
Umstrittenes Correctiv erhält erneut fragwürdige Auszeichnung für polarisierende Berichterstattung
Das linksgerichtete Medienportal Correctiv wurde am Samstag mit dem "Demokratie-Impuls"-Preis der Stadt Kassel ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte für die höchst umstrittene Berichterstattung über ein angebliches "Geheimtreffen" in Potsdam. Der grüne Oberbürgermeister Sven Schoeller überreichte das mit 3.000 Euro dotierte Preisgeld an Correctiv-Chefredakteur Justus von Daniels.
Politisch motivierte Preisverleihung wirft Fragen auf
Die Verleihung des Preises durch einen grünen Oberbürgermeister lässt aufhorchen. In seiner Laudatio bemühte Schoeller das altbekannte Narrativ einer angeblichen "Rechtsbewegung" in der Gesellschaft - eine Einschätzung, die viele Beobachter als ideologisch gefärbt kritisieren. Seine Aussage, eine Gesellschaft, "die sich fortwährend nach rechts bewegt, wird die Mitte nicht finden", offenbart eine bedenkliche Voreingenommenheit des Preisverleihers.
Correctiv's zweifelhafte Recherchemethoden
Die Berichterstattung von Correctiv über das Potsdamer Treffen steht seit Monaten in der Kritik. Mehrfach musste sich das Portal vor Gericht wegen nachweislich falscher Behauptungen verantworten. Die Teilnehmer des Treffens bestreiten vehement die ihnen unterstellten Aussagen über angeblich geplante Massenabschiebungen deutscher Staatsbürger. Dennoch wurde diese Version der Geschichte medial ausgeschlachtet und führte zu massiven Protesten.
Fragwürdiges Preiskarussell der etablierten Medienlandschaft
Es ist nicht die erste Auszeichnung, die Correctiv für diese umstrittene Recherche erhält. Sowohl das Netzwerk Recherche in Kooperation mit dem öffentlich-rechtlichen NDR als auch die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig zeichneten das Portal bereits aus. Diese Häufung von Preisen aus dem etablierten Mediensystem wirft die Frage auf, ob hier nicht ein sich selbst bestätigendes System am Werk ist.
Bedenkliche Entwicklung im Journalismus
Die fortwährende Prämierung einer derart umstrittenen Berichterstattung zeigt exemplarisch die problematische Entwicklung im deutschen Journalismus. Statt ausgewogener, faktenbezogener Recherche scheint die ideologische Ausrichtung zum entscheidenden Qualitätsmerkmal geworden zu sein. Die Grenze zwischen investigativem Journalismus und politischem Aktivismus verschwimmt dabei zusehends.
Während sich Correctiv-Chefredakteur von Daniels in seiner Dankesrede über die "Tragweite" der Berichterstattung überrascht zeigte, stellt sich die Frage, ob diese Art von Journalismus der demokratischen Debattenkultur in Deutschland tatsächlich dienlich ist. Die kontinuierliche Auszeichnung fragwürdiger Recherchen könnte letztlich das Vertrauen in die Medienlandschaft weiter erschüttern.
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