
Geheimes Gas-Geschäft? USA und Russland planen dubiosen Deal über Nord Stream 2
Ein brisanter Plan sorgt derzeit für Aufregung in der deutschen Energiepolitik: US-Investoren erwägen offenbar den Kauf von russischem Gas, um es anschließend als "amerikanisches" Produkt über die Nord Stream 2-Pipeline nach Deutschland zu liefern. Ein durchsichtiges Manöver, das die ohnehin angespannte energiepolitische Situation weiter verkomplizieren dürfte.
Geheimtreffen in der Schweiz enthüllt dubiose Pläne
Wie nun bekannt wurde, sollen sich Vertreter von Donald Trump und Wladimir Putin in der Schweiz getroffen haben, um über mögliche Geschäftsmodelle zu verhandeln. Der Plan klingt dabei so simpel wie durchschaubar: Amerikanische Investoren würden russisches Gas aufkaufen und es dann - quasi als "gewaschenenes" US-Gas - durch die Ostsee-Pipeline nach Deutschland pumpen. Theoretisch wäre ein solches Vorgehen sogar legal, da die EU bislang keine expliziten Sanktionen gegen Gas russischer Herkunft verhängt hat.
CDU laviert in typischer Manier
Besonders pikant: Ausgerechnet aus den Reihen der CDU kommen nun Stimmen, die eine mögliche Wiederbelebung von Nord Stream 2 nicht kategorisch ausschließen wollen. Der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß zeigte sich erstaunlich offen für eine "US-amerikanische Kontrolle" über die Pipeline - wenn auch erst nach Kriegsende. Auch Jan Heinisch, stellvertretender CDU-Fraktionschef in NRW, liebäugelt offenbar mit einer Rückkehr zu russischen Gasimporten.
Grüne wittern "Moskau-Connection"
Die Reaktion der Grünen ließ nicht lange auf sich warten. Sie werfen der CDU eine "Moskau-Connection" vor - ein Vorwurf, der angesichts der schwammigen Positionierung der Christdemokraten nicht völlig aus der Luft gegriffen scheint. Die Bundes-CDU ruderte nach der aufkommenden Kritik eilig zurück und betonte, dass es sich bei den Pro-Pipeline-Äußerungen lediglich um "Einzelmeinungen" handle.
Technische und rechtliche Hürden bleiben bestehen
Unabhängig von allen politischen Diskussionen stehen einer Wiederinbetriebnahme von Nord Stream 2 erhebliche Hindernisse im Weg. Die Bundesnetzagentur müsste grünes Licht geben, das Zertifizierungsverfahren ist seit November 2021 auf Eis gelegt. Zudem haben wichtige Abnehmer wie Uniper und Sefe ihre Lieferverträge mit Gazprom längst gekündigt.
Fazit: Ein durchsichtiges Täuschungsmanöver
Der geplante Deal erscheint wie ein durchsichtiger Versuch, die deutschen Sanktionen gegen Russland durch die Hintertür auszuhebeln. Dass ausgerechnet US-Investoren dabei als Strohmann fungieren sollen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Die Ampel-Regierung täte gut daran, diesem fadenscheinigen Konstrukt eine klare Absage zu erteilen - auch wenn dies bedeuten würde, weiterhin höhere Energiepreise in Kauf zu nehmen.
Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, sich von einzelnen Energielieferanten unabhängig zu machen und stattdessen auf eine breite Diversifizierung zu setzen. Physische Edelmetalle können in diesem Zusammenhang als krisenresistente Ergänzung zum Vermögensschutz dienen.
Hinweis: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf einer sorgfältigen Prüfung der persönlichen Umstände und einer unabhängigen Beratung basieren.

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