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21.03.2025
07:45 Uhr

Deutschland im Jobabbau-Fieber: Wirtschaftsstandort vor dem Kollaps?

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer dramatischen Talfahrt. Fast täglich verkünden namhafte Unternehmen massive Stellenstreichungen. Eine erschreckende Entwicklung, die das Fundament des Wirtschaftsstandorts Deutschland in seinen Grundfesten erschüttert. Die Zahlen sind alarmierend: Allein in den kommenden Jahren sollen über 80.000 Arbeitsplätze bei deutschen Top-Unternehmen wegfallen.

Automobilindustrie - Das Herzstück der deutschen Wirtschaft blutet aus

Besonders hart trifft es die deutsche Automobilindustrie. Der ideologisch getriebene Zwang zur Elektromobilität fordert seinen Tribut: Volkswagen plant bis 2030 den Abbau von 35.000 Stellen, die Konzerntochter Audi will bis Ende 2029 weitere 7.500 Arbeitsplätze streichen. Ford reduziert am Standort Köln innerhalb von drei Jahren etwa ein Viertel der Belegschaft. Der Verband der Automobilindustrie prognostiziert düstere Aussichten - bis 2035 könnten durch die erzwungene Transformation zur E-Mobilität etwa 190.000 Arbeitsplätze verloren gehen.

Die Dominosteine fallen: Zulieferer, Stahl und Chemie folgen

Die Krise zieht weite Kreise. Der Zulieferer-Gigant ZF-Friedrichshafen plant den Abbau von bis zu 14.000 Stellen, Schäffler streicht 2.800 Jobs. Bei Thyssenkrupp sollen in der Stahlsparte bis 2030 mehr als 11.000 Stellen wegfallen - das entspricht über 40 Prozent der Belegschaft. Auch die Chemiebranche leidet: BASF schließt in Ludwigshafen jede siebte Anlage, Evonik reduziert seine Belegschaft um 2.000 Mitarbeiter.

Die wahren Gründe für den industriellen Niedergang

Die Ursachen für diesen beispiellosen Stellenabbau sind hausgemacht. Während sich die Weltwirtschaft erholt, kämpft der Standort Deutschland mit selbst auferlegten Fesseln: exorbitante Energiekosten als Folge einer ideologisch getriebenen Energiewende, erdrückende Bürokratie und die höchsten Arbeitskosten im internationalen Vergleich. Prof. Friedrich Heinemann vom ZEW Mannheim bringt es auf den Punkt: "Die Weltwirtschaft hat sich erholt, auch die Exportmärkte haben sich erholt. Aber es kommt nicht mehr bei den deutschen Unternehmen an."

Ein Silberstreif am Horizont?

Die einzigen Beschäftigungsgewinne verzeichnen derzeit staatsnahe Sektoren - ein alarmierendes Zeichen für die Entwicklung unserer Wirtschaft. Während die produzierende Industrie, das Rückgrat unseres Wohlstands, massiv Stellen abbaut, wächst der öffentliche Sektor weiter. Eine gefährliche Schieflage, die unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig zu schwächen droht.

Arbeitsmarktexperten warnen: Ohne grundlegende Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik ist keine schnelle Erholung in Sicht. Deutschland braucht dringend eine Rückbesinnung auf seine industriellen Stärken, weniger ideologische Bevormundung und mehr wirtschaftliche Vernunft. Sonst droht der einstigen Wirtschaftsmacht der dauerhafte Abstieg in die zweite Liga.

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