
Friedensgespräche oder Farce? USA und Russland pokern um die Ukraine
Während in Saudi-Arabien die diplomatischen Bälle zwischen den USA und Russland hin und her gespielt werden, donnern weiter russische Raketen auf ukrainische Städte. Ein perfides Spiel, das die wahren Absichten Moskaus entlarvt und die Glaubwürdigkeit der Friedensgespräche massiv in Frage stellt.
Diplomatisches Theater in der Wüste
Nach zwölfstündigen Verhandlungen in Riad zeigt sich der russische Unterhändler Grigori Karasin erstaunlich zufrieden mit dem Gesprächsverlauf. Man habe einen "intensiven Dialog" geführt, der "nützlich" gewesen sei, verkündete er staatstreu der russischen Nachrichtenagentur Tass. Ein gemeinsames Papier solle die Ergebnisse dokumentieren. Doch während in klimatisierten Konferenzräumen über Frieden philosophiert wird, spricht die Realität eine andere, brutale Sprache.
Die blutige Wahrheit hinter den Kulissen
In der nordöstlichen Stadt Sumy wurden zeitgleich zu den Gesprächen mindestens 88 Menschen bei russischen Raketenangriffen verletzt. Wohnhäuser, ein Krankenhaus und eine Schule - nichts scheint vor dem russischen Bombenhagel sicher. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha brachte es auf den Punkt: Russland solle aufhören, Städte zu bombardieren, statt leere Friedensphrasen zu dreschen.
Propagandamaschine läuft auf Hochtouren
Bezeichnend für die russische Strategie ist auch der jüngste Vorfall mit angeblich getöteten russischen Journalisten. Moskau spricht von einem "gezielten Artillerieangriff auf russische Pressevertreter" in der Region Luhansk. Sechs Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Eine Geschichte, die sich perfekt in die russische Opfernarrative einfügt - aber wie so oft von unabhängiger Seite nicht überprüfbar ist.
Amerikas zwiespältige Rolle
Die US-Regierung drängt auf einen schnellen Friedensschluss - doch zu welchem Preis? Die separate Gesprächsführung mit Russland und der Ukraine wirft Fragen auf. Wird hier möglicherweise über die Köpfe der Ukrainer hinweg verhandelt? Die Vereinten Nationen sollen künftig einbezogen werden - ein weiterer bürokratischer Wasserkopf, der die ohnehin schleppenden Verhandlungen noch weiter in die Länge ziehen könnte.
Besonders brisant: Die Gespräche sollen sich um die Wiederbelebung des Getreideabkommens von 2022 drehen. Ein nobles Ziel - doch angesichts der fortgesetzten Bombardierung ukrainischer Städte wirkt es wie ein zynischer Ablenkungsversuch von der kriegstreiberischen Realität.
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