
Audi in der Krise: Radikaler Sparkurs bedroht tausende Arbeitsplätze - Betriebsrat droht mit "Rambazamba"
Die einstige Vorzeigeperle des deutschen Automobilbaus steckt tief in der Krise. Der Ingolstädter Premiumhersteller Audi kämpft mit dramatisch einbrechenden Absatzzahlen und einer besorgniserregenden Entwicklung der Geschäftszahlen. Besonders alarmierend: Im vergangenen Jahr musste der Konzern einen Absatzrückgang von zwölf Prozent verkraften. Auf dem heimischen Markt sieht es noch düsterer aus - hier brach der Absatz um mehr als 21 Prozent ein.
Drastische Einschnitte: Management plant Kahlschlag bei Personal und Kosten
Als Reaktion auf die prekäre Situation hat Vorstandschef Gernot Döllner ein radikales Sparprogramm angekündigt, das bei der Belegschaft für Entsetzen sorgt. Bis 2030 sollen die Materialkosten um sage und schreibe acht Milliarden Euro gedrückt werden. Doch damit nicht genug: Nach Medienberichten plant der Konzern auch beim Personal den Rotstift anzusetzen. Rund 9.000 Stellen sollen mittelfristig wegfallen - ein Drittel davon ausgerechnet in der für die Zukunftsfähigkeit so wichtigen technischen Entwicklung.
China-Schwäche verschärft die Krise
Besonders bitter für den Premiumhersteller: Auch im einstigen Boom-Markt China verliert die Marke mit den vier Ringen zunehmend an Strahlkraft. Die schwache Performance im Reich der Mitte trifft Audi besonders hart, galt der chinesische Markt doch jahrelang als wichtigster Absatzmarkt und Gewinnbringer.
"Liste des Grauens" sorgt für Aufruhr in der Belegschaft
Die Sparpläne des Managements gehen noch weiter: Kürzungen bei Erfolgsbeteiligungen und Zuschlägen stehen im Raum. Selbst vor der Auslagerung von Kantine und Instandhaltung macht die Konzernführung nicht halt. Der Betriebsrat bezeichnet die Vorhaben als "Liste des Grauens" - und kündigte erbitterten Widerstand an.
Betriebsrat geht auf die Barrikaden
Betriebsratschef Jörg Schlagbauer findet für die Situation deutliche Worte: Die Schmerzgrenze sei erreicht. Ohne konkrete Zusage für ein neues Verbrennermodell am Standort Ingolstadt werde es keine neue Grundsatzvereinbarung geben. Seine unmissverständliche Kampfansage an das Management: Es werde "Rambazamba" geben - notfalls auch während der Friedenspflicht.
Die Situation offenbart einmal mehr die fatalen Folgen der ideologiegetriebenen Transformation der deutschen Automobilindustrie. Während die Politik unbeirrt am überhasteten Umstieg auf die E-Mobilität festhält, kämpfen traditionsreiche Unternehmen wie Audi ums Überleben. Die Leidtragenden sind einmal mehr die Beschäftigten, die um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.
Mit einer Umsatzrendite von mageren 4,5 Prozent verfehlt Audi die selbstgesteckten Ziele deutlich - angepeilt waren stolze 14 Prozent. Die Zahlen verdeutlichen den enormen Handlungsdruck, unter dem das Management steht.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob es der Konzernführung gelingt, das Ruder herumzureißen und den Premiumhersteller wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Eines steht fest: Der Weg dorthin wird steinig - und von heftigen Auseinandersetzungen mit der Arbeitnehmervertretung geprägt sein.
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