
Pharmaindustrie drängt auf flächendeckende Allergietests bei Kindern - Experten warnen vor Überdiagnostik
Ein neuer Vorstoß der Pharmaindustrie sorgt für Diskussionen im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages. Die sogenannte "Initiative Allergiescreening" möchte anlasslose Allergietests in die regulären Vorsorgeuntersuchungen für Kinder integrieren. Kritiker sehen darin einen weiteren Versuch der Pharmaindustrie, ihren Einfluss auf das deutsche Gesundheitssystem auszuweiten.
Fragwürdige Verbindungen zur Pharmaindustrie aufgedeckt
Besonders brisant: Die Initiative wird von mehreren großen Pharmakonzernen gesponsert, die selbst Allergietests und entsprechende Behandlungsmethoden anbieten. Zu den Hauptsponsoren gehören die ALK-Abelló Arzneimittel GmbH sowie die Allergopharma GmbH & Co. KG. Auch Unternehmen wie Stallergenes Greer und Sanofi sind involviert.
Medizinische Bedenken werden ignoriert
Führende Fachgesellschaften raten von anlasslosen Screenings bei symptomfreien Kindern ausdrücklich ab. Ein positiver IgE-Test bedeutet nicht zwangsläufig, dass jemals allergische Symptome auftreten werden. Dennoch könnte das Screening-Programm dazu führen, dass besorgte Eltern verstärkt zu teuren Allergikerprodukten und Medikamenten greifen - auch wenn diese möglicherweise gar nicht notwendig sind.
"Es ist wirklich erschreckend, in welcher Form und auf welchen Wegen die Pharmaindustrie Einfluss auf die Politik nimmt", kritisiert Christina Baum, AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss.
Mangelnde Transparenz bei Expertenanhörung
Besonders kritisch wird die Rolle von Prof. Echard Hamelmann gesehen, der als wissenschaftlicher Leiter der Initiative im Gesundheitsausschuss auftrat. Seine engen Verbindungen zu verschiedenen Pharmaunternehmen wurden erst im Verlauf der Sitzung deutlich. Er ist nicht nur Mitglied in diversen Pharma-Beiräten, sondern erhielt auch Vortragshonorare von zahlreichen Unternehmen der Branche.
Forderung nach unabhängiger Forschung
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) weist darauf hin, dass es keine wissenschaftliche Evidenz für den Nutzen eines flächendeckenden Allergiescreenings gibt. Kritiker fordern daher dringend von der Pharmaindustrie unabhängige Forschung, um deren Einfluss auf gesundheitspolitische Entscheidungen einzudämmen.
Der Fall zeigt einmal mehr, wie wirtschaftliche Interessen drohen, das Wohl der Patienten - in diesem Fall besonders verletzlicher Kinder - in den Hintergrund zu drängen. Eine kritische Überprüfung solcher Initiativen durch unabhängige Experten erscheint dringend geboten.
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