
Drohende Streiks bei VW: Autobauer ringt um Sparplan - Arbeitsminister Heil kündigt Besuch an
Die Lage beim größten deutschen Automobilhersteller Volkswagen spitzt sich dramatisch zu. Ab dem 1. Dezember 2024 könnten die Bänder in den VW-Werkshallen stillstehen, denn dann endet die Friedenspflicht zwischen Konzern und Gewerkschaft. Bislang konnten sich die Verhandlungspartner nicht auf einen dringend benötigten Sparplan einigen.
Volkswagen unter massivem Kostendruck
Der Beschaffungsvorstand der Kernmarke VW, Dirk Große-Loheide, betonte auf dem "Handelsblatt Auto-Gipfel" in Salzgitter die prekäre Situation des Konzerns. Demnach fehle dem Autobauer die Kundschaft für mehr als 500.000 Fahrzeuge. Diese dramatische Entwicklung zwinge das Unternehmen zum Handeln.
"Wenn die Nachfrage nicht da ist, müssen wir unsere Kapazitäten restrukturieren und an die Nachfrage anpassen. Das ist unumgänglich."
Gewerkschaft und Betriebsrat legen alternatives Konzept vor
In einem bemerkenswerten Schritt haben der Gesamtbetriebsrat und die IG Metall ein eigenes Zukunftskonzept präsentiert. Der Vorschlag sieht vor, anstehende Gehaltssteigerungen nicht auszuzahlen, sondern in einen Fonds zur Finanzierung von Arbeitszeitkürzungen zu überführen. Im Gegenzug fordern die Arbeitnehmervertreter verbindliche Garantien für Beschäftigung und Standorte.
Prominenter Besuch bei Betriebsversammlung
Inmitten dieser angespannten Situation hat sich für die kommende Betriebsversammlung am 4. Dezember hochrangiger Besuch angekündigt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) wird an der Versammlung teilnehmen, bei der auch Konzernchef Oliver Blume erwartet wird. Die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo wertet den Besuch des Ministers als wichtiges Signal der Wertschätzung für die Belegschaft.
Massive Beteiligung erwartet
Nach der letzten Betriebsversammlung im September, zu der bereits 25.000 Menschen erschienen, rechnet der Betriebsrat erneut mit einem "enormen Interesse". Dies unterstreicht die große Verunsicherung in der Belegschaft angesichts der drohenden Werksschließungen und möglicher Entlassungen.
Kritischer Ausblick auf die deutsche Automobilindustrie
Die aktuelle Situation bei Volkswagen ist symptomatisch für die tiefgreifenden Probleme der deutschen Automobilindustrie. Die überhastete Transformation zur E-Mobilität, getrieben von ideologischen statt marktwirtschaftlichen Überlegungen, sowie die generell wirtschaftsfeindliche Politik der Ampel-Regierung setzen dem einstigen Vorzeigeunternehmen massiv zu. Die nächsten Wochen dürften richtungsweisend für die Zukunft des Wolfsburger Konzerns werden.

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