dedollarisierung und Trumps Politik befeuern historischen Höhenflug

Die Flucht aus dem US-Dollar treibt den Goldpreis auf immer neue Höchststände. Am frühen Freitagmorgen durchbrach der Goldpreis erstmals in seiner Geschichte die magische Marke von 3.000 US-Dollar und erreichte ein neues Allzeithoch bei 3.086,46 US-Dollar je Feinunze. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Edelmetall damit bereits einen beeindruckenden Wertzuwachs von über 15 Prozent.

Geopolitische Spannungen und Trumps Zollpolitik als Preistreiber

Die zunehmenden geopolitischen Verwerfungen und die von Donald Trump forcierte protektionistische Handelspolitik verunsichern die Märkte zusehends. Die schwelenden Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten tun ihr Übriges, um Anleger in den "sicheren Hafen" Gold zu treiben. Der US-Dollar-Index ist seit Jahresbeginn bereits um 4 Prozent gefallen - ein deutliches Zeichen für das schwindende Vertrauen in die amerikanische Leitwährung.

Zentralbanken als größte Goldkäufer

Besonders bemerkenswert ist die massive Goldnachfrage der internationalen Zentralbanken. Allen voran die Schwellenländer reduzieren ihre Abhängigkeit vom US-Dollar und stocken ihre Goldreserven deutlich auf. Polen etwa erwarb 2024 ganze 90 Tonnen des Edelmetalls. Auch Indien, China und die Tschechische Republik gehören zu den großen Käufern. Insgesamt haben die Zentralbanken im vergangenen Jahr über 1.000 Tonnen Gold gekauft - ein Trend, der sich nun im dritten Jahr in Folge fortsetzt.

Explosive Neubewertung der US-Goldreserven möglich

Ein brisantes Detail: Die amerikanischen Goldreserven werden noch immer nach einem Bewertungsmaßstab aus dem Jahr 1973 bilanziert. Dadurch werden sie mit lächerlichen 11 Milliarden US-Dollar bewertet - zum aktuellen Marktpreis läge ihr Wert bei mindestens 800 Milliarden Dollar. Eine Neubewertung könnte explosive Folgen für die Finanzmärkte haben, auch wenn Finanzministerin Janet Yellen entsprechende Spekulationen bisher zurückweist.

Experten sehen weiteres Aufwärtspotenzial

Die großen Investmentbanken haben ihre Goldpreisprognosen deutlich nach oben korrigiert. Die UBS rechnet mit 3.200 Dollar, die Citigroup sogar mit 3.500 Dollar bis zum Jahresende. Der renommierte Investor Jeffrey Gundlach hält selbst 4.000 Dollar für möglich. Angesichts der multiplen Krisen und der fortschreitenden Dedollarisierung scheint eine Fortsetzung der Goldrally durchaus realistisch.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investition in Edelmetalle oder andere Anlageformen birgt Risiken. Anleger sollten ihre Entscheidungen nach sorgfältiger eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation qualifizierter Berater treffen.

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