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26.03.2025
07:03 Uhr

Nächster Automobil-Zulieferer vor dem Aus: UBC Composites kämpft ums Überleben

Die deutsche Automobilindustrie steckt weiter tief in der Krise. Nach der jüngsten Insolvenz eines niedersächsischen Zulieferers trifft es nun auch ein Unternehmen aus Baden-Württemberg. Die UBC Composites GmbH aus Murr hat beim Amtsgericht Heilbronn ein Eigenverwaltungsverfahren beantragt. Ein weiteres Opfer der verfehlten Industriepolitik der Ampel-Regierung, die mit ihrer ideologiegetriebenen Verkehrswende die heimische Automobilbranche an den Rand des Abgrunds treibt.

Traditionsunternehmen kämpft mit Auslastungsproblemen

Das 1993 gegründete Unternehmen, das als Systemlieferant für die Automobilindustrie, den Motorsport und die Luft- und Raumfahrtbranche tätig ist, beschäftigt am Hauptsitz in Murr etwa 90 Mitarbeiter. Weitere 80 Arbeitsplätze stehen in einem erst 2024 eröffneten Werk in der Slowakei auf dem Spiel. Die mangelnde Auslastung des slowakischen Standorts zeigt deutlich, wie sehr die Branche unter der aktuellen Wirtschaftskrise leidet.

Grüne Transformation fordert weitere Opfer

Als Hauptgrund für die wirtschaftliche Schieflage nennt das Unternehmen die schwache Konjunktur und die angespannte Situation in der Automobilindustrie. Ein Umstand, der nicht zuletzt der überhasteten Transformation hin zur E-Mobilität geschuldet sein dürfte. Die ideologisch motivierte Verkehrspolitik der Bundesregierung zwingt die Automobilhersteller zu radikalen Umstrukturierungen - mit fatalen Folgen für die mittelständischen Zulieferer.

Hoffnungsschimmer Eigenverwaltung

Geschäftsführer Peter Gerl gibt sich dennoch kämpferisch. Das Unternehmen habe bereits ein Sanierungskonzept erarbeitet und sei zuversichtlich, eine stabile Zukunft am Standort Murr gestalten zu können. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind zunächst über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Eine Rückverlagerung der Produktion aus der Slowakei nach Deutschland wird derzeit geprüft.

Geschichte wiederholt sich

Für UBC Composites ist es bereits der zweite Sanierungsfall. Schon 2018 konnte eine Insolvenz nur durch einen Investoreneinstieg abgewendet werden. Damals musste ein Werk in Freiberg am Neckar geschlossen werden. Die erneute Schieflage des Unternehmens ist ein deutliches Warnsignal für die gesamte Branche und zeigt einmal mehr, wie dringend die deutsche Wirtschaft eine vernünftige, ideologiefreie Industriepolitik benötigt.

Ausblick bleibt ungewiss

Auch wenn die Chancen für eine erfolgreiche Sanierung nicht schlecht stehen - Kunden haben bereits Folgebestellungen zugesagt und ein Investorenprozess wurde eingeleitet - bleibt die Zukunft des Unternehmens ungewiss. Der Fall UBC Composites ist symptomatisch für die Situation vieler mittelständischer Zulieferer, die unter der wirtschaftsfeindlichen Politik der Ampel-Koalition leiden. Es wird höchste Zeit für einen industriepolitischen Kurswechsel, der die Interessen der heimischen Wirtschaft wieder in den Mittelpunkt stellt.

Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich ausreichend informieren. Eine Haftung für eventuelle Verluste wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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