
Kritik an IGeL-Leistungen: Milliarden für fragwürdige medizinische Untersuchungen
Eine aktuelle wissenschaftliche Studie wirft ein besorgniserregendes Licht auf die Praxis der Individuellen Gesundheits-Leistungen (IGeL) in deutschen Arztpraxen. Die Deutschen geben jährlich etwa 2,4 Milliarden Euro für diese umstrittenen Selbstzahler-Leistungen aus - ein lukratives Geschäftsmodell, das nun zunehmend in die Kritik gerät.
Zweifelhafte medizinische Notwendigkeit
Der Medizinische Dienst (MD) hat in einer groß angelegten Forsa-Umfrage mit über 2.000 Teilnehmern alarmierende Erkenntnisse gewonnen. MD-Vorsitzender Stefan Gronemeyer warnt eindringlich vor den Risiken vieler IGeL-Leistungen. Besonders problematisch seien die am häufigsten nachgefragten Untersuchungen wie Ultraschall zur Krebsfrüherkennung bei Frauen oder PSA-Tests bei Männern.
Bei vielen dieser Untersuchungen überwiegen die Risiken den tatsächlichen Nutzen deutlich. Besonders bedenklich ist die Gefahr von Fehldiagnosen, die zu unnötigen und belastenden Folgebehandlungen führen können.
Mangelnde Aufklärung der Patienten
Besonders kritisch zu bewerten ist die unzureichende Aufklärung der Patienten. Lediglich 25 Prozent der Befragten fühlten sich ausreichend über die angebotenen Leistungen informiert. Diese Zahlen legen nahe, dass das wirtschaftliche Interesse der Praxen möglicherweise über dem Patientenwohl steht.
Forderungen nach strengerer Regulierung
- Verpflichtende neutrale Informationsblätter für Patienten
- 14-tägige Bedenkzeit vor IGeL-Leistungen
- Bessere Qualitätskontrolle der angebotenen Untersuchungen
Auswirkungen auf das Gesundheitssystem
Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Carola Reimann, kritisiert die zunehmende Fokussierung auf IGeL-Leistungen scharf. Die Konzentration auf lukrative Selbstzahlerleistungen führe zu längeren Wartezeiten für gesetzlich Versicherte bei medizinisch notwendigen Behandlungen.
Diese Entwicklung zeigt einmal mehr die problematischen Auswüchse der zunehmenden Kommerzialisierung unseres Gesundheitssystems. Während die Ampel-Regierung sich mit ideologischen Projekten beschäftigt, bleiben drängende Reformen im Gesundheitswesen auf der Strecke. Eine grundlegende Neuausrichtung des Systems, die den Patientennutzen wieder in den Mittelpunkt stellt, wäre dringend erforderlich.
Handlungsempfehlungen für Patienten
Patienten sollten IGeL-Angebote kritisch hinterfragen und sich nicht zu vorschnellen Entscheidungen drängen lassen. Eine zweite Meinung einzuholen und sich über die wissenschaftliche Evidenz zu informieren, kann vor unnötigen und möglicherweise schädlichen Behandlungen schützen.

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