
Habeck warnt Volkswagen vor „Zickzackkurs“ bei E-Autos
Wirtschaftsminister Robert Habeck hat bei seinem Besuch im VW-Werk in Emden deutliche Worte gefunden und den Konzern vor einem „Zickzackkurs“ im Bereich der Elektroautos gewarnt. Der Grünen-Politiker zeigte sich zwar beeindruckt von den Produktionsabläufen, betonte jedoch die Notwendigkeit einer klaren Linie in der Elektromobilität.
Habecks Besuch im VW-Werk
Im Rahmen seiner Tour durch Nordwestdeutschland machte Habeck auch im VW-Werk in Emden Station. Dort nahm er die Produktionsprozesse genau unter die Lupe und zeigte sich begeistert von den Fahrzeugen der Typen ID.4 und ID.7, die in Emden hergestellt werden. Künftig sollen an diesem Standort ausschließlich Elektrofahrzeuge produziert werden.
Politische Unterstützung, aber keine konkreten Hilfen
Habeck stellte dem angeschlagenen Volkswagen-Konzern politische Unterstützung in Aussicht, jedoch ohne konkrete staatliche Hilfen zu versprechen. „Der Großteil der Aufgaben wird von Volkswagen selbst gelöst werden müssen“, sagte Habeck. Die Politik müsse prüfen, „ob wir Marktsignale richtig setzen oder noch verstärken können“.
Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität
Der Wirtschaftsminister verwies auf bereits vereinbarte Maßnahmen, um den stockenden Absatz von Elektroautos in Gang zu bringen. Dazu zählen Steuervorteile für elektrisch betriebene Dienstwagen sowie günstigere Abschreibungsbedingungen für gewerblich genutzte E-Fahrzeuge. Diese Maßnahmen müssten nun umgesetzt werden.
Warnung vor Arbeitsplatzverlusten
Mit Blick auf Berichte über den drohenden Verlust tausender Arbeitsplätze bei VW sagte Habeck, er könne solche Zahlen nicht bestätigen. Er rief Volkswagen jedoch auf, seine Produktionsstandorte zu erhalten. In die konkrete Konzernpolitik, insbesondere hinsichtlich der Stellenplanung, könne er sich jedoch nicht einmischen.
Elektromobilität als Zukunft
Habeck betonte nachdrücklich, dass die Elektromobilität die Zukunft sei. Deutschland und speziell VW liefere hier „Spitzentechnologie“. Nicht nur der Klimaschutz, sondern auch die ökonomischen Vorteile sprächen für das E-Fahrzeug.
Stimmen aus der Industrie
VW-Vertriebsleiter Martin Sander forderte ein klares Signal der Politik für die E-Mobilität und betonte, dass Volkswagen diesen Bereich in den kommenden Jahren massiv ausbauen wolle. Er mahnte jedoch auch wettbewerbsfähige Energiepreise an, um die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu sichern.
Insgesamt zeigt der Besuch von Wirtschaftsminister Habeck im VW-Werk in Emden, dass die deutsche Politik und Industrie gemeinsam an der Zukunft der Elektromobilität arbeiten müssen. Dabei ist es entscheidend, dass klare und verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Übergang zur Elektromobilität erfolgreich zu gestalten.

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