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27.03.2025
22:08 Uhr

Goldman Sachs sieht Goldpreis bei 3.300 Dollar - Zentralbanken und Privatanleger treiben den Kurs

Die renommierte US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Goldpreis-Prognose deutlich nach oben korrigiert. Statt der bisher erwarteten 3.100 US-Dollar rechnen die Analysten nun mit einem Anstieg auf 3.300 Dollar je Unze bis zum Jahresende. Diese neue Einschätzung entspräche ausgehend vom aktuellen Niveau einem weiteren Kursanstieg von etwa 8 Prozent.

Zentralbanken als treibende Kraft am Goldmarkt

Die Goldman-Analysten Lina Thomas und Daan Struyven begründen ihre optimistische Prognose vor allem mit der überraschend starken Nachfrage der Zentralbanken. Diese hätten allein zwischen November und Januar durchschnittlich 190 Tonnen Gold pro Monat erworben - eine beeindruckende Menge, die alle bisherigen Erwartungen deutlich übertrifft. Für das Gesamtjahr rechnet die Bank nun mit monatlichen Käufen von etwa 70 Tonnen durch die offiziellen Sektoren.

China als strategischer Goldkäufer

Besonders interessant erscheint die Einschätzung zu Chinas künftiger Rolle am Goldmarkt. Die Analysten gehen davon aus, dass das Reich der Mitte seine massive Goldakkumulation noch mindestens drei Jahre fortsetzen könnte. Dies wäre ein deutliches Signal für einen strukturellen Wandel im globalen Währungssystem - ausgelöst durch die westlichen Sanktionen gegen Russland und das damit verbundene Einfrieren russischer Devisenreserven.

Renaissance bei privaten Anlegern

Auch bei den Privatanlegern zeichnet sich eine deutliche Trendwende ab. Nach Jahren der Zurückhaltung fließt wieder verstärkt Kapital in goldgedeckte ETFs. Die Experten sehen darin eine klare Reaktion auf die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die geldpolitischen Unsicherheiten. Sollten sich die ETF-Zuflüsse ähnlich entwickeln wie während der Corona-Pandemie, halten die Analysten sogar einen Goldpreis von 3.680 Dollar für möglich.

Trump-Faktor und Zinswende stützen den Goldpreis

Die mögliche Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus und seine unberechenbare Außenpolitik treiben ebenfalls viele Anleger in den "sicheren Hafen" Gold. Zudem hat die US-Notenbank Fed eine geldpolitische Wende eingeleitet. Die Aussicht auf mindestens zwei Zinssenkungen in diesem Jahr macht Gold als zinslose Anlage wieder deutlich attraktiver.

Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis bereits um 15 Prozent gestiegen und hat erstmals die psychologisch wichtige Marke von 3.000 Dollar übersprungen. Aktuell notiert die Unze bei 3.054 Dollar, was einem Eurokurs von 2.829 entspricht. Angesichts der fundamentalen Faktoren scheint eine Fortsetzung dieser Aufwärtsbewegung durchaus realistisch.

Hinweis zur Anlageberatung: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich umfassend informieren. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird nicht übernommen.

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