
Schottlands Ex-Regierungschef Alex Salmond verstorben
Der ehemalige First Minister Schottlands, Alex Salmond, ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Salmond, der als charismatische und zugleich umstrittene Figur in der schottischen Politik galt, verstarb am 12. Oktober 2024. In seiner Amtszeit spielte er eine zentrale Rolle im Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands vom Vereinigten Königreich.
Ein Kämpfer für die Unabhängigkeit Schottlands
Alex Salmond war einer der prominentesten Befürworter eines unabhängigen Schottlands. Während seiner Amtszeit als Regierungschef von 2007 bis 2014 setzte er sich vehement für ein Referendum ein, das schließlich im Jahr 2014 stattfand. Die Schotten entschieden sich damals mit 55 zu 45 Prozent knapp für den Verbleib in der Union.
Politische Karriere und Rücktritt
Nach dem erfolglosen Referendum legte Salmond sein Amt als First Minister und als Vorsitzender der Schottischen Nationalpartei (SNP) nieder. Sein Rücktritt markierte einen Wendepunkt in der schottischen Politik. Zehn Jahre nach dem Referendum hat sich die politische Landschaft in Schottland stark verändert, doch der Ruf nach Unabhängigkeit bleibt gedämpft.
Zerwürfnis und neue Wege
Später trat Salmond aus der SNP aus, nachdem Missbrauchsvorwürfe gegen ihn laut wurden. Diese Vorwürfe hatten vor Gericht keinen Bestand, doch das Zerwürfnis mit seiner Nachfolgerin und politischen Ziehtochter Nicola Sturgeon war nicht mehr zu kitten. Salmond gründete daraufhin eine neue Unabhängigkeitspartei namens Alba, die jedoch nur geringen Erfolg an den Wahlurnen hatte.
Kontroversen und Kritik
Salmond war nicht nur für seine politischen Ambitionen bekannt, sondern auch für seine Kontroversen. Besonders für Kritik sorgte seine Moderation einer Sendung beim russischen Sender RT, früher als Russia Today bekannt. Diese Entscheidung stieß bei vielen auf Unverständnis und trug zu seinem umstrittenen Ruf bei.
Reaktionen auf seinen Tod
Der Premierminister des Vereinigten Königreichs, Keir Starmer, würdigte Salmond als monumentale Figur in der schottischen und britischen Politik. Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der politischen Landschaft Schottlands, die er über Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgestaltet hat.
Alex Salmonds Erbe ist geprägt von seinem unermüdlichen Einsatz für die Unabhängigkeit Schottlands und seinen kontroversen Entscheidungen, die ihn zu einer der schillerndsten Figuren der schottischen Politik machten. Sein Tod markiert das Ende einer Ära, doch die Debatten um die Zukunft Schottlands werden weitergehen.
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