
Elektro-Flaute: Ford muss Produktion in Köln drastisch drosseln
Die Krise in der deutschen Automobilindustrie spitzt sich weiter zu. Nach dem abrupten Ende der staatlichen Förderung für Elektrofahrzeuge muss nun auch der US-Automobilhersteller Ford die Konsequenzen ziehen. Am traditionsreichen Standort Köln wird das Unternehmen in Kürze Kurzarbeit einführen - ein deutliches Signal für die sich zuspitzende Situation auf dem deutschen Automarkt.
Dramatischer Nachfrageeinbruch bei E-Autos
Die Situation könnte kaum dramatischer sein: "Wir produzieren mehr als wir verkaufen können", heißt es in einem internen Schreiben des Unternehmens. Diese Entwicklung würde die ohnehin angespannte Lage am Kölner Standort weiter verschärfen. Dort werden aktuell die Elektromodelle Explorer und Capri gefertigt - allerdings mit deutlich weniger Personal als noch vor wenigen Jahren.
Massiver Stellenabbau bereits vor der E-Auto-Krise
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während Ford im Jahr 2018 noch knapp 20.000 Mitarbeiter in der Domstadt beschäftigte, ist diese Zahl mittlerweile auf etwa 13.000 geschrumpft. Ein Rückgang von fast 35 Prozent innerhalb weniger Jahre, der die strukturellen Probleme der Branche deutlich aufzeigt.
Die deutlich niedriger als erwartete Nachfrage nach Elektrofahrzeugen speziell in Deutschland erfordert eine temporäre Anpassung der Produktionsvolumina
Gescheitertes Experiment der Ampel-Regierung?
Die aktuelle Entwicklung wirft ein grelles Licht auf die gescheiterte Verkehrspolitik der Bundesregierung. Der überhastete Umstieg auf Elektromobilität, gepaart mit dem plötzlichen Ende der Kaufprämien, habe zu einer massiven Verunsicherung bei den Verbrauchern geführt. Die Folgen dieser Politik bekämen nun die Arbeitnehmer zu spüren.
Konsequenzen der Kurzarbeit
- Drei Wochen Kurzarbeit geplant
- Beantragung bei der Bundesagentur für Arbeit
- Weitere Produktionsanpassungen nicht ausgeschlossen
Die Situation bei Ford steht beispielhaft für die gesamte deutsche Automobilindustrie. Der von der Politik forcierte Umstieg auf Elektromobilität scheint die traditionell starke Branche in eine gefährliche Schieflage zu bringen. Experten warnen bereits vor weiteren Standortschließungen und Arbeitsplatzverlusten, sollte sich die Nachfragesituation nicht zeitnah verbessern.
Diese Entwicklung zeigt einmal mehr, dass wirtschaftspolitische Entscheidungen nicht gegen, sondern nur mit dem Markt getroffen werden sollten. Die Konsumenten stimmen derzeit mit ihrem Kaufverhalten ab - und das Urteil fällt für die E-Mobilität ernüchternd aus.

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