Kostenlose Beratung
07930-2699
150.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
27.03.2025
06:49 Uhr

Corona-Hetze mit Todesfolge? Prozessauftakt um tragischen Ärztin-Suizid schockiert Österreich

Ein aufsehenerregender Prozess in Österreich wirft ein schockierendes Schlaglicht auf die gesellschaftliche Spaltung während der Corona-Zeit. Vor dem Landgericht in Wels muss sich derzeit ein 61-jähriger Deutscher aus Starnberg verantworten, dem vorgeworfen wird, durch massive Drohungen zum Suizid einer österreichischen Ärztin beigetragen zu haben.

Impf-Befürworterin geriet ins Visier radikaler Corona-Gegner

Der Fall erschüttert die Alpenrepublik bis heute: Die Medizinerin Lisa-Maria Kellermayr, die sich öffentlich für Corona-Impfungen einsetzte, wurde über Wochen hinweg Ziel einer regelrechten Hass-Kampagne. Die Attacken erreichten schließlich eine solche Intensität, dass die Ärztin im Sommer 2022 keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich das Leben zu nehmen.

Angeklagter weist Vorwürfe entschieden zurück

Der Beschuldigte Roman M. präsentierte sich zu Prozessbeginn betont wortkarg. Ein schlichtes "Nein" war seine Antwort auf die Frage nach seiner Schuld. Seine Verteidigerin verlas anschließend eine vorbereitete Erklärung, in der er sich als "Sündenbock" bezeichnete. Er sei lediglich derjenige, den man gefunden habe, weil er - anders als andere Täter - seine E-Mails nicht anonym verschickt habe.

Behördenversagen im Fokus der Kritik

Der Fall wirft auch ein bezeichnendes Licht auf das Versagen der österreichischen Behörden. Bereits zu Lebzeiten hatte die Ärztin beklagt, von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht ausreichend geschützt worden zu sein. Besonders perfide: Während der Angeklagte mit offenem Visier agierte, konnten sich andere Täter aus dem Darknet ihrer Verantwortung entziehen.

Musterfall für Hass im Netz

Der Prozess gilt als wegweisend für den juristischen Umgang mit Hasskriminalität im Internet. Bemerkenswert: Die deutsche Verteidigerin Jessica Hamed zweifelt daran, dass es in Deutschland überhaupt zu einer Anklage gekommen wäre. Die Drohung, die Ärztin vor ein "Volkstribunal" zu stellen, könnte dort unter die Meinungsfreiheit fallen - ein erschreckender Gedanke.

Gesellschaftliche Dimension übersteigt Einzelfall

Der Fall zeigt exemplarisch, wie tief die gesellschaftlichen Gräben während der Corona-Zeit waren und teilweise noch immer sind. Die damalige Politik der Bundesregierung hat mit ihrer oft unausgewogenen und teils autoritären Corona-Politik maßgeblich zu dieser Spaltung beigetragen. Dass nun ausgerechnet ein Deutscher vor einem österreichischen Gericht steht, macht die Dimension dieses Falls noch brisanter.

Das Urteil wird für den 9. April erwartet. Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft. Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens bleibt der Tod der Ärztin ein mahnendes Beispiel dafür, welch verheerende Folgen Hass und Hetze im Internet haben können.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Portofrei Aktion