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28.03.2025
06:52 Uhr

Europas Airlines rebellieren: Radikale Kehrtwende in der Klimapolitik gefordert

In einem bemerkenswerten Schritt, der die zunehmende Frustration der Luftfahrtbranche widerspiegelt, haben sich 17 führende europäische Fluggesellschaften zusammengeschlossen, um gegen die überzogenen Klimavorschriften der EU zu protestieren. Die Allianz, angeführt von Branchenriesen wie Lufthansa, Ryanair, Air France-KLM und der International Airlines Group, fordert eine drastische Lockerung der CO₂-Auflagen - ein deutliches Signal gegen den klimapolitischen Irrweg der EU-Bürokraten.

Realitätsferne Vorgaben gefährden Europas Luftfahrt

Besonders die EU-Vorgabe, bis 2030 einen Anteil von sechs Prozent nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) zu verwenden, stößt auf massive Kritik. Lufthansa-Chef Carsten Spohr bringt es auf den Punkt: Die EU-Vorschriften müssten dringend gekürzt und überarbeitet werden. Die Realität zeigt: Die geforderten Mengen an nachhaltigem Treibstoff sind schlichtweg nicht verfügbar - von den exorbitanten Kosten ganz zu schweigen.

Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr

Während die EU-Kommission in ihrer ideologiegetriebenen Klimapolitik verharrt, droht Europas Luftfahrtindustrie im globalen Wettbewerb abgehängt zu werden. Besonders die USA unter Donald Trump setzen mit ihrer Deregulierungsoffensive die europäische Wirtschaft unter Druck. Die Forderung der Airlines ist klar: Die CO₂-Preisvorschriften müssen an realistische, globale Standards angepasst werden.

Grüne Träumereien versus wirtschaftliche Realität

Die sogenannten nachhaltigen Flugkraftstoffe, die aus organischen Materialien wie Altspeiseöl oder Pflanzen gewonnen werden, mögen zwar theoretisch die CO₂-Emissionen um 70 Prozent reduzieren können. Doch der Preis dafür ist enorm - sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Verfügbarkeit. Die grüne Transformation droht zur existenziellen Bedrohung für die europäische Luftfahrt zu werden.

Erste Anzeichen eines Umdenkens

Immerhin scheint in Brüssel langsam ein Umdenken einzusetzen. Der EU-Kommissar für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit hat bereits angedeutet, dass man bereit sei, einige der überzogenen Umweltauflagen zu überdenken. Ein überfälliger Schritt, der zeigt: Der Druck der Wirtschaft zeigt Wirkung.

Kritik von Umweltaktivisten

Erwartungsgemäß reagieren Umweltorganisationen wie Transport and Environment mit Unverständnis. Deren Luftfahrtdirektorin Diane Vitry wirft den Airlines vor, einen "Anti-Grün-Trend" zu bedienen. Doch was die selbsternannten Klimaschützer vergessen: Ohne wettbewerbsfähige Luftfahrtindustrie wird es auch keine Innovationen für umweltfreundlicheres Fliegen geben.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die EU-Kommission die Zeichen der Zeit erkennt und ihre überzogenen Klimavorgaben an die wirtschaftliche Realität anpasst. Die Zukunft der europäischen Luftfahrt - und damit tausender Arbeitsplätze - hängt davon ab.

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