
Peinlicher Chat-Skandal erschüttert Trump-Administration - Sicherheitsberater wütet gegen Journalisten
Ein brisanter Vorfall erschüttert derzeit die US-amerikanische Politik: Mike Waltz, der Nationale Sicherheitsberater von Donald Trump, hat sich in einem bemerkenswerten Auftritt beim konservativen Sender Fox News zur jüngsten Sicherheitspanne geäußert. Dabei ließ er sich zu einer verbalen Entgleisung gegen einen renommierten Journalisten hinreißen, die das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen der Trump-Administration und den etablierten Medien weiter belastet.
Fataler Fehler mit weitreichenden Konsequenzen
Im Zentrum des Skandals steht eine Signal-Chatgruppe, in der hochrangige Regierungsmitglieder, darunter Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth, sensible militärische Informationen über geplante Operationen gegen die jemenitische Huthi-Miliz austauschten. Durch einen folgenschweren Fehler wurde ausgerechnet Jeffrey Goldberg, Chefredakteur des linksliberalen Magazins "The Atlantic", versehentlich in diese Gruppe eingeladen.
Verbale Entgleisung statt Deeskalation
Anstatt die Situation diplomatisch zu entschärfen, legte Waltz in seinem Fox-News-Interview nach und bezeichnete Goldberg als "Abschaum unter den Journalisten". Eine Wortwahl, die selbst in der aufgeheizten politischen Atmosphäre Washingtons für Aufsehen sorgte. Waltz versuchte sich zu rechtfertigen, indem er behauptete, Goldbergs Nummer sei möglicherweise versehentlich in seinem Telefon gespeichert gewesen.
Trump auf Schadensbegrenzung
Der ehemalige Präsident Donald Trump bemühte sich umgehend um Schadensbegrenzung. In einem NBC-Interview spielte er den Vorfall als harmlosen "Ausrutscher" herunter und schob die Verantwortung auf einen nicht namentlich genannten Mitarbeiter. Eine Strategie, die in Washington durchaus kritisch gesehen wird, da sie die grundsätzlichen Sicherheitsbedenken nicht ausräumt.
Geheimdienste in Erklärungsnot
Bemerkenswert ist die Reaktion der US-Geheimdienste. Sowohl Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard als auch CIA-Direktor John Ratcliffe versuchten bei einer Senatsanhörung, die Bedeutung des Vorfalls herunterzuspielen. Ihre Beteuerungen, es seien "keine Verschlusssachen" weitergegeben worden, wirken angesichts der Brisanz der geteilten militärischen Informationen jedoch wenig überzeugend.
Symptom einer tieferen Krise
Der Vorfall offenbart einmal mehr die tiefen Gräben zwischen der Trump-Administration und den etablierten Medien. Während die einen von kritischem Journalismus sprechen, sehen die anderen darin eine gezielte Kampagne gegen den ehemaligen Präsidenten. Diese Polarisierung schadet nicht nur dem politischen Diskurs, sondern gefährdet potenziell auch die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten.
Die Affäre wirft ein bezeichnendes Licht auf den Umgang der Trump-Administration mit sensiblen Informationen und den Medien. Sie zeigt deutlich, dass auch Jahre nach Trumps erster Präsidentschaft der respektvolle Umgang mit der Presse und grundlegende Sicherheitsprotokole keine Selbstverständlichkeit sind.

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