
Indonesien stellt Energiesicherheit über westliche Klimapolitik - Ein Vorbild für Entwicklungsländer?
In einer bemerkenswerten Entscheidung hat sich Indonesien gegen den internationalen Klimadruck gestellt und bekräftigt seine Position, die nationale Energiesicherheit über die Forderungen westlicher Klimapolitik zu stellen. Der südostasiatische Staat, der über immense Kohlereserven von geschätzten 37 Milliarden Tonnen verfügt, widersetzt sich damit dem Druck der G7-Staaten zur vorzeitigen Schließung seiner Kohlekraftwerke.
Mutige Entscheidung gegen westliche Bevormundung
Besonders brisant ist die Entscheidung bezüglich des 660-Megawatt-Kraftwerks Cirebon-1 in West-Java. Entgegen der Erwartungen der internationalen Gemeinschaft wird die Anlage nicht wie gefordert bis 2035 stillgelegt, sondern soll noch bis mindestens 2042 weiterlaufen. Die Kosten von über einer Milliarde Dollar für eine alternative Energieversorgung wären für das Entwicklungsland schlicht nicht tragbar.
Erfolgsgeschichte dank fossiler Energien
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während in den 1990er Jahren noch etwa 50 Prozent der indonesischen Bevölkerung in Armut lebten, konnte diese Quote dank günstiger und verlässlicher Energieversorgung auf etwa 10 Prozent gesenkt werden. Mit einer Beschäftigungsquote von 70 Prozent zählt Indonesien heute zu den Spitzenreitern unter den G20-Staaten.
Die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes braucht vor allem eines: verlässliche und bezahlbare Energie. Genau diese liefert die heimische Kohle.
Westliche Doppelmoral entlarvt
Besonders fragwürdig erscheint die Kritik westlicher Staaten, wenn man deren eigenes Verhalten unter die Lupe nimmt. Die USA haben sich durch Fracking zum weltgrößten Ölproduzenten entwickelt, während das vermeintlich klimabewusste Norwegen munter weiter Ölbohrungen in der Nordsee genehmigt.
Indonesiens Rolle als globaler Rohstofflieferant
Mit einem Anteil von rund 50 Prozent an der weltweiten Nickelproduktion spielt Indonesien eine Schlüsselrolle für die globale Energiewende. Ironischerweise benötigt die Produktion dieses für Elektrofahrzeuge essentiellen Rohstoffs große Mengen an Kohleenergie.
Fazit: Ein Exempel für andere Entwicklungsländer
Die Entscheidung Indonesiens könnte wegweisend für andere Entwicklungsländer sein. Mit einer Wirtschaftsleistung von 1,4 Billionen Dollar zeigt der Inselstaat, dass der Weg zu Wohlstand und Entwicklung über eine eigenständige, von westlichen Vorgaben unabhängige Energiepolitik führen kann. Die Botschaft ist klar: Nationale Interessen und wirtschaftliche Entwicklung müssen Vorrang vor internationalen Klimazielen haben.
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