
Heizungsbranche warnt vor Abschaffung des GEG: "Fatales Signal für den Klimaschutz"
Die aktuelle Debatte um eine mögliche Abschaffung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sorgt für Unruhe in der Heizungsbranche. Während die CDU im Vorfeld der Neuwahlen die komplette Abschaffung des umstrittenen Gesetzes fordert, warnen Branchenexperten eindringlich vor den Folgen eines solchen Schrittes.
Klare Worte aus der Heizungsbranche
Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK), findet deutliche Worte: Eine Abschaffung des GEG sei weder möglich noch sinnvoll. Das Gesetz basiere auf europäischen Vorgaben und müsse ohnehin 2026 überarbeitet werden. Der Verband rät Hausbesitzern, sich von "pauschalen Wahlkampfaussagen" nicht verunsichern zu lassen.
Dramatische Kostensteigerungen ab 2027
Ein besonders wichtiger Aspekt, der in der politischen Diskussion oft unterschlagen wird: Ab 2027 drohen massive Preissteigerungen für fossile Energieträger. Berechnungen des Mercator Research Institutes zufolge könnte der CO₂-Preis auf über 200 Euro pro Tonne steigen. Dies hätte dramatische Auswirkungen:
- Benzinpreise könnten auf bis zu 2,50 Euro pro Liter klettern
- Heizöl und Erdgas würden das Preisniveau der Energiekrise erreichen
- Einfamilienhausbesitzer müssten mit bis zu 23.500 Euro Mehrkosten rechnen
Industrie fordert Beibehaltung und Verschärfung
Bemerkenswert ist die Position des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Statt einer Abschaffung fordert der Verband sogar eine Verschärfung der Maßnahmen. Der BDI plädiert für eine Sanierungspflicht und möchte das GEG "im Grundsatz unangetastet" lassen.
"Für den ohnehin angeschlagenen Heizungsmarkt ist das eine fatale Begleitmusik", warnt Frank Ebisch vom ZVSHK mit Blick auf die Forderungen der CDU.
Chancen für die deutsche Wirtschaft
Die energetische Gebäudesanierung könnte sich als wichtiger Wirtschaftsmotor erweisen. Da ein Großteil der beteiligten Unternehmen aus Deutschland stammt, würden Investitionen in diesem Bereich direkt der heimischen Wirtschaft zugutekommen. Der BDI fordert daher langfristige Förderprogramme für mindestens zehn Jahre.
Fazit: Planungssicherheit statt politischer Spielchen
Die Diskussion um eine mögliche Abschaffung des GEG erscheint vor dem Hintergrund der drohenden Kostensteigerungen und der wirtschaftlichen Chancen wenig zielführend. Stattdessen wäre es sinnvoller, das Gesetz weiterzuentwickeln und Hausbesitzern die dringend benötigte Planungssicherheit zu geben. Die populistischen Forderungen nach einer kompletten Abschaffung ignorieren die europäischen Vorgaben und die wirtschaftlichen Realitäten.

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