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02.04.2025
12:20 Uhr

EU öffnet Tür für Gentech-Lebensmittel: Kritiker warnen vor Kontrollverlust über Nahrungsmittelversorgung

Die Europäische Union hat Mitte März einen folgenschweren Beschluss gefasst, der die Standards für gentechnisch veränderte Lebensmittel drastisch aufweicht. Mit einer qualifizierten Mehrheit im EU-Rat wurde der Weg für eine weitreichende Deregulierung neuer genomischer Techniken (NGT) geebnet - ein Schritt, der bei Kritikern die Alarmglocken schrillen lässt.

Zweifelhafte Kategorisierung schafft gefährliche Schlupflöcher

Nach dem neuen Regelwerk sollen NGT-Pflanzen künftig in zwei Kategorien eingeteilt werden. Besonders brisant: Die als NGT1 klassifizierten Pflanzen werden konventionell gezüchteten Pflanzen gleichgestellt und damit von den strengen GVO-Vorschriften befreit. Eine vollständige Risikobewertung? Fehlanzeige! Auch die bisher verpflichtende Kennzeichnung soll für diese Kategorie entfallen - der kritische Verbraucher wird damit praktisch im Dunkeln gelassen.

Deutschland laviert, während andere Länder klare Position beziehen

Während sich Frankreich und die Niederlande für die Lockerungen stark machten, zeigten Ungarn und Österreich Rückgrat und stimmten dagegen. Die deutsche Bundesregierung hingegen? Enthielt sich feige der Stimme - ein weiteres Beispiel für die charakteristische Führungsschwäche der Ampel-Koalition in entscheidenden europäischen Fragen.

Massive Kritik von Fachverbänden

Der Bio-Branchenverband Demeter schlägt Alarm und warnt vor den weitreichenden Konsequenzen dieser Entscheidung. Die Kontrolle über unsere Nahrungsmittelversorgung könnte in die Hände weniger Großkonzerne fallen, die durch Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen eine beispiellose Machtposition erlangen würden. Auch die österreichische "ARGE Gentechnik-frei" spricht von einer "dramatischen Deregulierung" und verweist auf ein aktuelles Rechtsgutachten, das die Risiken dieser Entwicklung aufzeigt.

Ungeklärte Fragen und drohende Konflikte

Besonders kritisch erscheint die ungeklärte Koexistenz zwischen konventioneller Landwirtschaft und gentechnikfreien Anbaumethoden. Wie soll verhindert werden, dass Bio-Produkte durch genetische Verunreinigung kontaminiert werden? Wer haftet bei unbeabsichtigten Vermischungen? Diese elementaren Fragen bleiben bislang unbeantwortet.

Der Gesetzgebungsprozess soll voraussichtlich bis Ende 2025 oder Anfang 2026 abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt zu hoffen, dass sich noch kritische Stimmen Gehör verschaffen können, die diese bedenkliche Entwicklung stoppen. Denn eines ist klar: Mit dieser Entscheidung wird nicht nur die Umwelt gefährdet, sondern auch das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit ihrer Lebensmittel nachhaltig erschüttert.

Diese Entwicklung reiht sich nahtlos ein in eine Serie von fragwürdigen EU-Entscheidungen, die mehr den Interessen der Großindustrie als dem Wohl der europäischen Bürger zu dienen scheinen. Nach der umstrittenen mRNA-Impfkampagne ist dies der nächste Schritt in Richtung einer genetisch manipulierten Zukunft Europas.

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