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24.03.2025
07:45 Uhr

Eskalation im Nahen Osten: Israel kämpft an allen Fronten - USA verstärkt Militärpräsenz

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu. Israel sieht sich einem regelrechten Mehrfrontenkrieg ausgesetzt, während die USA ihre militärische Präsenz in der Region massiv verstärken. Die jüngsten Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie fragil die Situation in dieser ohnehin schon hochexplosiven Region ist.

Neue Raketenangriffe aus dem Libanon - Israel reagiert mit massiver Gegenwehr

Erstmals seit Monaten wurden wieder Raketen aus dem Libanon auf israelisches Territorium abgefeuert. Die israelische Luftwaffe reagierte umgehend mit gezielten Bombardements auf Dutzende Stellungen der Hisbollah-Miliz. Obwohl die Hisbollah jede Verantwortung für die Raketenangriffe von sich weist, verschärft sich die Situation an der Nordgrenze Israels zusehends. Die UN-Friedensmission Unifil warnt bereits vor einer weiteren gefährlichen Eskalation der Gewalt.

Huthi-Milizen setzen ihre Provokationen fort

Als wäre die Lage nicht schon ernst genug, mischen auch die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem Jemen kräftig mit. Sie feuerten erneut Raketen in Richtung Israel ab, die glücklicherweise abgefangen werden konnten. Die Terrororganisation droht unverhohlen damit, den israelischen Luftraum so lange zu gefährden, bis die Militäroperationen im Gazastreifen eingestellt werden.

USA demonstrieren militärische Stärke

Washington reagiert auf die zunehmenden Spannungen mit der Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in die Region. Die USS Carl Vinson wird die bereits vor Ort befindliche USS Harry S. Truman verstärken. Eine klare Machtdemonstration der Amerikaner, die damit ein unmissverständliches Signal an den Iran und seine Verbündeten senden.

Innenpolitische Turbulenzen in Israel

Während sich die äußeren Bedrohungen häufen, brodelt es auch im Inneren Israels. Mehr als 100.000 Menschen gingen auf die Straßen, um gegen die Politik der Regierung Netanjahu zu protestieren. Die Demonstranten werfen der Regierung vor, mit der Wiederaufnahme der Kämpfe in Gaza die Befreiung der noch immer festgehaltenen Geiseln zu gefährden. Die geplante Entlassung des Inlandsgeheimdienstchefs Ronen Bar sorgt für zusätzlichen Zündstoff.

Evakuierungsaufruf für Rafah

Im südlichen Gazastreifen spitzt sich die Lage weiter zu. Die israelische Armee forderte die Bewohner des Stadtviertels Tal al-Sultan in Rafah zur Evakuierung auf. Eine neue Offensive zur Bekämpfung der Terrororganisation Hamas steht offenbar unmittelbar bevor. Bei einem gezielten Luftschlag wurde bereits ein hochrangiges Hamas-Mitglied des Politbüros eliminiert.

Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob es der internationalen Gemeinschaft gelingt, eine weitere Eskalation in dieser krisengeschüttelten Region zu verhindern. Die Zeichen stehen allerdings auf Sturm.

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