
Grüne Realitätsverweigerung: Trotz desaströser Wirtschaftslage träumen Dröge und Haßelmann vom "grünen Wirtschaftswunder"
In einem bemerkenswerten Beispiel politischer Realitätsverweigerung haben die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann in einem Interview mit dem Handelsblatt ihre völlig losgelöste Sichtweise auf die deutsche Wirtschaftslage offenbart. Während das Land unter explodierenden Energiepreisen und einer beispiellosen Deindustrialisierung ächzt, verkünden die beiden Politikerinnen allen Ernstes: "Das grüne Wirtschaftswunder geht erst los."
Grüne Traumtänzerei statt wirtschaftlicher Realität
Mit einer geradezu beängstigenden Ignoranz gegenüber den verheerenden Folgen ihrer eigenen Politik während der Ampel-Regierung, beharren die Grünen-Politikerinnen darauf, dass die "Erfolge ihrer Regierungszeit in den nächsten Jahren sichtbar werden". Eine steile These angesichts der Tatsache, dass zahlreiche Unternehmen bereits ihre Abwanderung aus Deutschland angekündigt haben oder Produktionskapazitäten ins Ausland verlagern.
Migration: Verweigerung klarer Aussagen
Besonders bezeichnend ist die Haltung der Grünen-Spitzen zur Migrationskrise. Während selbst der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir mittlerweile von notwendiger "Begrenzung" spricht, weichen Dröge und Haßelmann dieser überfälligen Erkenntnis mit nebulösen Formulierungen aus. Stattdessen schwadronieren sie von "Humanität und Ordnung" - konkrete Lösungsvorschläge für die überlasteten Kommunen? Fehlanzeige.
Opposition als Machtfaktor?
Mit erstaunlichem Selbstbewusstsein verkünden die Fraktionschefinnen zudem, dass "auch Opposition sehr mächtig" sei. Sie prophezeien, dass Union und SPD die Grünen für bestimmte Vorhaben noch brauchen würden. Eine gewagte Einschätzung, die die dramatisch gesunkenen Umfragewerte der Partei völlig außer Acht lässt.
Realitätsferne Zukunftsvisionen
Geradezu grotesk mutet die Behauptung an, der "Ausbau der Erneuerbaren wird Energie günstiger machen". Die bisherige Erfahrung zeigt das exakte Gegenteil: Deutschland hat bereits jetzt die höchsten Strompreise Europas - eine direkte Folge der ideologiegetriebenen Energiepolitik der Grünen.
Die Äußerungen der Grünen-Spitzen offenbaren eine erschreckende Diskrepanz zwischen politischer Wunschvorstellung und wirtschaftlicher Realität. Während das produzierende Gewerbe in Deutschland ums Überleben kämpft, schwelgen die Grünen in Fantasien von einem "Wirtschaftswunder", das allein durch Klimaschutz und Transformation entstehen soll. Die Wähler haben dieser Politik bei den letzten Wahlen eine deutliche Absage erteilt - offenbar ohne jeden Lerneffekt bei der Parteiführung.

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