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03.04.2025
07:40 Uhr

Zwangskurse für alle Bürger? DRK fordert verpflichtende Katastrophenschulung

In einer Zeit zunehmender Krisen und Unsicherheiten fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) nun drastische Maßnahmen: Verpflichtende Kurse zur Katastrophenvorsorge für alle Bürger sollen eingeführt werden. Ein Vorschlag, der die ohnehin schon überbordende Regulierungswut in Deutschland auf die Spitze zu treiben scheint.

Bevormundungsstaat lässt grüßen

Nach dem Willen des DRK soll mindestens eine Person pro Haushalt gezwungen werden, an Kursen wie "Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten" teilzunehmen. Eine Forderung, die bezeichnenderweise auch von den Grünen unterstützt wird, die bereits eine Initiative für einen bundesweiten Bevölkerungsschutztag gestartet haben. Wieder einmal zeigt sich hier die typische Tendenz zur staatlichen Überregulierung.

Unterschiedliche Bedürfnisse werden ignoriert

Das DRK räumt zwar ein, dass es große regionale Unterschiede gibt - sowohl in der Demografie als auch zwischen Stadt und Land. Dennoch soll das Zwangskorsett allen übergestülpt werden. Die Frage nach Schutzräumen, Sammelplätzen oder sogenannten "Katastrophenschutzleuchttürmen" stelle sich je nach Region völlig unterschiedlich. Eine Einheitslösung erscheint hier mehr als fragwürdig.

Bürokratischer Wasserkopf droht zu wachsen

Der Städte- und Gemeindebund zeigt sich zwar grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber der Idee eines Bevölkerungsschutztages, fordert aber zunächst die Schulung von Schlüsselpersonal in Verwaltungen, Betrieben und kritischen Infrastrukturen. Eine vernünftige Position, die jedoch zu kurz greift. Denn was wir wirklich brauchen, ist keine weitere Aufblähung des Verwaltungsapparats, sondern eine Stärkung der Eigenverantwortung der Bürger.

Pilotprojekte als Vorboten weiterer Gängelung

Bereits 2023 startete in Potsdam ein Pilotprojekt, dem weitere in Wiesbaden (2024) und Rostock (2025) folgten. Die geplanten Übungen sollen neben der Erprobung von Warnsystemen auch die Einrichtung von Notunterkünften und die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern umfassen. Was zunächst sinnvoll klingen mag, droht in der praktischen Umsetzung zu einem weiteren bürokratischen Monster zu werden.

Fazit: Eigenverantwortung statt Zwangsbeglückung

Statt die Bürger mit weiteren Pflichten zu gängeln, wäre es sinnvoller, die Eigeninitiative zu fördern und echte Anreize für freiwilliges Engagement im Katastrophenschutz zu schaffen. Die Menschen sind durchaus in der Lage, selbst Verantwortung für ihre Sicherheit zu übernehmen - wenn man sie denn lässt. Was wir definitiv nicht brauchen, ist ein weiterer Schritt in Richtung Bevormundungsstaat.

Die zunehmende Tendenz, die Bürger durch immer neue Vorschriften und Pflichten zu entmündigen, ist ein gefährlicher Irrweg. Stattdessen sollten wir uns darauf besinnen, was dieses Land einst stark gemacht hat: Eigenverantwortung, Subsidiarität und ein gesundes Maß an bürgerschaftlichem Engagement - ohne staatlichen Zwang.

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