
Goldpreis: Wachsende Skepsis an den Terminmärkten
In der Woche zum 6. August war das Interesse an Gold-Futures an den Terminmärkten eher verhalten. Dies zeigt sich deutlich im aktuellen Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC. Die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) sank im Vergleich zur Vorwoche um 5,9 Prozent von 510.900 auf 480.600 Futures. Dies markiert den dritten Rückgang in Folge.
Stimmung unter großen Terminspekulanten trübt sich ein
Besonders auffällig ist die veränderte Stimmung unter den großen Terminspekulanten (Non-Commercials). Diese reduzierten ihre Long-Positionen um 15.200 Futures, während sie ihre Short-Positionen nur um 7.400 Kontrakte verringerten. Dadurch sank die Netto-Long-Position, die eine optimistische Markterwartung widerspiegelt, um 3,2 Prozent auf 238.750 Futures. Dies ist der niedrigste Stand seit zwei Monaten.
Kleinspekulanten bleiben optimistisch
Im Gegensatz zu den großen Terminspekulanten zeigten sich die Kleinspekulanten (Non-Reportables) optimistischer. Sie erhöhten ihre Netto-Long-Positionen um 15,4 Prozent von 26.250 auf 30.300 Kontrakte. Diese Entwicklung lässt darauf schließen, dass kleinere Marktteilnehmer weiterhin an das Potenzial von Gold glauben.
Goldpreis zeigt stabile Tendenzen
Am Montagmorgen zeigte sich der Goldpreis stabil. Der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) verteuerte sich bis 8.20 Uhr (MESZ) um 0,70 auf 2.474,10 Dollar pro Feinunze. Dies zeigt, dass trotz der Skepsis an den Terminmärkten eine gewisse Stabilität im Goldpreis vorhanden ist.
Ölpreis im Erholungsmodus
An den Ölmärkten herrschte zum Wochenstart eine leicht positive Tendenz. Die militärische Eskalation im Gaza-Streifen und die Aussicht auf eine mögliche Wende in der US-Geldpolitik sorgten für eine leichte Kauflaune. Das FedWatch-Tool der CME Group zeigt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von über 53 Prozent für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte am 18. September, während ein Wert von mehr als 46 Prozent sogar auf einen Zinsschritt um 50 Basispunkte hindeutet.
Sinkende Zinsen gelten in der Regel als gutes Konjunkturumfeld und lassen eine steigende Ölnachfrage erwarten. Am Montagmorgen verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,37 auf 77,21 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,23 auf 79,89 Dollar anzog.
Fazit
Die Entwicklungen an den Terminmärkten für Gold und Öl zeigen eine interessante Dynamik. Während bei Gold eine gewisse Skepsis unter den großen Terminspekulanten herrscht, bleiben die Kleinspekulanten optimistisch. Der Ölmarkt zeigt sich hingegen aufgrund externer Faktoren wie geopolitischen Spannungen und geldpolitischen Erwartungen stabil. In unsicheren Zeiten bleibt Gold eine wichtige Krisenwährung, deren langfristiges Potenzial nicht unterschätzt werden sollte.

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