
Explosionsgefahr durch E-Autos: Versicherungsstudie warnte vor Feuer auf Schiffen
Die Gefahr, die von Elektroautos ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Besonders auf hoher See, wo die Möglichkeiten zur Brandbekämpfung begrenzt sind, können die Folgen katastrophal sein. Ein aktuelles Beispiel ist der Frachter "Fremantle Highway", der nach einem Brand eines Elektroautos komplett in Flammen steht.
Brand auf der "Fremantle Highway"
Wie ein Sprecher der japanischen Reederei Kawasaki Kisen Kaisha mitteilte, waren auf dem Schiff 3783 Autos geladen. Nun kämpfen Rettungskräfte gegen das Feuer an Bord und versuchen, ein Sinken des Schiffes zu verhindern. Ein tragischer Vorfall, der nach Ansicht einiger Experten jedoch vorhersehbar war.
Studie warnt vor erhöhtem Brandrisiko
Bereits Ende Mai veröffentlichte die Allianz-Versicherung ihre jährlich erscheinende Schifffahrts-Studie. Darin wird auf das erhöhte Brandrisiko beim Transport von Elektroautos auf Schiffen hingewiesen. Die Hauptursache für das steigende Brandrisiko ist laut Studie der Transport von Elektrofahrzeugen und sonstiger batteriebetriebener Güter. Besonders gefährlich ist der Transport potenziell hochentzündlicher Lithium-Ionen-Akkus.
Akku-Brände schwer zu löschen
Das Hauptproblem bei Akku-Bränden: Sie sind nur schwer zu löschen. Selbst an Land stellen sie Rettungskräfte vor große Herausforderungen. Die Allianz hat vor diesem Risiko gewarnt und darauf hingewiesen, dass solche Brände sich selbst weiter anfachen und sogar Explosionen verursachen können.
Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen
Justus Heinrich, Bereichsleiter der Schifffahrtsversicherung der Allianz, kritisierte bereits Ende Mai die unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen. Die meisten Schiffe verfügen weder über ausreichenden Schutz noch über ausreichende Frühwarn- oder Löschfähigkeiten, um solche Brände auf hoher See zu bekämpfen. Er fordert vorbeugende Maßnahmen und Notfallpläne, um dieser Gefahr zu begegnen.
Mehr Sicherheit gefordert
Es bleibt zu hoffen, dass nicht noch mehr Schiffe abbrennen müssen, bis endlich mehr in die Sicherheit investiert wird. Die Branche sollte sich auf vorbeugende Maßnahmen und Notfallpläne konzentrieren. Dazu gehört ein adäquates Training der Crews, der Zugriff auf passendes Feuerlösch-Equipment und die Verbesserung von Frühwarnsystemen.
Es ist an der Zeit, dass die Risiken, die mit dem Transport von Elektroautos einhergehen, ernst genommen werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Branche und die Politik schnell handeln, um weitere Katastrophen zu verhindern.

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